(openPR) Abiturienten, Studierende, Doktoranden – Prüfungsangst hat gravierende Folgen auf Leistung und berufliche Zukunftsaussichten
Ein Student, der ein Blackout hat, ein Examenskandidat, der aus Angst erst gar nicht zum Prüfungstermin erscheint, ein Sprecher, der seinen Vortrag vermasselt, ein Mitarbeiter, der seine Präsentation abbrechen muss – Präsentations- und Prüfungsangst macht vor keiner Altersklasse halt. Die Ursachen sind vielschichtig: erlernte Hilflosigkeit, fehlende Bewältigungsstrategien, niedriger Selbstwert, überhöhter Leistungsdruck, negative Vorerfahrungen. So gehen der Gesellschaft fähige Köpfe und den Betroffenen geplante Berufskarrieren verloren.
Betroffene erdulden Situationen, wo sie im Fokus der Aufmerksamkeit stehen, nur unter starker Anspannung. Allein die Vorstellung einer bevorstehenden Prüfung, einer Präsentation ist für die meisten Betroffenen bereits ein Albtraum mit folgenden Symptomen: Herzklopfen, Zittern, schwitzige Hände, Schweißausbruch, Konzentrations- und Schlafstörungen. Viele greifen zu Medikamenten wie Betablockern oder Beruhigungsmitteln. Sie erreichen damit allenfalls eine kurzfristige Erleichterung. Gelöst wird das Problem dadurch nicht.
In diesen Fällen kann Brainspotting helfen. Brainspotting ist wie EMDR eine hirnbasierte Methode, die unverarbeitete, abgespaltene, emotional belastende Erlebnisse und dazugehörige Erinnerungen und negative Überzeugungen wieder zugänglich macht. Diese oft nicht bewusst erinnerbaren Gedächtnisinhalte werden mithilfe der damit verknüpften Augenposition (brainspot) aktiviert. Es kommt genau hier zu einer Verarbeitung und Auflösung schmerzhafter Erinnerungen und emotionaler Blockaden. Der Klient wird Zeuge dessen, wie sich das Gehirn selbst heilt.
Die Behutsamkeit und Genauigkeit bei der Steuerung der Erlebnisverarbeitung machen Brainspotting zu einer effektiven Therapie-Methode.
Nicht nur bei Belastungen wird Brainspotting eingesetzt, sondern auch zum Erwerb und zur Stärkung von Ressourcen. So wird der Klient nie mit emotional belastendem Material überfordert, da vom Therapeuten ein pendelnder Aufmerksamkeitsfokus zwischen belastender Situation und Ressourcen im Auge behalten wird.
Mehr Informationen über Brainspotting unter www.emdr-ausbildungszentrum.de









