(openPR) Viele Unternehmen erkennen immer mehr, dass eine effiziente Logistik ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein Unternehmen darstellen kann. Durch die permanenten externen und internen Veränderungsprozesse werden die Unternehmen mehr und mehr dazu gezwungen, der Prozessoptimierung in der Logistik einen höheren Stellenwert beizumessen. Eine genaue Definition und Abgrenzung der Prozessketten, der Ursache-/Wirkungsbeziehungen und der Prozesskosten schafft Transparenz und zeigt Optimierungspotential auf.
Jedes Unternehmen verfügt über eine individuelle Prozess-/Kostenstruktur, Aufbau-/ Ablauforganisation und ein EDV-System. In aller Regel sind diese Kernbereiche bei jeder Prozessoptimierung mehr oder weniger von möglichen Veränderungen betroffen. Leider zeigt die Praxis immer wieder, dass Projekte nicht den erwünschten Erfolg bringen, da sich den Unternehmenslenkern und/oder Führungskräften die Wirkungsbeziehungen zwischen den Kernbereichen nicht immer voll umfänglich erschließen.
Spannt man den Bogen der Logistik noch über die Unternehmensgrenzen hinaus -also hin zu Lieferanten und Kunden- wird noch deutlicher, wie wichtig es ist, über mögliche Ursachen-/Wirkungsbeziehungen informiert zu sein. Denn es kann durch aus sein, dass die interne Logistik in Teilbereichen gut optimiert ist, es aber trotzdem zu erheblichen Lieferperformanceproblemen kommt. Daher ist das A und O bei Prozessoptimierungen in der Logistik neben der Zielsetzung eine aussagekräftige Plattform über die vorherrschende IST-Situation zu schaffen. In der Interpretation und Bewertung der Analyseergebnisse liegt das eigentliche Know-how und somit der Grundstein für eine optimale Prozessoptimierung. „Nur was ich kenne, kann ich auch managen“, erklärt Martin Stoll, Inhaber von PROLOG-TEAM und deshalb sind das analytische Vorgehen und die Ergebnisse aus den Einzelinterviews mit den Führungsverantwortlichen von großer Bedeutung. Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig die Fachbereiche voneinander wissen bzw. wie fragmentiert das Wissen über den Gesamtprozess ist. Weiterhin fällt auf, dass gerade bei Neuplanungen von Prozessteilen auf die vorgelagerten und nachgelagerten Bereiche nicht optimal integriert werden, weiß Martin Stoll zu berichten. Bei Prozessoptimierungen ist zu berücksichtigen, dass es i.d.R. zu organisatorischen und ablaufgedingten Veränderungen kommt. Diese müssen vor bzw. während einer Konzeptumsetzung zwingend neu organisiert werden, um den maximalen Nutzen einer solchen Optimierung zu erzielen. Doch leider werden diese Maßnahmen allzu oft vernachlässigt bzw. überhaupt nicht angegangen, was dann bei vielen Neuinvestitionen nicht den erwünschten Erfolgt bringt oder im schlimmsten Falle zur Investitionsfalle wird.
Da die Logistik in den Unternehmen eine Querschnittsfunktion darstellt, sollte daher eine Prozessoptimierung für die Entscheider von besonderem Interesse sein. Nur so lässt sich das Optimum an Verbesserungen ausschöpfen.











