(openPR) Am 17. November 2015 ist Scientific Instruments Dresden GmbH (ScIDre) aus dem Dresdner Stadtteil Pieschen in die Nähe des Uni-Geländes gezogen. Das Dresdner Unternehmen, das 2009 als eine Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) entstanden ist, kann jetzt seine Arbeit in neuen Räumen fortsetzen. „Uns war es wichtig, in der Nähe zur Technischen Universität unsere neuen und größeren Büros zu beziehen“, so ScIDre-Geschäftsführer Robert Schöndube.
Spezialisiert hat sich das Unternehmen auf die Fertigung, Vermarktung und Weiterentwicklung von Geräten und Systemen für den Einsatz in naturwissenschaftlicher Forschung mit Alleinstellungsmerkmalen. Dabei geht es u. a. um Anlagen, die in Universitäten und außeruniversitären wissenschaftlichen Instituten entwickelt und dort bereits erfolgreich genutzt werden. Öffentliche Forschungseinrichtungen sind aus Kapazitäts- oder auch aus rechtlichen Gründen häufig nicht in der Lage, den Interessen eines externen Kunden nachzukommen. Und das, obwohl die neuentwickelten Technologien und Methoden nach Bekanntwerden oft auf reges Interesse im In- und Ausland stoßen.
Partnerschaft mit ScIDre
Genau an dieser Stelle setzt die Partnerschaft mit ScIDre an. Auf Basis von transparenten Lizenz- und Kooperationsverträgen übernimmt ScIDre das nötige Knowhow von der Partnereinrichtung. Neben der Weiterentwicklung von Prototypen bis hin zur Serienreife ist die ScIDre GmbH auf die kundenspezifische Anpassung wissenschaftlich-technischer Geräte spezialisiert. „Die Wissenschaftler sollen von uns die passenden Apparaturen für ihre Experimente bekommen und nicht ihre Forschung auf die Möglichkeiten der Anlagenbauer ausrichten müssen“, erklärt Robert Schöndube.
Die Produktpalette des Unternehmens reicht von Anlagen zur Einkristallzüchtung bis hin zu Komponenten für die Verfahrenstechnik und Nanotechnologie. Hinzu kommt der ScIDre-Scale-Up-Reaktor, der in der Lage ist, Materialien bei verschiedenen Gasatmosphären unter Luftausschuss im Technikumsmaßstab zu erzeugen.
„Motivation für den Umzug waren selbstverständlich auch die kurzen Wege zwischen unseren drei Standorten“, ergänzt Schöndube. Neben den Büroräumen und der Werkstatt für den Zusammenbau der Großgeräte in der Gutzkowstraße 30 befindet sich die Campuswerkstatt ganz nah in der Andreas-Schubert-Straße 33, Ecke Schnorrstraße. „Die Campuswerkstatt“, so Schöndube, „fertigt schnell, präzise und kostengünstig Teile mit konventionellen Werkzeugmaschinen an. Unser Schwerpunkt liegt in der Sonderanfertigung von Einzelteilen und Kleinserien zum Einsatz in wissenschaftlichen Versuchsaufbauten.“ Das Gebäude der Campuswerkstatt beherbergt auch den Scale-Up Reaktor von ScIDre.









