(openPR) Sex mit Aliens: Tabuthema der UFO-Forschung - Von Außerirdischen entführt: Wahn oder Wirklichkeit?
Mannheim/Buchen: UFO-Hotline 0151/18736259. Tausende Menschen behaupten angeblich, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Handelt es sich dabei um wahre Erlebnisse oder Einbildung?
Unglaublich, aber wahr! Oder doch nicht? Werden Menschen tatsächlich nachts von Aliens aus ihren Schlafzimmern entführt und in riesigen Raumschiffen schmerzhaften Untersuchungen unterzogen, bis hin zur Entfernung von Föten, um eine Hybrid-Spezies zu kreieren? Eine schlüssige Antwort auf diese spannende Frage könnte ein Blick zurück in die Vergangenheit des UFO-Phänomens bringen.
Wie seriös sind Berichte über angeblichen Sex mit Außerirdischen?
Paranormale Begegnungen der erotischen Art zählen zu den Tabuthemen der UFO-Forschung. Dabei wird von Sex mit Aliens häufig berichtet - etwa im Falle Antonio Villas Boas. Was in Talkshows oder Boulevard-Magazinen für Heiterkeit seitens der Zuschauer und Moderatoren sorgt, wird in der UFO-Forschung durchaus ernsthaft behandelt: Sex mit Außerirdischen! Auf den ersten Blick mag die Beschäftigung mit diesem Thema unseriös wirken. Doch im historischen Kontext betrachtet sind – angebliche – erotische Verhältnisse mit paranormalen oder übernatürlichen Wesenheiten häufig anzutreffen und lohnen einen näheren Blick.
Von Aliens publikumswirksam geschwängert
Die Geschichte einer jungen US-amerikanischen Frau, die von einem Außerirdischen geschwängert worden sein soll, war beileibe nicht die erste dieser Art. Aber sie war die Aufsehenerregendste ihrer Zeit und fand dank eines berüchtigten Boulevardblättchens ein Millionenpublikum. Kein Wunder: Sex war in den immer noch prüden 1960er Jahren ein Thema, über das hinter vorgehaltener Hand geredet wurde. In die Öffentlichkeit getragen wurde es nur in Verbindung mit Prominenten – oder im Falle sensationeller Geschichten wie dieser.
1966 soll besagte Dame an Bord einer ´Fliegenden Untertasse´ gebracht und mit mehreren menschenähnlichen Außerirdischen Geschlechtsverkehr ausgeübt haben, was in einer Schwangerschaft mündete. Berichte wie diese sind gerade auf dem US-Markt keine Seltenheit. Geradezu legendär sind die nicht unbedingt glaubwürdigen Zeugenberichte über Sex mit Bigfoot oder dem Yeti.
Sex mit Außerirdischen „Down Under“ … und vom Saturn!
Dieser sensationellen Story gingen jedoch einige ähnliche voraus, die allerdings weniger Aufmerksamkeit erlangten. Etwa jene der Australierin Sonya Lyubein. Sie berichtete von ausschweifenden erotischen Kontakten mit Aliens vom Saturn. Angesichts von Temperaturen um die -140 Grad Celsius auf dem Saturn kann der Sex nicht allzu heiß gewesen sein …
In den späten 1950er Jahren sorgte ein gewisser Howard Menger für Aufsehen. Seine Begegnung mit der angeblich außerirdischen Marla führte sogar vor den Traualtar. Später verblüffte Marla ihren Gatten mit dem literarischen Geständnis, wonach dieser ebenfalls ein Außerirdischer vom Saturn sei.
Schwängerung einer Alien-Frau
Die wahrscheinlich berühmteste Geschichte der Neuzeit rund um Sex zwischen einem Menschen und einem Alien trugt sich 1957 in Brasilien zu. Der damals 23jährige Bauer Antonio Villas Boas bemerkte beim Bestellen des Feldes ein UFO, das in seiner Nähe landete. Vier kleine graue Wesen entstiegen dem Gefährt und zerrten Boas in ihren Flugkörper. Nachdem man ihn einigen Tests unterzogen hatte, betrat eine bildschöne Frau den Raum, in welchem sich der Mann befand.
Sie musste den verblüfften Boas nicht lange um Sex bitten. Nach dem Geschlechtsakt deutete sie auf ihren Bauch und sodann gen Himmel. Die Implikation war klar: Boas war Mittel zum Zweck der Schwängerung einer Alien-Frau. Bis heute stellt der Fall nicht nur aus diesem Grund eine Ausnahme in der UFO-Forschung dar. Interessant ist nämlich zudem folgender Aspekt: Boas erklärte, er habe versucht, eine an Bord des Raumschiffs befindliche Uhr als Beweisstück mitzunehmen. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen, was eindrücklich auf einen (lebhaften) Traum hindeuten könnte.
Travis Walton: Fünf Tage an Bord eines UFOs?
