(openPR) Anfang des Jahres 2016 drohen vielen gesetzlich versicherten Beitragserhöhungen, die ausschließlich nicht von den Arbeitgebern mitfinanziert werden.Gründe hierfür sind steigende Kosten in der Versorgung, speziell bei den Krankenhäusern.
Der derzeitige Beitragssatz von 15,4 Prozent dürfte aller Voraussicht nach auf 15,7 Prozent des Bruttogehalts steigen. Da der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung im Jahr 2011 per Gesetz auf 7,3 Prozent "eingefroren" wurde tragen die Versicherten die Mehrbelastung selbst.
Doch damit nicht genug. Experten schätzen, dass sich die Entwicklung des Beitragssatzes weiter nach oben bewegen wird und im Jahr 2019 schon bei 16,4 Prozent liegen könnte.
Verantwortlich hierfür sind die jährlich steigenden Kosten der gesetzlichen Kassen. Diese verbuchen im Schnitt jährlich 1% mehr Ausgaben im Verhältnis zu den Einnahmen.
Da die Finanzreserven der einzelnen Krankenkassen unterschiedlich hoch sind, wird es in naher Zukunft zu entsprechenden Erhöhungen des Beitragssatzes führen.
Speziell die Selbstständigen sollten jetzt genau prüfen, wie ihr Versicherungsschutz bei der aktuellen Krankenkasse im Verhältnis zum Beitrag liegt. Oftmals lohnt sich sogar der Gedanke, in die private Krankenversicherung zu wechseln.
Hierbei sind einige Punkte vor Abschluss eines Vertrages zu beachten: Wie Beitragsstabil ist der Versicherer? Wie hoch sind die Rückstellungen im Tarif? Welche Leistungen sind mitversichert und welche ausgeschlossen. Am besten ist es im Vorfeld an Informationen zu kommen.
Dabei hat sich in der Vergangenheit bewährt, online zu vergleichen. Erst wenn ein Marktüberblick da ist lohnt sich ein Gespräch mit einem unabhängigen Berater











