(openPR) Familie in Seenot – unglaubliche Geschichten um eine bootsverrückte Familie
Holland, ein Wassersport-Paradies! - Oder vielleicht doch nicht? Tausende Kilometer Grachten, Kanäle, Seen und Häfen bieten dem Urlauber auf eigenen Deckplanken mehr Abenteuer, als in einem einzigen Urlaub zu bewältigen sind. Viele Familien chartern in den Ferien die gemütlichen Hausboote im Nachbarland und tuckern damit wochenlang durch die niederländischen Provinzen, die so viele pittoreske Winkel zu bieten haben. Doch gibt es nicht nur Käse, Matjes und Tomaten, nicht nur Gemütlichkeit und Beschauliches.
Gruseliges, Haarsträubendes, Lächerliches und Spaßiges beschreibt der Bremer Buchautor Claus Beese in seinem neuen Buch „Piraten, Gouda und Genever“. Ganz harmlos kommen die ersten Geschichten daher, die von einem ganz fröhlichen Pfingst-Ausflug an die Aller erzählen. Doch bereits nach wenigen Seiten richten sich dem Leser die Nackenhaare auf, denn der Schmunzelbuchautor entführt ihn in die Welt der Geister, des Übernatürlichen, auf das niemand gefasst ist. „Seefahrt und Spökenkiekerei gehören seit jeher zusammen, denn die Seeleute sind von Natur aus abergläubisch“, weiß der Geschichtenerzähler von der Waterkant. Auf See begegnen den Fahrensmännern viele Geister, gute und auch böse.
Verläuft der erste kleine Törn trotz chaotischer Wetterverhältnisse noch halbwegs in geordneten Bahnen, eskalieren die Ereignisse, als eine kleine Flotte von Booten sich auf den Weg macht, im Urlaub Hollands Kanäle zu erobern. Klar, dass einige befreundete Freizeitkapitäne die Crew des Motorbootes DODI begleiten. Skipper Claus und seine weibliche Familiencrew zieht wieder alle Register der amüsanten Unterhaltung, und bemüht sich nach Kräften, ihrem chaotischen Ruf gerecht zu werden. Kein Fettnäpfchen, in das man nicht hineintreten könnte, keine Katastrophe familiärer oder pubertärer Art, die man nicht mitnimmt. Kleine Ehekrisen, munteres Machtgerangel, voller Unbehagen nimmt der Freizeitkapitän wahr, dass sein weiblicher Leichtmatrose zu einem Teeny heranwächst. Er hat wahrlich keinen leichten Stand einer Mannschaft gegenüber, die aus lauter Frauen besteht.
Kompliziert und desaströs wird es, als die Gruppe feststellt, dass Geister durchaus überregional agieren können. So kommt der skurrile Koch Kalli, ein Nachfahre des legendären Piraten Flint und beliebter wie beleibter Mitfahrer der Flotte, in eine ausweglos erscheinende Situation. Der Geist eines Piraten trachtet ihm nach dem Leben, alles hängt am seidenen Faden. Kehren alle Freizeitkapitäne wohlbehalten aus dem Urlaub zurück an die Weser, oder endet für einen von ihnen das Abenteuer Holland tödlich?
Ein rundum spannendes und amüsantes Buch, das nicht nur für hollandbegeisterte Wassersportler geschrieben wurde, sondern auch alle Liebhaber verrückter Familiengeschichten voll auf ihre Kosten kommen lässt.
„Piraten, Gouda und Genever“ von Claus Beese ist im Mohland Verlag erschienen. Es hat 196 Seiten und beinhaltet 11 s/w Zeichnungen. Es kostet 11,00 Euro und ist unter der ISBN-Nummer 978-3-86675-148-4 in jeder Buchhandlung erhältlich.













