(openPR) Mannheim. Ein Akt der Massenpsychologie: Wovon alle reden, muss es doch wirklich geben (?).
Unterhaltendes, kreatives und zur Inspiration sowie Fantasie anheizendes & anregendes Alien-UFO-Entertainment eben halt aus den goldenen sowie wilden Zeiten der ´Fliegenden Untertassen-Saga´. So war das damals gewesen und betonierte schamlos die Basis des ´Flying Saucer´-Mythos mitten in seinem öffentlichen ´UFO-Aufschwung´ für den ´Mann auf der Strasse´ in hauptsächlich Amerika, als es ´galt´ sich Alien-Images in der modernen Massenkultur des Weltraumfahrt-Zeitalters zu schaffen* (was mich gleich an John F.Moffitt´s Prometheus-Buch "Picturing Extraterrestrials" von 2003 erinnert) und nichts typischer für unsere Epoche zu sein schien, als sich Außerirdische in der einstigen Exklusivresidenz der Götter (dem Himmel und darüber hinaus) vorzustellen. Siehe zu obigen Fall von damals auch die Stories "Oh, Those Little Green Men".
Unglaubliche ´Flying Saucer´-Geschichten mit den Alien-Crews waren sozusagen genau jene "visonären Gerüchte" von denen es damals auch C.G.Jung hatte - dies lag als Aura um das Thema in der Luft im Land der wahr gewordenen Träume, dem kapitalistischen Dreamland/Saucerland. Da musste sich dieser moderne Mythos einfach wohl fühlen und zum lebendigen Mythos auf dem geflügelten Pferd der Fantasie werden. So wurde auch passgenau dieses Thema zum Dauerbrenner, weil der menschliche Resonanzraum zeitgerecht vorbereitet aka konditioniert da war. Es ist der Gedanke der zählt und Ideen Bedeutung verleiht, wenn die richtige Zeit gekommen ist... Dies ist ja auch der American Dream. Und nach dem 2.Weltkrieg, als der ´Fliegende Untertassen´-Himmelsspuk begann, sah man sich in ´Gottes eigener Nation´ vor dem Aufbau einer auf immer glänzenden Zukunft - dumm nur als Störfaktor, dass dann aber der ´Kalte Krieg´ mit all seinen Irrungen und Wirrungen sowie Fehleinschätzungen und falschen Urteilen (denken wir nur an das Thema ´Atomkrieg aus Versehen´) eintrat. Dennoch wollten sich die ´Flying Saucerers´ es sich alternativ nicht nehmen lassen an die Materialisierung einer gleichermaßen fantastischen wie unschuldigen UFO-Engelswelt z.B. auf der Venus zu glauben, womit die Epoche der Kontaktler mit ihren Bildern von den engelsgleichen bis dämonischen Aliens (MIBs) als Gegenpol aufkam und aufgrund der okkult-spiritistischen Besetzung/Botschaft esoterische Gefühle spirituell bei vielen UFOlogen im Herzen und der Seele erzeugten - das war damals schon das ´Neue Bewusstsein´ aus der anderen Realität und Dimension in der ´Neuen Weltschau´... Urbane Legenden, Wandersagen und mythische Erzählungen nach dem Motto ´Genaues weiß man nicht!´ sowie ausgeschmücktes Stammtisch-Geschwätz kombinierten sich hier wunderbar neuzeitlich im Spaceage als mentales Fastfood: Wunderwerke des Geistes und gleichsam auch Fantasy-Symbole mit Verheißungs-Charakter am Rande des technischen Fortschritts im Düsenjäger-Zeitalter (im digitalen Internet-Zeitalter hat dies sogar eine völlig ´lichtschnelle´ Dimension in der Quantität {was nichts mit QUALITÄT zu tun hat!} erreicht).
* = Hier geht es genauso darum, wie man sich über mythologische Fantome (Phantoms In The Sky) ein Bild macht, Stichworte: Engel und andere Außerirdische, Ikonen des Himmels und Wunderbaren, erschröckliche Himmelswunderzeichen in naturwissenschaftlichloser Zeit etc. Lesen Sie in diesem Rahmen dazu auch "Gesellschaft: Wie die Fliegenden Untertassen Amerika eroberten" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8488 sowie http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=8363 zur Ergänzung. "UFO-Philosophie: Wir und unser Traum vom ´UFO-Beweis´" unter http://cenap.alien.de/cenapnews/zeigen.php?satzid=9228 wird da auch kein Schaden für die Erkenntnis sein. Dies macht uns als ´UFO-Studenten´ die Sache - das Thema - deutlicher, greifbarer, gegenständlicher. Darum geht es auch in der UFO-Aufklärung, wozu ja auch Keith Thompson das Buch "Engel und andere Außerirdische - UFO-Phänomene in neuer Deutung" bei Droemer-Kaur 1993 auflegte. Die UFOlogie hat sich nie darum gekümmert und hat auch hier den Knall nicht gehört. Eindeutig ist auch wieder: Thompson hatte keinen Effekt, wurde mal wieder ignoriert und keine Auswirkungen auf die altertümliche, stink-konservative UFO-Forschung der deutschen Szene, weil Neo-UFOlogie hier sowieso nie eine echte Chance außer bei CENAP - aber da steht man sowieso auf kulminanten Kollisionskurs mit der traditionellen UFOlogie-Denke - hatte.
Die ganze ´Flying Saucerologie´ mit ihren Images ist also ein geradezu typisches Muss-Phänomen der amerikanischen Nachkriegskultur, die wir hier in Old Germany als Kriegsverlierer nie entwickelten und später nur ´halbherzig´ inmitten der 1950er durch "Hörensagen" aus dem Ausland wie ´Superman´ oder Hamburger adoptierten. Dennoch: Die Menschen - egal ob UFOlogen oder Astrophysiker - sind bekanntlich als Schuldenkönige immer noch in der Bringschuld für den Nachweis, dass die Außerirdischen da draussen sind, auch wenn Sie und ich an die ´Anderen´ glauben. Glauben ist aber gleichsam Nicht-Wissen... Dieser Einwurf gehört schon gemacht, wenn man im ´legalen´ sowie im grünen Bereich der Glaubwürdigkeit bleiben will! So etwas schreckt die Freunde des UFO-Fantastischen aber nicht ab. Gerade auch weil exologische UFO-Fans dies für Polemik im Schlagabtausch halten mögen, um weiterhin in Ruhe schlafen zu können und eine nicht so ganz alte mythische Konzeption mit neuen Ideen aus z.B. der Verschwörungswelt kreativ kombinieren (Stichwort: Rhetorik-Tricks), um den Thrill zu erfahren. Ja, neue Wege zu gehen gibt es hier nicht und wird sogar als eine Art "Privileg" (miss-)verstanden und dies ist eine emotionale Reaktion. Ich nenne dies ´Marke Pustefix´, schillernde Seifenblasen die aus der Kombination von Tradition und Gedanken-Innovation kurzfristig in den Himmel oder vom Himmel steigen.

















