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In Zukunft mehr Rente aber dafür weniger Wert

(openPR) Berlin 02.12.2015 - Nachdem im Oktober Herr Alexander Gunkel, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Rentenversicherung, eine mögliche Rentensteigerung von 2,95 % im Westen und 3,06 % im Osten für das Jahr 2016 in Aussicht gestellt hat, ging ein Raunen durch die deutsche Bevölkerung. Was den Rentner in den nächsten Jahren wirklich erwartet, ist dabei allerdings unter gegangen.


Das Forschungsinstitut Prognos wollte in seiner Studie mehr Informationen ans Tageslicht bringen und errechnete für unterschiedliche Personengruppen in verschiedenen Teilen Deutschlands ihre „realistische“ Rentenerwartung aus. Ziel der Studie sollte sein, sich nicht nur an abstrakten Zahlen zu orientieren, sondern dem baldigen Rentner ein Gesicht und einen Standort zu geben.
Das Resultat der Untersuchung ist erschreckend. Der Rentenunterschied von Frauen und Männern wird weiterhin bestehen bleiben, was daran liegt, dass sich Frauen aufgrund von Schwangerschaft mehr Auszeiten aus dem Berufsleben nehmen als Männer. Die Kernaussage der Studie liegt aber viel tiefer. Während eine Geringverdienerin auf eine lebenslange Rente mit Abschlägen auf das Durchschnittsgehalt der letzten fünf Jahre von 49 % in Kauf nehmen muss, stehen einer Teamleiterin Abschläge in Höhe von 66 % bevor.
Männer sind einer ähnlichen Problematik ausgesetzt. Auch wenn das Gehalt von Männern durchschnittlich höher ist, so müssen Sie im Rentenfall, berechnet am Beispiel eines Entwicklungsingenieurs, mit Abschlägen von 66 % bzw. am Beispiel eines Buchhalters mit 63 % rechnen.
Das Institut geht bei seiner Berechnung noch weiter und setzt die voraussichtlichen Rentenzahlungen in das Verhältnis zum Standort. So bekommt ein Arbeitnehmer in München vergleichsweise mehr Geld als sein Berufskollege in der Oberpfalz aber aufgrund der höheren Lebenserhaltungskosten hat er am Ende weniger Geld im Portemonnaie. Wer seinen Lebensstandard auch im Alter beibehalten möchte und dabei über den Tellerrand schaut, darf sich nicht nur auf die staatliche Rente verlassen, sondern muss aktiv nach anderen Wegen suchen.
Herr Ulrich J. Paffelhuber, Geschäftsführer der VAF Pfaffelhuber KG und stellvertretendes Vorstandsmitglied des DUK e.V. und AUPU e.V., ist von dieser Studie nicht verwundert. „Anstatt jetzt aber den Kopf in den Sand zu stecken oder über einen möglichen Lebensstandortwechsel nachzudenken“, empfiehlt er eine betriebliche Altersvorsorge. „Der Arbeitnehmer bekommt nicht nur die Chance der Schließung seiner persönlichen Rentenlücke, er erhält zudem umfangreiche staatliche Förderungen über die Entgeltumwandlung und kann diese mit dem „Brutto-Netto-Effekt“ als Renditeturbo nutzen. Zusätzliche mögliche Arbeitgebervorteile bieten indes weitere Vorteile und erleichtern die Entscheidung für eine betriebliche Altersvorsorge.“

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