(openPR) Mannheim – UFO-Newsticker. Die „X-Files“ sind wieder eröffnet. Reboot der „Akte X“: Mulder und Scully sind beide nicht mehr beim FBI. Er lebt als zurückgezogener Wahrheitssucher, der mit seiner Mission hadert; sie assistiert in einem Washingtoner Krankenhaus bei komplizierten Operationen an Kindern mit Gen-Mutationen. Ohne zu viel zu verraten - In der Pilotfolge werden Mulder und Scully von dem paranoiden Web-TV-Moderator Tad O'Malley (Joel McHale) mit neuen Informationen über die Alien-Verschwörung versorgt. Die neuen Hinweise stellen alles in Frage, was die FBI-Agenten bisher über die Verwicklungen zwischen den Außerirdischen und der US-Regierung zu wissen glaubten. Die Ufo-Landung 1947 in Roswell war gar keine Invasion, sondern eine Friedensmission der Außerirdischen (aus Sorge vor der nuklearen Selbstvernichtung der Menschheit), die aber von den "Eliten" brutal gestoppt wurde. Neun Staffeln lang hat Mulder also die falschen Schlüsse gezogen: "Das ist keine Verschwörung von Außerirdischen, das ist eine Verschwörung von Menschen", fasst er leicht geschockt zusammen. Es sind die Menschen (die natürlich der Elite angehören) selbst, die hinter den Alien-Gen-Experimenten an ihren Artgenossen stecken und die USA übernehmen wollen. Am Ende sind wieder einmal alle Beweise vernichtet, aber Dana Scully (Gillian Anderson) und Fox Mulder (David Duchovny) bereit für ihre neue Suche nach der Wahrheit. Danach tritt die Verschwörung allerdings bis zur letzten Folge in den Hintergrund, während Mulder und Scully in anderen übernatürlich angehauchten Fällen ermitteln. Der verantwortliche US-Sender Fox wartet offenbar den Erfolg der neuen Staffel ab, bevor er über weitere Folgen entscheidet. Die hohe Einschaltquote ist irgendwo da draußen.
Und dann ist da noch der Zeitgeist:
Verschwörungstheorien sind heute in den USA ein politisches Kampfinstrument und keine nette Nischen-Veranstaltung mehr. Scully und Mulder kämpfen im Zeitalter der Tea Party, die eine Unterjochung durch angebliche Washingtoner Eliten in Gang sieht, auf äußerst vermintem Gebiet.
Fazit:
Der Auftakt ist keine völlig missratene Folge, aber auch kein Glanzstück, das zeitgemäße Maßstäbe setzt oder an gute frühere Episoden anknüpft. Manche Kritiker behaupten immerhin, dass die nächsten beiden Episoden deutlich besser sein sollen. Das macht Hoffnung, denn ´Akte X´ hat mehr Potenzial als nur Nostalgie abzuschöpfen.
… Das es Aliens (und nicht nur den blauen Matsch auf dem Kometen gibt), sondern etwa auch intelligente Zilisationen die über sich selbst nachphilospohieren können ist höchstwahrscheinlich – wenn auch trotz aller Wahrscheinlichkeisrechnungen immer noch nicht erwiesen. Die elementare Frage ist schlichtweg ungewiß.
Seit Menschheitsbeginn an gibt es „Fliegende Untertassen“-Impressionen je nach ihrem Zeitgeist mehr oder weniger ausgeprägt. Schon immer wurden allerhand Naturerscheinungen als sonderliche Phänomene verzerrt dargestellt und so auch als Wunderzeichen am Himmel beschrieben. Also: UFOs unterwegs? Man kann kritisch und spekptisch dagegen eingestellt sein und seine berechtigten Fragen und Zweifel an „harten UFO-Beweisfälllen“ wie z.B. dem Randlesham Forest-Zwischenfall von Dezember 1980 oder den sagenhaften Cosford-Incident von Ende März 1993 haben. Vorfälle auf die der ehemalige UFO-Schreibtischhengst vom englischen MoD setzt und sich als der britische „Fox Mulder“ national und international in den Medien verkaufte.
