(openPR) Jedes Jahr am 28. Februar 2016 findet der Ohne-Facebook-Tag statt, an dem Aktivisten dazu aufrufen, für einen Tag auf Facebook zu verzichten. 1) Nicht weil sie grundsätzlich gegen Facebook wären, sondern um im Sinne der Fastenzeit in diesem Zeitraum einmal zu überprüfen und wahrzunehmen, wie unverzichtbar einem der private Austausch über soziale Netzwerke geworden ist und wie schwer manchem fällt, einen ganzen Tag lang bewusst darauf zu verzichten. Facebook kann hier also auch als Symbol für weitere Netzwerke wie Twitter, Instagram, Snapchat und so weiter verstanden werden. „Für viele Menschen gehört ein soziales Netzwerk wie Facebook inzwischen fest zum Alltag und oft ist eine der ersten morgendlichen Handlungen bereits die Statusupdates von Freunden zu prüfen. Am Ohne-Facebook-Tag oder auch Kein-Facebook-Tag ist das alles Tabu und es darf auch mal wieder persönlich nachgefragt werden, wie es anderen so geht.“ 1) Die Ursprünge des Ohne-Facebook-Tags liegen, soweit sich das zurückverfolgen ließ, in Frankreich 2), von wo sich die Idee über andere Länder ausbreitete 3).
Der Tag sollte allerdings auch genutzt werden, um zu überprüfen, was man an den anderen 364 Tagen des Jahres so ganz selbstverständlich von sich auf Facebook preisgibt. Was man auf Facebook teilt, ist alles andere als privat. Eines der jüngsten Beispiele ist ein Post, der vorgab, dass Asylbewerber vom Staat einen 200-Euro-Gutschein für den MediaMarkt bekämen. Wer diese Falschmeldung nicht durchschaute und kommentierte oder weiterpostete, wurde kurz darauf öffentlich bloßgestellt: In dem Post lauerte eine Art Trojaner, der plötzlich nicht mehr die ursprüngliche Falschmeldung darstellte, sondern das Bekenntnis, dass man selbst ein „strohdummer Nazi“ sei, der „jeden Dreck“ in Facebook ungeprüft weiterleite und verbreite. Die Kommentare der Facebook-Nutzer, die dazu veröffentlicht wurden, waren in einigen Fällen unverhohlene Aufrufe zu Gewalt gegen Ausländer und in noch deutlich mehr Fällen in äußerst fehlerhaftem Deutsch geschrieben. 4) Nun mag dieser eher humoristische Angriff auf die Privatsphäre verzeihlich erscheinen, weil er eher zum notwendigen Nachdenken anregt als zu echtem Ärger, doch er illustriert auch höchst plastisch, wozu jegliche Meinungsäußerung privater Nutzer in sozialen Netzen führen kann, nämlich zu ernsten rechtlichen und persönlichen Problemen. Denn wenn schon eine Hackergruppe solche Aktionen erfolgreich durchführen kann, wie viel eher können einen dann Geheimdienste und finanzkräftige Firmen, beispielsweise der eigene Arbeitgeber, in sozialen Netzwerken ausspionieren?
Zum Glück gibt es eine Nische, die weitgehend vor dem Horror staatlicher und werblicher Spionage geschützt ist: das Usenet. Es ist eine Sammlung von rund 100.000 Newsgroups zu jedem Interessengebiet, die man sich mithilfe eines Providers wie wie UseNeXT (5) erschließen kann. Anders als in Facebook und Co. ist die Gruppe auf ein Thema fokussiert, das alle gemeinsam interessiert, und nicht auf die „Facebook-Freunde“ oder „Follower“ begrenzt. Jedermann weltweit kann mitdiskutieren, was oft die Qualität der Diskussion anhebt und manche Lerneffekte mit sich bringt. UseNeXT arbeitet mit einer SSL-Verschlüsselung und trackt auch ansonsten nicht, was seine Kunden im Usenet tun und lassen. Alles andere würde dem seit den Ursprüngen im Jahr 1979 entwickelten freiheitlichen Geist des Usenet widersprechen, darin sind sie Nutzer und Provider im Usenet weitestgehend einig. Eine zentrale Spionage etwa von Geheimdiensten an Knotenpunkten im Internet wird somit stark erschwert, zumal auch die Usenet-Gruppen an unzähligen Orten auf der Welt von verschiedensten Institutionen gespeichert werden. Je nach Anbieter können Nutzer auch eine umfassende Software kostenlos im Internet herunterladen, die das Finden, Anschauen und Speichern verschiedenster Usenet-Inhalte zu einem Kinderspiel werden lässt.
