(openPR) Am Freitag um 3 Uhr morgens war für Patrick Tiller die Nacht vorbei – der junge Leopoldsdorfer (bei Wien) machte sich mit dem Auto auf den Weg zum Nürburgring, wo am Wochenende vom 25. bis 26. August der Ford Fiesta ST Cup Station machte. Um 9 Uhr im Hotel angekommen, legte er sich erst mal aufs Ohr, um am Nachmittag das Rennwochenende mit einer Jogging-Einheit einzuläuten.
Der 19-Jährige hatte beim letzten Kurs am EuroSpeedway in der Lausitz mit einem fünften Rang sein bislang bestes Ergebnis hingelegt. Seiner Meinung nach hat er den positiven Saisonverlauf zum einen seiner körperlichen Fitness und nicht zuletzt seiner mentalen Stärke zu verdanken: Patrick arbeitet seit dieser Saison mit einem Mentaltrainer zusammen. "Wenn du den Kopf frei hast und dich ausschließlich aufs Fahren konzentrieren kannst, ist das ungeheuer viel wert", so der Youngster.
Dementsprechend niederschmetternd war für ihn dann auch das Resultat des freien Trainings am Samstagmorgen, das er als 18. beendete. Die Frage nach dem Warum beschäftigte den Piloten und sein Team. Patrick suchte den Fehler bei sich selbst, fühlte sich aber gut. Und auch die Mechaniker seines Vizethum-Racing-Teams konnten am Boliden nichts finden. Kleinere Veränderungen wie die neueingestellte Spur sollten für das folgende Qualifying Besserung bringen – doch erneut sprang „nur“ (Start-)Platz 16 heraus.
Egal, sagte sich der Österreicher, und legte seine ganze Konzentration auf die zum ersten Mal beide Male am Sonntag stattfindenden Rennen. Um 11.25 erfolgte dann der Start, und der gelang gut, zwei Konkurrenten wurden bereits in der ersten Kurve "geschnappt". Im weiteren Verlauf sollte Patrick aber mit seinem Renner erneut an seine Grenzen stoßen, mehr als der 12. Platz sprang im Ziel nicht heraus. "Gut, wir haben diesmal nur sechs Reifen dabei, damit kein Topmaterial, aber daran kann es nicht liegen."
Ursachenforschung, die Zweite: Patrick kramte in seinem Hinterstübchen und ihm fiel ein, dass vor längerer Zeit einmal eine defekte Benzinpumpe die volle Leistung seines Autos verhindert hatte. Es erfolgte der Austausch der Pumpe und siehe da: Sofort war der Youngster ganz der "Alte", seine Rundenzeiten im zweiten Lauf am Nachmittag hervorragend (er fuhr die fünftbeste Runde aller Fahrer).
Der 8. Rang lieferte dann am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis, wenn es auch nicht seinen an sich selbst gestellten Ansprüchen vor diesem Wochenende gerecht wurde. "Unter diesen Umständen war aber einfach nicht mehr drin", schätzte das Nachwuchstalent die Lage aber hinterher realistisch ein und war auf die Frage nach seinen Chancen in der Juniorwertung, wo er auf dem zweiten Platz liegt, schon wieder guter Dinge: "Warum sollte ich die 26 Zähler auf Christopher (Mies, d. Red.) nicht aufholen können?" Ja, warum eigentlich nicht?
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten von Patrick Tiller: www.patrick-tiller.at
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Matthias Rost
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