(openPR) Das Parlamentarische Kontrollgremium hat gestern Abend entschieden, dass der Bericht des ehemaligen Vorsitzenden Richters am Bundesgerichtshof, Gerhard Schäfer, veröffentlicht werden soll, nachdem die im Bericht genanten Personen gehört werden. Dem Bericht zufolge hat der Bundesnachrichtendienst Journalisten in großem Umfang seit Jahrzehnten bespitzelt und sich dabei auch anderer Kollegen bedient.
„Es ist bedauerlich, dass die Veröffentlichung des Berichts erst nach erheblichem Druck durch die Öffentlichkeit beschlossen wurde“, kritisiert DFJV-Vorstandsmitglied Oliver Graf v. Wurmbrand-Stuppach. „Wir begrüßen, dass damit nicht nur der BND gezwungen wird, seine Praktiken zu ändern, sondern auch diejenigen Kollegen, die mit dem Geheimdienst kollaboriert haben. Die Korruption von Journalisten halten wir prinzipiell für noch verachtenswerter.“




