(openPR) Das Thema „Flüchtlinge“ wird mit dem Instrument „Wissensbilanz“ bearbeitet
Die Gesellschaft für Wissensmanagement www.gfwm.at organisiert unter der Leitung von Mike Heininger in Österreich seit über 2 Jahren regelmäßig Stammtische, bei denen sich Vertreter aus Unternehmen und Hochschulen und Verwaltung zum Thema Wissensmanagement austauschen.
Dr. Manfred Bornemann hält einen Impulsvortrag zum Thema „Flüchtlinge und Wissensmanagement. Assets oder Kosten – Chancen oder Risiken“ und zeigt, wie ein sehr allgemeines Thema mit hohem Emotionalisierungsgrad durch eine andere Perspektive sachlich dargestellt werden kann.
Manfred Bornemann zeigt Beispiele, wie die Fachkompetenzen von Flüchtlingen über den Asylprozess und weitere Ausbildung im Österreichischen Arbeitsmarkt wirksam werden können.
Er zeigt Wege für ein Wachstumsszenario, das aber abhängig ist von tatsächlich umgesetzten Integrationsschritten.
Flüchtlinge die auf Dauer bleiben wollen sind langfristig eine Bereicherung für Wirtschaft und Gesellschaft
Aus Sicht des Wissensmanagements und des rein volkswirtschaftlichen Wachstums entfalten nach den Ausführungen Bornemanns Flüchtlinge die nicht mehr in die Ursprungsländer heimkehren die längeren Hebelkräfte. Der Grund liegt in ihrem klaren Bekenntnis zur Verbesserung ihrer eigenen Situation, die sie mit hoher persönlicher Flexibilität erreichen und kalkulierbar lange aufrechterhalten. Dem gegenüber stehen höhere „Risiken“ bei Flüchtlingen die eventuell nach 2-3 Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehren und dann nicht mehr für die erhoffte Überbrückung der Demografie-Delle zur Verfügung stehen. Der Entschluss zur Heimkehr hängt maßgeblich von Ursprungsland, familiärer Situation (z.B. Möglichkeit des Familiennachzugs) und Integration ab.
Studierende des Masterstudiengangs Internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Fachhochschule Burgenland arbeiten an 6 unterschiedlichen Perspektiven zur Flüchtlingsthematik. Sie erarbeiten die Wechselwirkungen des Intellektuellen Kapitals verschiedener Flüchtlingsgruppen und unterscheiden Wirtschaftsflüchtlinge von Kriegsflüchtlingen. Beginnend mit den Herkunftsländern zeigen sie den Eintritt in die EU, den Transit über den Westbalkan bis hin zur Verteilung in Österreich, Deutschland und Europa.
Die daraus entstandenen Wirkungsnetze bilden die Basis für eine offene Diskussion.











