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Neu: Masterstudiengang 'Ingenieurakustik' - Interview mit Prof. Stefan Sentpali

11.09.201516:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Neu: Masterstudiengang 'Ingenieurakustik' - Interview mit Prof. Stefan Sentpali
Prof. Stefan Sentpali
Prof. Stefan Sentpali

(openPR) Er ist bis dato einzigartig: Mit dem berufsbegleitenden Masterstudiengang „Ingenieurakustik“ starten die beiden Hochschulen München und Mittweida gemeinsam einen Studiengang, das ihre Erfahrung, ihre fachliche Kompetenz sowie ihre Netzwerke in diesem Bereich im Dienste einer zukunftsweisenden Ausbildung bündelt. Für die Entwicklung eines neuen Studiengangs sind „viele Menschen, viel Arbeit und viele Rädchen, die ineinander greifen müssen nötig“, weiß Daniela Schuff.



Die Leiterin des Weiterbildungszentrums ist mit ihrem Team für die Organisation des Masters „Ingenieurakustik“ zuständig – nicht nur für sie „ist die kollegiale Freundschaft von Prof. Stefan Sentpali (München) und Prof. Jörn Hübelt (Mittweida) das Herz und das Hirn des neuen Studiengangs“. Im Interview erzählt Prof. Sentpali u.a. von Freundschaft und den besonderen Herausforderungen auf dem Weg zum Master „Ingenieurakustik“.

Sehr geehrter Herr Prof. Sentpali, wie haben Sie Ihren Kollegen Prof. Hübelt eigentlich kennen gelernt?

Das war noch vor meiner Hochschulzeit während meiner Tätigkeit bei BMW im Werk Leipzig. Gemeinsam haben wir einen Praktikumstag in den BMW-Laboren mit seinen Studenten durchgeführt, als Gegenleistung durften meine Mitarbeiter an seinen Schulungen teilnehmen. Dieses Modell – sich gegenseitig zu helfen, ohne mit Geld zu bezahlen – benötig natürlich Vertrauen.

Und dieses gegenseitige Vertrauen war sofort da?

Ja, es ging tatsächlich sehr schnell. Auch weil mir gleich das Engagement von Prof. Hübelt für seine Studenten und seine Verlässlichkeit aufgefallen sind. Da wir beide von der Bedeutung des Akustik-Fachs überzeugt sind, es vorantreiben wollen, zudem generell in Veränderungen das Positive und mögliche Chancen sehen, waren wir von Anfang an auf einer Wellenlänge. Und zwar fachlich wie menschlich.

Ich denke, man braucht beides: Ähnliche Visionen, Ziele und Wertemaßstäbe – und dann die Gelegenheit sich zu begegnen.

Was schätzen Sie am anderen besonders?

Kollege Hübelt redet nicht nur über notwendige Veränderungen, er lässt ihnen auch Taten folgen. Und das ohne persönlichen Nutzen. Alles, was wir als Professoren gestalten und treiben, läuft zum Großteil nebenbei in unserer Freizeit. Auch schätze ich seine fachliche Expertise und Erfahrung und bewundere ihn für den Aufbau seiner Firma der Akustikforschung Dresden. Besonders, da wir hier in München ebenfalls mit Kollegen das An-Institut MdynamiX AG z.Z. aufbauen.

Wie kam es zum Masterstudiengang „Ingenieurakustik“?

Wir haben in Leipzig, vor etwa sechs Jahren, über einen Studiengang Akustik geredet. Dabei habe ich aus meiner damaligen Sicht eines Industrievertreters diesen auch von den Hochschulen gefordert. Der Umstand, dass ich eine Professur annehme, also quasi die Seiten wechsle, hat dieses Projekt natürlich begünstigt. Jetzt musste bzw. konnte ich meine Forderung selbst umsetzen.

Was ist das Besondere am neuen Master? Welche Vorteile haben die Studierenden?

Der Studiengang ist mit seinen Inhalten einzigartig und deckt fast alle Forschungsfelder und Arbeitsfelder in der Wirtschaft ab. Von der Tontechnik und Psychoakustik über Messtechnik und Simulation bis hin zur Fahrzeug- und Bauakustik sowie Gutachtertätigkeit im Immissionsschutz ist alles dabei.

