(openPR) Das Leben mit mehreren Frauen
Zwei hübsche Italienerinnen heuerten an und Valerie packte wieder einmal ihre Koffer. Als sie verschwand beschäftigte ich mich mit der hübscheren der beiden, einem Mädchen zum verlieben, sanft und anmutig. Anders als damals in Italien brauchte es keine langen Vorspiele, sie war gleich einverstanden. Vorsichtshalber gingen wir in die Mannschaftskabine in der Vorpiek. Das Bett brach bald im vorderen Teil zusammen, die Stahlmatte war durchgerostet, die Lage wurde richtig komisch. Sie lag mit dem Kopf auf dem Unterbett, ich ließ aber nicht locker, bis meine Mannschaft Valeries Kommen ankündigte. Die beiden Hübschen gingen freiwillig als sie uns fand. Die Koje wurde danach richtig verstärkt.
Um es Richtig zu stellen, ich liebe alle Frauen, war aber nie ein Casanova, ich suchte Frauen fürs Leben. Ich war müde der Männer mit deren Problemen und wollte langsam eine zuverlässige Frauenmannschaft zusammenfinden. Damit diese mir nicht wegläuft war es nur logisch, sie sollten alle meine Frauen sein, mit Moslemart hatte meine Idee nichts gemeinsam. Die Frauen im Harem sind Sklaven, meine sollten meine echten Partner sein bei der Arbeit und Liebe, ein Team bilden und keine Zwangsgemeinschaft wie in einer Ehe.
Ein triftiger Grund keine Beruf Frauenmannschaft zu haben war dadurch gegeben, dass die Frauen, in dem Fall ungebunden, mit dem ersten Besten weglaufen wenn sie bestiegen werden, wie es sich bald zeigte. Und das Boot wird als Bordell angeklagt, das Miauen der Konkurrenz ums Boot hört da nie auf. Ich war hier erst am Anfang des Verstehens, war aber fest entschlossen es durchzuziehen. Vom ersten Tag an klärte ich Valerie auf, ich will eine Frauenmannschaft haben und sie war einverstanden. Ihr Vater war aus Senegal, ihre Mutter weiße Französin, ihre Verwandten aus Senegal hatten alle mehrere Frauen. Sie wuchs auf mit dieser Idee, sie wollte aber wie im Harem die erste Frau sein, der Boss. In einer Partnerschaft gibt es für mich aber keine Bosse, jeder soll sein Bestes geben für die Gemeinschaft. Außerdem würde die angeborene Eifersucht der Frauen, die nicht für den Harem erzogen wurden, sondern in freier Wildbahn aufwuchsen eine Chefin sicherlich aufreiben, auch dass zeigte sich bald. Die westlichen Frauen sind erzogen worden einen Mann alleine zu besitzen und dass bedeutet ihn als Eigentum zu haben, im Sinne des Wortes. (Natürlich denkt auch jeder Mann genauso, aber da täuscht er sich gewaltig). Frauen sind geborene Grabenkrieger und Master der Intrige, ich habe lieber 10 Karatekämpfer als Gegner als eine Frau, sie vergessen nie irgendwas. Dafür haben sie ein Standvermögen, welches jeden Mann neidisch machen sollte.
Wegen Valeries Eifersucht verpatzte ich etliche Gelegenheiten, aus der Pazifikreise eine gute und hübsche Frauen Mannschaft herauszuholen und verlor langsam die Geduld. Ich wollte auf dem Boot bleiben, es wurde eine Lebensnotwendigkeit für mich, die unzuverlässigen Männer so schnell wie möglich abzuschaffen und durch Frauen zu ersetzen.
Ich sagte das Valerie und warnte sie, mich nicht noch mal auf Die Probe zu stellen, wenn die nächste Neue ankommt.
Männer sind als Mannschaft auf solch langen Reisen weg von der Zivilisation unbrauchbar. Ein guter Mann hat immer ein eigenes Geschäft oder Boot und einen schlechten kann ich nicht brauchen, ohne ihm dauernd auf die Birne zu hauen, um seine Arbeitswut und Gehorsam wieder herzustellen. In einer Kommandosache sind Männer mit Sicherheit besser als Frauen, aber auf langen Reisen ohne Abwechselung sind Frauen den Männern haushoch überlegen, ihre Sexualität beherrschen sie einfach genial. Auch sind die Arbeiten auf dem Boot mehr Frauen als Männersache, Segel nähen, pinseln, putzen, kochen......In der Zukunft im Weltraum auf langen Reisen wird es sicher nur einen Mann zwischen mehreren Frauen geben, hoffentlich - im Interesse der Sache - als Kommandanten .
Vor der Abfahrt kam meine “noch Ehefrau” mit ihrem Sohn David, um Jack und mich zu besuchen, der Kleine sah aus wie eine Miniatur von ihm. Jacks älterer Bruder Charly kam zur Mannschaft und wir segelten nach San Diego. Wir verbrachten ein paar Tage in der Marina, an dem letzten Tag mitten in der Nacht hörte ich jemanden laut meinen Namen rufen. Niemand hier kannte mich und ich guckte erschrocken heraus, da stand meine untreue deutsche Ex Freundin Ute. Sie hatte meinen kleinen Bruder überlistet und sich eine Flugkarte geben lassen. Es standen einige Riesenkoffer auf der Mole, sie kam wohl in der Absicht sich wieder einzunisten. Ich legte ein paar Überstunden ein, damit Valerie nicht zu kurz kam, es gefiel mir eigentlich ganz gut. Zwei Frauen unter einem Dach zu haben war ein Knüller, die Lust auf die Lust stieg erheblich. Aber behalten wollte ich sie trotzdem nicht, mein Vertrauen hatte sie früher schon zu oft mißbraucht.
Da hatte ich die Gelegenheit zu studieren, wie Frauen aufeinander reagieren, mit den 2 ex Problemen und Valerie war echtes Sprengpotenzial vorhanden. Es verlief überraschend friedlich, keine Federn wurden gerupft. Aber Jack war dabei, sich mit meiner “noch Ehefrau” schon richtig zu streiten, während ich in der Kabine nebenan meine Besucherin beglückte. Ich kannte dieses Theater aus meinen Ehezeiten und freute mich, damit nichts mehr zu tun zu haben.
Nach der Abfahrt war unser nächter Aufenthalt in Newport, da lag unter anderem auch John Waynes alte Motorjacht. Ich hatte da eine nette Affäre mit einer jungen süssen Amerikanerin, sie war im Feuer für mich, auch sie gefiel mir unheimlich, aber ihren Eltern wollte sie mich doch nicht vorstellen. Ich sagte ihr nähmlich, ich hätte ein kleines Segelboot und die Eltern hätten eine 60 Fuss Hatteras, also Oberklasse, mit einem wie mich wollten sie nichts zu tun haben.
Na ja, das änderte sich schlagartig, ich parkte am Ende Sayonara genau neben deren Jacht und fragte höfflich, ob das Boot von denen zu verkaufen wäre, ich bräuchte genau diese Grösse als mein Dinghy. Danach wurde ich gleich als Schwiegersohn auserkoren, aber wenn meine Männlichkeit ganze 118 Fuss haben muss blieb mir nicht viel zu überlegen, ich segelte mit Bedauern am nächsten Morgen ab. Die Suche nach passendem Mädchen für meine neue Mannschaft musste weiter gehen.