Das Usenet – ein Hort der Meinungsvielfalt!
Das Usenet versteht sich als Gemeinschaft von Millionen Menschen in aller Herren Länder, die über verschiedenste Themen diskutieren, Fragen stellen, Inhalte bereitstellen und bei Problemen helfen. Jeder kann einen Usenet-Server bereitstellen und sich so an der Infrastruktur des Usenet beteiligen, der ursprüngliche demokratische Charakter der einst kleinen Community von Netz-Pionieren spiegelt sich darin wieder. Gegen Aufrufe zu Gewalt und andere ernstlich menschenfeindliche Äußerungen ist jedoch auch das Usenet geschützt, da die Moderatoren von Diskussionsgruppen im Normalfall entsprechende Posts löschen und die Autoren von der Diskussion ausschließen – zum Glück für die Mehrheit der User, die Interesse an einem sinnvollen und zivilisierten Austausch hat und nicht an barbarischen Ausfällen von Trollen.
Unter den unzensierten 9.000 Terabyte Daten, die schätzungsweise im Usenet aktuell zu durchstöbern sind, findet sich für jeden Geschmack etwas individuell Passendes, und das nicht nur in Form von Textdateien, sondern mittlerweile auch in Dateianhängen aller Art, den sogenannten „Binaries“. Die so genannten Binary-Newsgroups nehmen eine besondere und wichtige Rolle ein. Hier finden sich neben Textbeiträgen zeitgemäße multimediale Beiträge in Bild und Ton, und das zu jedem vorstellbaren Thema. Neben den klassischen Diskussionsforen haben dort Millionen von Menschen aus aller Welt Foren-ähnliche Dateisammlungen zu unüberschaubar vielen Themen aufgebaut. Die allgemeine Meinungsfreiheit im Usenet bringt viele ernsthafte, interessante Diskussionsbeiträge an die Öffentlichkeit, etwa in Newsgroups wie de.soc.politik.misc, at.gesellschaft.politik und de.talk.tagesgeschehen. Da sich freimütige Äußerungen und Diskussionen zu aktuellen Themen auf bekannten Websites und in sozialen Medien leicht zu einer bestimmten Person zurückverfolgen lassen, weichen zahlreiche Interessierte ins Usenet aus. So bleiben Ihnen Horror-Folgen erspart, wenn sie Ihre privaten Interessen und ihre Meinung am Computer kundtun.
Zum Mitdiskutieren braucht man einen Usenet-Provider
Wer im Usenet alles sehen und selbst schreiben will, der ist mit einem spezialisierten Usenet-Provider wie UseNeXT (5) am besten bedient. Denn nur wenige „normale“ Internet-Provider gewähren neben dem Zugang zu Web und E-Mail auch einen umfassenden Zugang zum Usenet. Bei der Auswahl eines Usenet-Anbieters ist zu beachten, dass die Vorhaltedauer (Retention) der Dateien ausreichend groß ist. Da inzwischen aber viele Services eine kostenlose Testphase anbieten, fällt es nicht schwer, den passenden Dienst zu finden. UseNeXT bietet beispielsweise eine Retention Time von 2013 Tagen an, das sind mehr als 5 Jahre. Wer das Usenet mit dem seit zehn Jahren erprobten Dienst UseNeXT kennenlernen will, dem bietet UseNeXT seinen Usenet-Zugang 14 Tage gratis zum Testen an, inklusive 300GB kostenlosem Traffic. In Europa ist UseNeXT einer der führenden Anbieter in diesem Bereich. Einen Monat Usenet können Interessierte hier bereits ab 9,95 Euro buchen. Der Pauschalpreis enthält eine Flatrate zum Surfen im Usenet, ein Trafficvolumen von 30GB bei Übertragung mit voller Bandbreite und darüber hinaus ein unbegrenztes Volumen mit einer Zugangsgeschwindigkeit von bis zu 2.000 kBit/s. Vorab kann der Service 14 Tage lang kostenlos und unverbindlich getestet werden.
(1) http://www.kleiner-kalender.de/event/ohne-facebook-tag/77577.html
(2) http://www.journee-mondiale.com/221/journee-mondiale-sans-facebook.htm
(3) http://this-is-my-soapbox.com/2013/02/27/february-28-is-no-facebook-day/
(4) spiegel.de/politik/deutschland/facebook-nutzer-fuehrt-fluechtlingsfeinde-vor-a-1078533.html
(5) usenext.de





