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Vergütungsstudie: Deutlich höhere Bonuszahlungen in 2014

(openPR) Anstieg um acht Prozent / Ziel-Boni wurden dennoch häufig nicht erreicht

Frankfurt, 23. Oktober 2015 – Mitarbeiter konnten sich im vergangenen Jahr über deutlich höhere Bonuszahlungen freuen: Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Boni branchenübergreifend um acht Prozent. In Deutschland erhielt damit fast jeder bonusberechtigte Beschäftigte einen Bonus ausgezahlt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Vergütungsstudie der Unternehmensberatung Hay Group.

Im Branchenvergleich zeigt sich, dass vor allem die Chemiebranche ihre Mitarbeiter mit einem kräftigen Plus bei den Boni in 2014 belohnte. So stiegen die Bonuszahlungen in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent. Die Bonuswerte in dieser Branche erreichten damit nach einem deutlichen Rückgang während der durch Sparprogramme geprägten Jahre 2012, 2013 bzw. 2014 wieder ihr Niveau von 2011.

Boni sind also nach wie vor bei fast allen Unternehmen ein unverzichtbarer Bestandteil des Vergütungspakets, trotz der kritischen Stimmen, die hierzu in letzter Zeit laut geworden sind. Zum einen liegt dies daran, dass in den Boni auch Erfolgsbeteiligungen erfasst werden; zum anderen sind Boni, wenn sie gut gemacht sind, neben dem Grundgehalt das wichtigste Instrument, um individuell differenziert und damit auch gerecht zu vergüten.

Obwohl die Bonuszahlungen in absoluten Zahlen branchenübergreifend stiegen, wurden die Ziele und somit die Ziel-Boni aber häufig nicht erreicht. „Dies lässt darauf schließen, dass zu anspruchsvolle Ziele in den Bonussystemen vieler Unternehmen noch weit verbreitet sind. Auch die Messung der falschen Ziele oder der komplette Verzicht auf Zielvereinbarungen können Gründe für diese Entwicklung darstellen“, sagt Thomas Gruhle, Mitglied der Geschäftsleitung der Hay Group.

Zwei Prozent real mehr Gehalt im kommenden Jahr

Arbeitnehmer in Deutschland können sich auch im kommenden Jahr über steigende Gehälter freuen. Unternehmen verschiedener Branchen rechnen derzeit mit einem Plus von 2,9 Prozent. Bei der derzeit niedrigen Inflationsrate bleiben Arbeitnehmern so real rund zwei Prozent mehr. Zudem nimmt die Anzahl an geplanten Nullrunden weiter ab: Während im Vorjahr noch 5,7 Prozent der Unternehmen eine solche planten, sind es in diesem Jahr nur noch 1 Prozent.

„Unsere Vergütungsstudie zeigt, dass wir in Deutschland weiter auf einem stabilen Wachstumspfad bei der Vergütung sind. Gründe hierfür sind die gute Geschäftsentwicklung der Unternehmen sowie die durchaus positiven gesamtwirtschaftlichen Prognosen. Auch die anhaltend hohen Produktivitätssteigerungsraten und die individuellen Leistungen der einzelnen Mitarbeiter in vielen Unternehmen beeinflussen diesen Trend maßgeblich“, so Vergütungsexperte Thomas Gruhle.

Pharmaunternehmen mit größtem Gehaltsplus

Im Branchenvergleich stehen Pharmaunternehmen mit einer geplanten Gehaltssteigerung von 3,2 Prozent an der Spitze. Dahinter folgen die Chemiebranche, Industrieunternehmen und der Handel, die alle mit einem Plus von 3,0 Prozent rechnen. Das Schlusslicht bilden die Dienstleistungsbranche (+2,4 Prozent), die Öl- und Gaswirtschaft (+2,3 Prozent) und die Energieversorger (+2,1 Prozent).

Auch die Automobilbranche geht bislang von einem Anstieg der Gehälter aus. Laut der aktuellen Vergütungsstudie der Hay Group planen die Unternehmen mit einem Plus von 3,0 Prozent. „Angesichts des aktuellen Abgasskandals ist nicht klar, ob sich diese Prognose bewahrheiten wird. Nach herben Kursverlusten bei vielen europäischen Automobilherstellern – 40 Prozent innerhalb von anderthalb Wochen allein bei Volkswagen – lässt sich allerdings erahnen, dass Konsequenzen für die Unternehmen der Branche und somit für deren Gehaltsentwicklung folgen werden“, sagt Thomas Gruhle.

Über die Studie
An der diesjährigen Erhebung der durchgeführten und geplanten Vergütungssteigerungen haben insgesamt 289 Unternehmen teilgenommen. Rund die Hälfte der befragten Unternehmen hat ihren Hauptsitz in Deutschland. Bei Umsatz und Mitarbeiteranzahl sind unterschiedliche Kategorien zu je ungefähr einem Viertel vertreten. Die Datenerhebung erfolgte im Zeitraum von Mai bis August 2015.
Der Gehaltsentwicklungsreport 2015 ist kostenfrei abrufbar unter www.haygroup.de

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