(openPR) Zum Tag der Offenen Tür werden die Mitarbeiter von Internat und Ganztagsschule am 9. Mai ausführlich über die Neuerungen informieren.
Im nächsten Schuljahr werden am Internat Villa Wewersbusch in Velbert-Langenberg mit dem IGCSE (International General Certificate of Secondary Education) und IB MYP (International Baccalaureate Middle Years Program) auch zwei internationale Bildungsabschlüsse Einzug halten. Beim Tag der Offenen Tür am Samstag, 9. Mai, wird zwischen 11 und 18 Uhr am Wewersbusch 15 auch darüber ausführlich informiert.
Die Koordinatorin für den neuen internationalen Zweig, Emelie Roulston-Klein, hat ihre Arbeit bereits im April an der Villa Wewersbusch aufgenommen. Sie unterrichtet Englisch und Kunst und bereitet die Integration der beiden Bildungsabschlüsse in den bestehenden Unterricht vor. „Das Besondere wird sein, dass deutsche und internationale Abschlüsse parallel unterrichtet werden können. Die Schüler entscheiden ab Klasse sieben, welchen Weg sie wählen“, erklärt die Kanadierin, die selbst bilingual aufgewachsen ist und 2007 nach Deutschland kam. Das IGCSE ist ein staatlicher britischer und IBMYP ein privater internationaler Abschluss, die jeweils nach der zehnten Klasse abgelegt werden. Dazu sind wie bisher der Realschulabschluss und das Vollabitur (G9) an der Villa Wewersbusch möglich. Die Lehrpläne überschneiden sich an vielen Stellen, dadurch lassen sie sich gut miteinander verbinden. Langfristig ist angestrebt, auch das IB-Diplom (internationaler Abschluss auf Abitur-Niveau) anzubieten.
Mit den neuen internationalen Bildungswegen wird auch der englische Anteil am Unterricht ausgebaut. „Für IGCSE und IBMYP wäre es ideal, komplett auf Englisch zu unterrichten“, sagt Roulston-Klein. Weitere Unterschiede zu Realschule und Abitur sind die sozialen und gesellschaftlichen Inhalte, die die internationalen Curricula vorsehen. „Die Schüler werden quasi auf ihre Rolle in der Gesellschaft vorbereitet.“ Wichtiger Bestandteil ist ein prüfungsrelevantes soziales Projekt zum Abschluss der Klasse 10. „Die Art des Projektes können die Schüler selbst wählen. In der Regel hat es einen aktuellen und oft auch lokalen Bezug.“ Begleitet werden die Projekte durch Mentoren. Die Themen werden zunächst theoretisch erarbeitet aber eben auch in praktischer Arbeit erlebt.
Am Tag der Offenen Tür, zu dem interessierte Eltern, schulpflichtige Kinder und Lehrkräfte aus der Umgebung herzlich eingeladen sind, wird es aber nicht nur um die neuen Bildungsabschlüsse gehen. Es werden Einblicke geboten in verschiedene Unterrichtsmethoden und -materialien wie zum Beispiel die intensive Bildungszusammenarbeit mit dem US-Konzern Apple. Außerdem wird eine Klasse live vor Ort unterrichtet. „Wir präsentieren kooperatives Lernen wie zum Beispiel nach Johnson und Johnson, selbstverständlich in Verbindung mit dem iPad“, sagt Geschäftsführer Florian Kesseler. Bei Kaffee und Kuchen werden sich Schulleitung und Lehrkräfte ausreichend Zeit nehmen für pädagogische und „technische“ Gespräche.









