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Händel-Festspiele Göttingen: Sigrid T’Hooft inszeniert die Festspiel-Oper „Imeneo“, Premiere 6. Mai 2016

17.03.201616:28 UhrKunst & Kultur

(openPR) Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen präsentieren mit der diesjährigen Festspiel-Oper eine Rarität in einer bemerkenswerten Inszenierung: „Imeneo“ feiert am 6. Mai am Deutschen Theater Göttingen Premiere. Regie führt die belgische Regisseurin, Tänzerin und Choreografin Sigrid T’Hooft, die mit ihrem Ensemble Corpo Barocco kommt und die selten aufgeführte Oper mit barocken Kostümen, historischer Gestik und Kerzenlicht auf die Bühne bringt. Die Hauptrollen übernehmen William Berger (Imeneo), James Laing (Tirinto), Anna Dennis (Rosmene), Stefanie True (Clomiri) und Matthew Brook (Argenio). Laurence Cummings dirigiert das FestspielOrchester Göttingen, das 2016 sein zehnjähriges Jubiläum feiert, und den eigens für die Produktion zusammengestellten Projektchor. Folgevorstellungen finden am 10., 12., 13., 14. und 16. Mai statt. Die Premiere am 6. Mai wird live von NDR Kultur übertragen.



Sigrid T’Hooft steht für einen am Entstehungsumfeld des jeweiligen Werks orientierten Zugriff: „Ich inszeniere wie das Orchester spielt: historisch“, sagt die Regisseurin, die dafür in Göttingen die barocke Körpersprache rekonstruiert und mit Kerzenlicht ein sehr typisches technisches Mittel verwendet. Inhaltlich konzentriert sich Sigrid T’Hooft auf ein nicht nur zu Händels Zeiten bekanntes Problem: die Piraterie. Die Oper erzählt die Geschichte von Rosmene, die mit ihrer Vertrauten Clomiri von Piraten entführt wurde. Imeneo, der Gott der Hochzeit, verlangt für ihre Befreiung Rosmenes Hand, die ihm von Clomiris Vater versprochen wurde. Doch Rosmene liebt Tirinto und muss sich entscheiden. „Imeneo“ ist Händels vorletzte Oper, bevor er sich ganz dem englischsprachigen Oratorium verschrieb. Uraufgeführt wurde sie am 22. November 1740 am Theatre Royal in Lincoln’s Inn Fields in London, mit nur einer Folgeaufführung am
13. Dezember 1740. Die erste „Imeneo“-Produktion der Neuzeit feierte am 13. März 1960 im Landestheater Halle/Saale Premiere und lief dort an 24 Abenden.

Der britische Dirigent und Cembalist Laurence Cummings ist seit 2012 Künstlerischer Leiter der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen. Er gehört zu den interessantesten und vielseitigsten Protagonisten der historischen Aufführungspraxis. Neben seinen Verpflichtungen in Göttingen ist er seit 1999 Künstlerischer Leiter des London Handel Festivals. Darüber hinaus ist er Musikdirektor des Orquestra Barroca Casa da Musica Porto und Kuratoriumsmitglied des Händel-Hauses London. Derzeit ist er u.a. am Opernhaus Zürich zu erleben, wo er die Neuproduktion von Henry Purcells Oper „King Arthur“ dirigiert, die jüngst ihre Premiere feierte, u.a. mit der deutschen Schauspielerin Corinna Harfouch als Merlin. In Zürich steht er noch am 18., 20. und 28. März sowie 1. April am Pult. Die nächsten Monate führen Laurence Cummings nach Schweden, an die Göteborgs Operaen, für die Neuproduktion von Wolfgang Amadeus Mozarts „Idomeneo“ (ab September 2016) und im Juli zum britischen Buxton Festival.

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen läuteten 1920 die Händelrenaissance des 20. Jahrhunderts ein. Ziel ist es, bis 2020, dem 100-jährigen Bestehen der Festspiele, diejenigen der 42 Opern Händels zu präsentieren, die bisher noch nicht in Göttingen zu erleben waren. 2016 finden die Festspiele vom 5. bis 16. Mai unter dem Motto „Verbindungen – Connections“ statt. Zu den weiteren Höhepunkten zählen u.a. das Oratorium „Susanna“ (05.05.) und ein Galakonzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Göttinger FestspielOrchesters (15.05.).

Für Sigrid T’Hooft wurde ihre Inszenierung von Händels „Radamisto“ bei den Händel-Festspielen Karlsruhe 2009 zum Durchbruch, der ihre neuartige, auf der historischen Aufführungspraxis basierende Theatersprache international bekannt machte. Ihm folgten Inszenierungen am Goethetheater Bad Lauchstädt, beim Pariser Opernensemble Opera Fuoco, drei viel beachtete Produktionen am Schlosstheater Drottningholm, Schweden; sie wurde u.a. vom Budapest Festival Orchestra und Trondelag Teater, Norwegen eingeladen. 2012 inszenierte Sigrid T‘Hooft mit „Amadigi di Gaula“ erstmals bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen.

Mehr Informationen und das komplette Festspielprogramm unter www.haendel-festspiele.de


G. F. Händel: Imeneo (HWV 41) – Premiere 6. Mai, Uhr, 18.00 Uhr, Deutsches Theater Göttingen
Werkeinführung in deutscher Sprache um 17.00 Uhr

Szenische Aufführung in italienischer Sprache.
Regie: Sigrid T’Hooft:
Musikalische Leitung: Laurence Cummings

Ausstattung: Stephan Dietrich
Licht: Ralf Sternberg

William Berger (Imeneo), James Laing (Tirinto), Anna Dennis (Rosmene), Stefanie True (Clomiri), Matthew Brook (Argenio)

Corpo Barocco: Tanz / Projektchor Imeneo
FestspielOrchester Göttingen

Folgeaufführungen:
10. Mai 2016, 15.00 Uhr
12. Mai 2016, 19.00 Uhr
13. Mai 2016, 19.00 Uhr
14. Mai 2016, 14.30 Uhr
16. Mai 2016, 16.00 Uhr
Werkeinführungen in deutscher Sprache zu allen Terminen, Beginn eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

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