Weitaus spektakulärer war die angebliche Entführung des Waldarbeiters Travis Walton am 5. November 1975 in in Snowflake. Vor den Augen seiner sechs Arbeitskollegen soll der damals 18-Jährige vom Lichtstrahl eines UFOs zu Boden gestreckt worden sein. Die Männer, deren Tapferkeit in Frage gestellt werden darf, flohen zunächst in Panik, um Stunden später an den Schauplatz zurückzukehren, wo von Travis Walton keine Spur mehr zu finden war. Sie erstatteten bei der Polizei Bericht und stießen verständlicherweise auf große Skepsis. Dennoch leiteten die Beamten eine Suchaktion ein - erfolglos: Der junge Waldarbeiter blieb verschwunden und die Behörden befürchteten, er sei von seinen Kollegen ermordet worden.
Fünf Tage später zerstreute der Vermisste selbst die schlimmen Befürchtungen, als er von einer Tankstelle aus seinen Schwiegerbruder anrief. Was er zu berichten wusste, erntete ungläubiges Staunen: Er sei an Bord des Raumschiffes gebracht worden, wo er auf viele weitere Entführte stieß. Die Außerirdischen selbst entsprachen dem mittlerweile popkulturell tradierten Bild eines Aliens: Kleiner als ein Mensch, grauhäutig, riesiger, haarloser Kopf und überproportional große Augen ohne Pupillen.
Praktisch über Nacht avancierte der einstige Waldarbeiter zum Star der UFO-Szene, gab Interviews und schrieb ein Buch über sein ungewöhnliches Erlebnis. 1993 nahm sich Hollywood der sensationellen Geschichte an und verfilmte die Geschichte unter dem Titel "Feuer am Himmel". Travis Walton selbst distanzierte sich aber von den Darstellungen im Film, die eklatant vom angeblich Erlebten abwichen. Trotz der vielen Zeugen und des Polizeieinsatzes bestehen durchaus berechtigte Zweifel an der Echtheit des Falles. Tatsächlich liegt die Vermutung eines zugegebenermaßen höchst raffinierten Schwindels nahe.
Was steckt hinter angeblichen Entführungen durch Außerirdische?
Suggerierte Erinnerungen: Das False-Memory-Syndrom
Diese beiden wohl berühmtesten Fälle von Entführungen durch Außerirdische bilden freilich nur die Spitze des Eisbergs. Weltweit gibt es tausende ähnliche Berichte, die dem UFO-Phänomen eine weitere mysteriöse Note verleihen. An Erklärungsversuchen hierfür mangelt es nicht - wohl aber an Beweisen für die Realität des angeblich Erlebten. Zwar wird immer wieder auf Narben hingewiesen, die von den meist als schmerzhaft erlebten Untersuchungen an Bord eines außerirdischen Raumschiffes herrühren sollen, und mitunter sollen weiblichen Opfern sogar Föten entnommen worden sein. Physikalische Beweise für die Realität dieses Phänomens fehlen aber.
Problematisch ist, dass die "Erinnerungen" an die Entführung meist erst unter Hypnose abgerufen werden, nachdem sie auf Grund des Traumas verdrängt oder von den Entführern gewissermaßen aus dem Bewusstsein gelöscht worden sein sollen. Noch bedenklicher wird es, wenn der die Hypnose durchführende Therapeut von der Realität dieser Erfahrungen überzeugt ist und den Patienten ausdrücklich ermutigt, eine abenteuerliche Geschichte als erlebte Wirklichkeit zu betrachten oder gar seine Erinnerungen mittels Suggestion gezielt manipuliert. Diese während der Hypnose erzeugten "Pseudoerinnerungen" können vom Patienten von tatsächlichen Erinnerungen kaum noch unterschieden werden. Bekanntheit erlangten diese als "False-Memory-Syndrom" bezeichneten implantierten Erinnerungen in den 1990er-Jahren durch Anschuldigungen von Kindern und Jugendlichen in den USA, die von Eltern, Verwandten oder Betreuern angeblich sexuell missbraucht wurden. Tatsächlich stellten sich diese Anschuldigungen aber als "falsche Erinnerungen" heraus.
Schlafparalyse
Ein anderer Erklärungsversuch für das Phänomen ist die so genannte Schlafparalyse. Aus Selbstschutz lähmt der Körper während des Schlafes die meisten Körperfunktionen, damit die im Traum durchgeführten Bewegungen nicht in die Realität umgesetzt werden. Beim Einschlafen oder unmittelbar nach dem Aufwachen kann es zu Halluzinationen kommen, die durch das Gefühl der völligen Muskelstarre eine weitere beunruhigende Dimension erhalten. Der Schläfer wähnt sich dabei hellwach und im Zentrum verstörender Erlebnisse, die im Gegensatz zu konventionellen Träumen als real empfunden werden.
Gerade die von vielen Entführten beschriebene Lähmung des Körpers legt den Verdacht nahe, dass es sich bei dem Phänomen in vielen Fällen lediglich um erschreckende Halluzinationen handelt. Viele weitere Umstände verstärken diesen diese Vermutung, etwa jener, dass ausschließlich der Entführte selbst von den angeblichen Geschehnissen betroffen ist. Menschen werden aus Zimmern entführt, ohne dass der Ehepartner aufgeweckt wird und am nächsten Tag von beunruhigenden Erscheinungen zu berichten wüsste. Sogar aus Hochhäusern mitten in New York sollen Menschen an Bord eines UFOs gebracht worden sein. Dass weder das Raumschiff, noch die Entführung von tausenden potenziellen Zeugen gesehen werden, erscheint seltsam.












