(openPR) Getriebeschaden verhindert gutes Ergebnis von Patrick Tiller im zweiten Umlauf am Sonntag
Der erst 17-jährige österreichische Nachwuchspilot Patrick Tiller aus Leopoldsdorf blickt auf sein erstes Rennwochenende im Ford Fiesta ST Cup in Oschersleben zurück:
Nach der Anfahrt in den sächsischen Rennort am Freitag schnupperte der Youngster erstmals an der Atmosphäre rund um die Strecke und wollte diese natürlich möglichst schnell kennenlernen. Kollegen und Team erleichterten Patrick ein erstes Einleben, und schon bald stand der Österreicher, im letzten Jahr beim „Racing-Rookie“ 10. unter 1240 Teilnehmern, im Qualifying vor seiner ersten Bewährungsprobe.
„Sich rantasten und Sicherheit gewinnen“, lautete das Motto in den ersten Runden. Doch noch ehe der Youngster seinen Rhythmus so richtig gefunden hatte, wurde er bei der fünften Umrundung auch schon von einem Konkurrenten „abgeschossen“ – sein Renner war zunächst manövrierunfähig, der Kampf um die Startplätze vorzeitig beendet. Sein „Renner“ wurde vom Mechaniker-Team schnell wieder hergestellt - als 36. sollte Patrick am Folgetag starten.
Das Rennen begann gut, schon unmittelbar nach dem Startschuss konnte der Österreicher, der vom österreichischen Getränkehersteller Rauch unterstützt wird, den vor ihm liegenden Boliden überholen. Das gab Selbstvertrauen, und Patrick stabilisierte seine Rundenzeiten zusehends. Ein 33. Platz entsprach zwar nicht ganz den Erwartungen des ehrgeizigen Piloten, war aber gleichzeitig Anreiz dafür, seine eigene Leistung am nächsten Tag zu übertreffen.
Dies sollte zunächst gelingen - der Rennsonntag sah dann einen angriffslustigeren Rennfahrer, der den Kurs schon gut im Griff hatte und sich im Verlauf der ersten Runden schon sechs Plätze verbessert hatte. Doch leider schon nach der Hälfte der Strecke war das Rennwochenende für Patrick beendet: Auf der Start-/Zielgeraden erlitt sein Fiesta einen Getriebeschaden – nur noch der 1. und 2. Gang funktionierte – so dass der 17-Jährige im Gras ausrollte.
„Das war natürlich schade“, kommentierte Patrick, dem im Interview am Montag eine leichte Enttäuschung anzumerken war. Diese aber ist ja durchweg positiv zu werten, wird sie den Nachwuchsfahrer sicherlich weiter antreiben.
Sein Nahziel ist zunächst eine bessere Platzierung schon im Qualifying. „Das erleichtert die Sache im Rennen selbst doch schon sehr“, will Patrick seine gelungenen Überholmanöver das nächste Mal von weiter vorn beginnen.
Alles andere kommt dann von selbst: „Ich bin ein echter Wettkämpfer“, weiß Patrick um seine Stärke – die will er schon bei der nächsten Prüfung am EuroSpeedway in der Lausitz (13./14. Mai) unter Beweis stellen.
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