(openPR) München. Heute ist es soweit: Um 17 Uhr werden die neuen "Leitlinien zur Reanimation 2015" am Klinikum der Universität München (LMU), Campus Großhadern präsentiert. Es werden über 500 Teilnehmer erwartet! Veranstalter ist die Klinik für Anaesthesiologie des Klinikums der Universität München (LMU) zusammen mit dem Deutschen Rat für Wiederbelebung - German Resuscitation Council (GRC) e.V., dem Kurszentrum München des GRC sowie dem Verein miniSANITÄTER e.V., München.
Letzter setzt sich seit seiner Gründung unter dem Motto "Schüler helfen Leben retten" für die Ausbildung von Schülern in Reanimationsmaßnahmen ein - mittlerweile ein Projekt, das von der Kultusministerkonferenz im vergangenen Jahr aufgenommen und bereits in mehreren Bundesländern in Lehrpläne Einzug gefunden hat. Auch in den neuen Leitlinien hat die Ausbildung von Schülern in Reanimationsmaßnahmen Beachtung gefunden.
Bei der heutigen Veranstaltung werden insgesamt 4 Vorträge gehalten: R. Heubach (Ulm) wird die "Basismaßnahmen zur Wiederbelebung Erwachsener" vorstellen. Prof. Kreimeier (München, LMU) wird dann auf die "Erweiterten Reanimationsmaßnahmen für Erwachsene" eingehen, wonach Dr. Dr. Dirks, Past President des GRC, die "Innerklinische Reanimation" darstellen wird. Nach dem Vortrag von Dr. M. Sasse (Hannover) zu "Lebensrettenden Maßnahmen bei Kindern" findet eine Podiumsdiskussion statt. Beginn der Veranstaltung ist um 17 Uhr.
Da die Veranstaltung im Livestream mit insgesamt 3 Zentren übertragen wird, gilt es einen exakten Zeitplan einzuhalten. Vorteil für alle, die nicht direkt nach München kommen können: Sie können sich den Livestream auf der Homepage des GRC (http://www.grc-org.de) anschauen und sich auch somit über den neuesten Stand auf dem Gebiet der Reanimatologie informieren.
Alle fünf Jahre findet ein internationaler Konsensus-Prozess zum Stand der Wissenschaft im Bereich der Reanimation statt. Auch der German Resuscitation Council (GRC) hat daran mitgewirkt. Am heutigen Tag werden nun zeitgleich auf der ganzen Welt die neuen Leitlinien für die Reanimationsbehandlung veröffentlicht. Diese sollen in den kommenden
fünf Jahren den Standard für die Behandlung von Periarrest-Situationen, Reanimationen
außerhalb und in der Klinik sowie die Postreanimationsbehandlung darstellen.












