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Gemeinsam gegen Spielsucht

16.09.201513:35 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) München, 16. September 2015

Am 23. September 2015 findet der jährliche Bundesweite Aktionstag gegen Glücksspielsucht statt. Wie in den Vorjahren nimmt die Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern gemeinsam mit zahlreichen Fachstellen aus ihrem Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht teil.

Wie wichtig Aufklärung zum Thema Spielsucht ist, erklärt Konrad Landgraf, Geschäftsführer der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern: „Die Zahl der Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen ist besorgniserregend, allein in Bayern gehen wir aktuell von rund 37.000 pathologischen Spielern aus. Spielhallen sprießen überall wie Pilze aus dem Boden, und das Angebot an unerlaubten Spieleangeboten im Internet ist praktisch nicht mehr überschaubar.“ Weitere 34.000 Personen, weiß Landgraf, zeigen bereits ein problematisches Spielverhalten. Knapp 1.800 Spieler haben die von der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern finanzierten 22 Suchtberatungsstellen in Bayern im Jahr 2014 beraten. Hinzu kommen rund 300 Angehörige von Spielern, die ebenfalls häufig massiv unter den Folgen der Suchterkrankung des Betroffenen leiden. Alarmierende Zahlen, „denn mit einer Glücksspielsucht gehen häufig komplett zerstörte Existenzen einher“, sagt Landgraf. So häufen Menschen mit glücksspielbezogenen Problemen im Durchschnitt rund 24.000 Euro Schulden an, und sie verlieren dabei oftmals nicht nur ihr Geld, sondern häufig auch ihre Familie, ihre Freunde, ihren Arbeitsplatz und ihr soziales Ansehen.

Um auf die Gefahren, die von den blinkenden Automaten und meist unerlaubten Internet-Angeboten ausgehen, aufmerksam zu machen, veranstaltet die Landesstelle Glücksspielsucht im Rahmen des Bundesweiten Aktionstages gegen Glücksspielsucht bayernweit zahlreiche öffentlichkeitswirksame Aktionen. Landgraf hofft wieder auf möglichst viele Besucher, denn, so der Suchtexperte: „Mit unseren Aktionen machen wir verstärkt auf die Problematik aufmerksam und zeigen den Menschen, dass Glücksspielsucht zwar eine ernstzunehmende Erkrankung ist, die man aber behandeln kann“. Denn immerhin rund ein Drittel aller pathologischen Spieler bleibt laut Statistik nach einer Therapie abstinent.

Alle geplanten Aktionen finden Sie Website der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern unter www.lsgbayern.de.

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