Die Verkaufe: Die Wirklichkeit ist heute viel irrer als "Akte X"
´Akte X´ hat dies im Zeitgeist transformiert und im Mix mit zeitgenössischen Konspirationen zu einer Art Meisterschaft gebracht und modern erscheinen lassen. Trotzdem, die Ufologen sind in einer echten Sinnkrise aus ihrem Fundament heraus. Nur die Welt von ´Akte X´ ist „logisch“, ansonsten oftmals verworren und ohne klaren Faden, die Schöpfer um Chris Carter sind daran selbst schuld. Sie triggern ihre eigene „non fiction“-Dimension zu einer neuen Perspektive und setzten sie im TV bildgewaltig um. Ufologie-´Exopolitiker´ wie Herr Fleischer (deutscher Ufologie-Lobbyist) bauen und setzen wortgewaltig darauf und verlassen sich auch auf sie. Da geht es im Kreise und die Katze beißt sich in den Schwanz. Noch ein wichtigter Hintergrund, die ´Exopolitik´ kam erst als Bewegung erst auf, als „Akte X“ sind medial gefestigt hatte. Zuvor spielte sie keine Rolle und die UFO-Forschung weltweit war unbelastet durch sie. Die amerikanische UFO-Forschung dominierte bis dahin das NICAP von Donald Keyhoe, der in dem Sinne der Gründungsvater der ´Exopolitik´ und der Urvater der Ufologie-Konspiration („Cover Up“/“Cosmic Watergate“) durch die US-Regierungskreise war.
Der CIA und die UFOs - Das Ende der Geheimhaltungs-Legende
N24 meldet gerade eine alte Sache: „Zur Neuauflage von "Akte X" - CIA gewährt Einblick in geheime Ufo-Dokumente“. Mulder und Scully sind zurück. In den USA läuft die Mystery-Serie "Akte X" wieder. Die CIA nutzt den Anlass und veröffentlicht geheime Ufo-Akten. Auch für Skeptiker ist etwas dabei, http://cenap.alien.de/texte/cia.htm .
Die Akten würden sich hervorragend für das Archiv von Agenten Fox Mulder eignen. Die CIA hat den Start der Neuauflage der beliebten Mystery-Serie "Akte X" genutzt, um einen kleinen Einblick in eine Handvoll von hunderten Dokumenten zu gewähren, die die Behörde 1978 freigegeben hatte. Sie stammen vor allem aus den 1940er und 1950er Jahren. Doch auch für Agent Dana Scully hat die CIA eine Auswahl interessanter Dokumente zusammengestellt. Im Gegensatz zu Mulder steht Scully dem Übersinnlichen skeptisch gegenüber und glaubt nur an das, was die Wissenschaft beweisen kann.
Die fünf Akten dokumentieren, wie diverse Wissenschaftler sich dem "Problem der Ufos" angenommen und nach Beweisen für den Einsatz "uns unbekannter fundamentaler wissenschaftlicher Prinzipien" gesucht haben.
Das Ergebnis: Sie fanden keine. In der Zusammenfassung eines „UFP_Panels“, das 1953 stattfand, zeigten sich die Anwesenden "beeindruckt", von dem Mangel an stichhaltigem Datenmaterial und glaubwürdigen Augenzeugen. In dem Dokument heißt es, dass seit Jahrhunderten von "seltsamen Dinge am Himmel" berichtet wird und dass die Air Force davon absehen sollte, Leute dazu zu ermutigen, die Behörden mit ihren fragwürdigen Sichtungen von der Arbeit abzuhalten.
Denn das Phänomen der fliegenden Untertassen war für die CIA und ihre Forscher in erster Linie interessant, um eventuelle Bedrohungen für den Staat zu analysieren.
Ob jemand an Aliens und Ufos glaubt oder nicht, diese X-Akten sind tatsächlich einen Blick wert - und es gibt noch viele mehr: Unter „UFOs: Fakt oder Fiktion?“ hat die US-Behörde noch etliche weitere Dokumente zusammengetragen.













