(openPR) HR hat versagt, das Ende von HR ist da, Software ersetzt HR-Profis…
Warum auch nicht?
In Japan managen Roboter ganze Hotels.
„Ist die Zukunft von HR rosig?“ fragt die Hay Group im White Paper „Zukunft von HR – Die eigene Rolle neu definieren“ und stellt fest: Das völlige Verschwinden der HR Funktion, wie wir sie kennen, ist nicht wahrscheinlich, aber möglich.
Wohin geht es für HR?
HR gibt derzeit ein widersprüchliches Bild ab, schwankend zwischen Verwalter, Bewahrer und Berater, Enabler. Gehälter verwalten, Zeugnisse erstellen, Einstellungen abwickeln, Verträge formulieren, ja, selbst Personal-Assessments anhand von Algorithmen durchführen – DAS kann Software in der Tat (fast) genauso gut wie der Mensch. Bleibt HR in diesen „Schuhen“ stecken, gleitet es in die Bedeutungslosigkeit ab, verkümmert zum verzichtbaren Kostenfaktor.
ABER: individualisierte HR- und Talentmanagementlösungen entwickeln, die Wendigkeit von Unternehmen durch die kurzfristige, bedarfsabhängige Mobilisierung von Ressourcen vorantreiben, oder neueste psychologische und neurowissenschaftliche Erkenntnisse für die Entwicklung innovativer HR-Konzepte nutzen – DAS kann keine Software!
HR wird schlanker, sicher. Aber aller Unzufriedenheit mit und geringem Selbstbewusstsein von HR zum Trotz: HR hat eine Zukunft.
Jenseits des reaktiven Erfüllens von Dienstleistungen, jenseits einer reflexhaften Defensive, wenn es wieder einmal Kritik hagelt und jenseits eines Selbstverständnisses als klar umrissene, allein operierende Funktion.
Als strategische, proaktive und integrierte Kraft, die das interne und externe Handlungsumfeld hellwach beobachtet und über Disziplinen und Funktionen hinweg ganzheitliche Lösungen findet. Als Funktion, die ihre Prozesse, Strukturen und die Qualifikation der Akteure mutig, klar und konsequent an die neue Arbeitswelt anpasst und so einen Wertbeitrag leistet, ohne den kein Unternehmen in Zukunft auskommen wird.
Welche Erfahrungen machen Sie? Lassen Sie uns darüber in einen Dialog kommen – ich bin gespannt.
Autorin: Claudia Weyrauther
Quelle: Managementblog












