(openPR) Die Cloud wird bei den deutschen Unternehmen immer beliebter – doch sie ist auch mit einigen Nachteilen behaftet, die es abzuwägen gilt. Nicht für alle Anwendungen ist die Cloud auch wirklich vorteilhaft. Datenbanken sind besonders schwer abzuschätzen, doch keine Anwendung kommt ohne Daten aus. Daher muss bei der Migration der Datenbank in die Cloud einiges beachtet werden.
Leistung – Hochleistungsfähige Bereitstellungsoptionen nutzen
Oft sind es Leistungsansprüche, die IT-ler davon abhalten, eine Datenbank in die Cloud oder in eine andere virtuelle Umgebung zu verlagern. Doch diese Angst ist in der Regel unbegründet, denn die meisten Cloud-Architekturen haben in den letzten drei Jahren enorme Fortschritte gemacht.
Transparenz – Kostenperspektive beachten
Oft werden Leistungsprobleme durch ein Aufrüsten der Hardware gelöst. Doch das ist aus Kostengründen in dem meisten Fällen wenig sinnvoll. Besser ist da ein umfassendes Monitoring. Mithilfe spezieller Tools erfolgt ein Analysieren der tatsächlichen Anforderungen der Datenbank und der Anwendungen. Hierzu zählen neben der CPU auch der Speicher, Arbeitsspeicher, Storage Durchsatz und Latenz. Weiterhin Berücksichtigung finden das geplante Wachstum des Speichers, die Anforderungen für Backups, die Fluktuation der Ressourcen aufgrund von Anwendungsleistung und die Häufigkeit der Datenverbindungsabhängigkeit. Hier bietet die Cloud den Vorteil, dass Ressourcen bei Mehr- und Minderbedarf dynamisch skalierbar sind. So muss die Cloud keine Bedenken bezüglich der Leistungsfähigkeit auslösen und lässt sich sogar im Gegenteil den Leistungsanforderungen entsprechend anpassen.
Test – Nur eine Stunde Zeitaufwand erforderlich
Ein weiterer Vorteil der Cloud ist neben den geringen Kosten auch die vielfältigen Zugriffsmöglichkeiten. Selbst wer noch nicht an einer Migration arbeitet, sollte sich bereits jetzt mit dem Thema Cloud vertraut machen. Hier ist experimentieren angesagt – die so gewonnenen Eindrücke helfen später bei der Migration. So dauert es zum Beispiel nur eine Stunde, um eine Datenbank in der Cloud zu integrieren und einzurichten. Dadurch können interessierte Unternehmen auf ganz einfachen Weg testen und anschließend die Datenbank einfach wieder löschen. Die Kosten hierfür sind minimal.
Bereitstellung – Migration sorgfältig planen
Die tatsächliche Bereitstellung in der Cloud kann auf verschiedene Weise erfolgen. So bietet sich ein Managed Service als Database as a Service an (DBaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS): Letzteres bietet mehr Möglichkeiten für die Steuerung beim Ausführen der Datenbankinstanzen auf den Cloud-Servern. Die herkömmliche Funktionsweise und Oberfläche bleiben dabei erhalten. Hinzu kommen verschiedene Storage-Optionen, wie beispielsweise Block-Storage, dedizierte Verbindungen, SSDs, für Datenbanken optimierte Instanzen und garantierte IOPS-Werte. Da sich die Cloud-Ressourcen in der Regel mit anderen Nutzern geteilt werden, ist auch ein Test der Variabilität und Konsistenz der Leistungen ratsam.
Migration – Der Sprung in die Praxis
Es ist niemals möglich, mit einem Migrationsplan gleich sämtliche Anwendungen abzudecken. Daher empfiehlt es sich, einen entsprechenden Dienstleister wie maxIT zu wählen und ihn mit der Durchführung zu betrauen. Berater lassen sich die Unternehmensumgebung genau erklären und helfen bei der Entwicklung einer Strategie für die Migration in der Cloud. Dazu zählen auch unzählige Tests – erst wenn alles problemlos läuft, erfolgt die tatsächliche Umstellung in der Praxis.
Überwachung – Laufend optimieren
Wie alle anderen neu eingeführten IT-Anwendungen auch, muss im laufenden Betrieb die Umgebung der Cloud überwacht und fortlaufend optimiert werden. Spezielle Tools für eine Optimierung der Datenbank analysieren die erforderlichen Wartezeiten und beschleunigen durch Ressourcenkorrelation die Vorgänge. Zudem melden sie bereits vorhandene Fehler, noch bevor diese zu Problemen führen. Sie überwachen die Ressourcen und steigern die Leistungen der Anwendungen. So können Entwickler, Datenbankadministratoren und IT-Fachleute sauber programmieren und im Fall von Leistungsproblemen die Ursache identifizieren. Da sich die Cloud fortlaufend weiterentwickelt, sollte so früh wie möglich der Umstieg erfolgen. MaxIT unterstützt Unternehmen auf dem Weg in die Cloud.











