(openPR) Patrick Tiller: "Das ist schon eine tückische Strecke!"
Ausserplanmäßiger Boxenstopp kostet Patrick Tiller beim Ford Fiesta ST Cup am Nürburgring (27./28. Mai 2006) die Fahrt in die Punkteränge
Eine anstrengende Anreise von über 900 km schlauchten Patrick Tiller am Freitag. Bevor er seine wohlverdiente Nachtruhe im Hotel suchte, sorgte das Team um Rennstallchef Rudi Vizethum am Abend mit einem Grillabend für Entspannung und familiäre Stimmung und verscheuchte die Reisestrapazen.
Ein nicht geplanter Boxenstopp im zweiten Rennen am Sonntag nach mißgedeuteten Anweisungen seines Mechanikers kostete dem Österreicher seinen 22. Rang. Nach einer Berührung mit dem Renner von Patrick Trucco aus Frankreich, dachte Patrick Tiller, sein Fahrzeug hatte einen Schaden genommen und ging davon aus, dass ihn sein Mechaniker in die Box winken wollte.
Auf trockener Strecke auf dem Nürburgring hatte der 17-Jährige aus Leopoldsdorf bei Wien zuvor nach verkorkstem ersten Lauf am Samstag – er landete bei ständig wechselnden Wetterbedingungen auf Rang 35 – vom Start weg mit beherzten Überholmanövern schnell 13 (!) Plätze gutgemacht und lag aussichtsreich im Kampf um die Punkte in einem Rennen, das am Rennsonntag unter teils chaotischen Verhältnissen litt: Kollisionen und Dreher mündeten in mehr oder minder schweren Unfällen, in die viele Fahrzeuge involviert waren. Nicht so Patrick, der so nicht nur von seinen eigenen Überholvorgängen profitierte, sondern sich zudem als Meister darin erwies, die einzelnen Unfallstellen zu umschiffen.
„Harald Proczyk (Spitzenfahrer des Vizethum-Racing-Teams, d. Red.) hat sich eine Aufzeichnung meines Fahrverhaltens am Samstag angesehen, mir wertvolle Tips gegeben und eine ganz andere Einstellung eingebleut. Das konnte ich am Sonntag ganz gut umsetzen“, erläuterte der „Jungspund“ seine doch sehr erfolgreiche Plätzejagd am zweiten Tag.
Im nachhinein umso ärgerlicher, dass ihn das Missverständnis mit der Fahrt durch die Boxengasse weit zurückwarf.
„Wäre ich heute normal durchgekommen, hätte ich erste Punkte sammeln können“, ließ der Österreicher leise Enttäuschung erkennen. Aber auch begründeteten Optimismus: „Meine Rundenzeiten waren nach der „Boxenbesichtung“ so gut, dass ich prima mitgehalten habe und mit Sicherheit in die Punkte gefahren wäre. Deshalb bin ich auch mit dem erreichten 27.
Rang zufrieden.“
Froh, den zweiten Renntag auf der erstmals von ihm befahrenen „tückischen Strecke“ mit einer deutlichen Leistungssteigerung absolviert zu haben, machte sich der „Rookie“ auf die Heimreise. Auch in Leopoldsdorf erwartete ihn zuhause nach besagten über 900 km bei seinen Eltern familiäre Atmosphäre – und dankbarerweise auch ein eigenes Bett.
Mehr Informationen im Internet auf www.patrick-tiller.at
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