(openPR) Die baden-württembergische Sozialministerin und Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter besuchte am Freitag die Diakonie-/Sozialstation in Mössingen.
Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist ein ambulanter Pflegedienst mit kirchlich-diakonischer Tradition und Prägung. Ihr Versorgungsvertrag umfasst neben der Großen Kreisstadt Mössingen mit allen Teilgemeinden auch die Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen. Über 100 Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Senioren der Region.
So ist es nicht verwunderlich, dass die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter den Dialog mit diesem im Landkreis Tübingen verwurzelten Pflegedienst suchte. Innerhalb der letzten 100 Jahre hat sich allerdings der Anspruch an das Pflegepersonal und die Pflege grundlegend geändert. 24-Stunden-Rufbereitschaft, Pflege von Demenzkranken, Sturztraining oder Essen-auf-Rädern sind heute alltägliches Geschäft in der Pflege. Deshalb geht die Diakonie-/Sozialstation Mössingen einen Schritt weiter. Neben dem klassischen ambulanten Pflegedienst gibt es auch eine Offene Kinderstube, das Angebot Urlaub ohne Koffer, spezielle Angebote für Menschen mit demenzieller Erkrankung oder den Hospizdienst.
In einer offenen Diskussionsrunde informierte sich Sozialministerin Altpeter über die Diakonie-/Sozialstation. Zentrale Punkte waren dabei der Pflegefachkräftemangel, das neue Krankenhausstrukturgesetz und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Fachärzten. In Puncto Fachkräftemangel geht die Diakonie-/Sozialstation schon neue Wege. So hat sie beispielsweise 4 Mitarbeiterinnen mit einer Mentoren-Ausbildung und bildet selbst Pflegefachkräfte aus. Von den 3 Ausbildungsplätzen in der Altenpflege sind bislang 2 belegt. Zum umfangreichen Fortbildungsangebot der Zieglerschen gehört u.a. auch ein Seminar für Wiedereinsteigerinnen. Dieses kostenlose Angebot richtet sich an examinierte Pflegefachkräfte, die seit Längerem nicht mehr aktiv im Pflegeberuf gearbeitet haben. Dank unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle ist es auch jüngeren Frauen möglich, wieder zu arbeiten.
„Als Arbeitgeber sind wir gefordert, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und für unsere Mitarbeiter Entwicklungsperspektiven zu bieten. Wir nehmen aktiv diese Herausforderung an.“ so Rainer Schöffler, Geschäftsführer der Diakonie-/Sozialstation Mössingen.