Kein Professor kann diese, sehr interdisziplinären Themengebiete alleine vertreten, wodurch wir auf Zusammenarbeit angewiesen sind. Die Notwendigkeit ein Team aufzubauen, hat einen sehr großen Reiz. Ich denke die Studierenden werden das auch merken. Die Lehrveranstaltungen finden für eine eher kleine Gruppe statt, an mehreren Tagen hintereinander mit dem Dozenten in Mittweide oder München.

Danach geht jeder seine beruflichen Wege und freut sich auf das nächste Treffen einen Monat später, mit einem anderen Dozenten. Auch werden die Studierenden die Dozenten nicht nur fachlich kennenlernen, sondern auch persönlich. So etwas schweißt zusammen.

Welche Herausforderungen gab es bei der Entwicklung des Studiengangs?

Ein Masterstudiengang zweier Hochschulen in unterschiedlichen Bundesländern mit einem fakultätsübergreifenden Lehrfach und das auch noch berufsbegleitend, ist absolut kein Standardfall. Die größte Herausforderung war es, die vielen Mithelfer in Mittweida und München und unsere Kollegen von dem Konzept zu begeistern. Mit Recht ist man zunächst gerade im Hinblick auf die Umsetzbarkeit solcher Studiengänge sehr vorsichtig. Aber wir haben es geschafft, worauf alle Beteiligten – und das sind nicht wenige – auch ein bisschen stolz sein dürfen.

Nochmals zurück zu Sentpali-Hübelt: Wie kann man sich die Freundschaft im Alltag vorstellen?

So wie Freundschaften eben funktionieren. Man muss selbst Freund sein um Freunde zu haben. Wir helfen uns gegenseitig bei Weiterbildungsprojekten, tauschen Erfahrungen von Vorlesungen aus, auch Skripte und Präsentationen. Wir besprechen mögliche Forschungsprojekte oder Zusammenarbeiten der Institute, treffen uns auf Tagungen oder Workshops. Aufgrund der räumlichen Entfernung telefonieren wir wöchentlich, manchmal täglich. Sehr viele Informationen werden über E-Mail oder Videokonferenzen ausgetauscht. Wenn die Gelegenheit und Zeit da sind, treffen wir uns auch privat und man soll es nicht glauben, wir reden dann auch mal nicht über Fachliches.

Wie geht es weiter?

Der Masterstudiengang hat alle bisherigen Gremien bei der Beantragung erfolgreich durchlaufen. Das Feedback aus der Industrie und anderer Hochschulen und Universitäten ist sehr positiv. Mehrere Professoren haben uns schon angesprochen und würden sehr gerne Module des Studienganges verantwortlich übernehmen.

Dadurch wird klar, es ist nicht unser Studiengang, sondern ein Akustikstudiengang aller beteiligten Professuren der unterschiedlichsten Hochschulen. Und auf den freuen wir uns jetzt sehr!

Masterstudiengang „Ingenieurakustik“: Bewerbung noch bis Mitte September 2015!
Um Fragen zu beantworten und eine etwaige Vorbereitung zu unterstützen, gibt es an der Hochschule und am Weiterbildungszentrum der Hochschule jeweils eigene Ansprechpartner, die Interessierten persönlich oder online weiter helfen. Bewerbungsfrist für den neuen Masterstudiengang ist bis Mitte September 2015. Das berufsbegleitende Studium „Ingenieurakustik“ in Kürze:

- Abschluss „Master of Science (M.Sc.)“
- Regelstudienzeit fünf Semester (Vorleistungen z.B. aus Diplomstudiengängen können angerechnet werden)
- Lehr-Umfang: Elf Module und Masterarbeit; monatlich Präsenzveranstaltungen
- Bewerbungsvoraussetzungen: Bachelor- oder Diplomabschluss der Natur- oder Ingenieurwissenschaften, mindestens sechs theoretische Studiensemester und mindestens 180 ECTS oder gleichwertiger Abschluss.
- Gebühren: 2.450 EUR pro Semester Start Wintersemester

Mehr Informationen zum Masterstudiengang. „Ingenieurakustik“: https://www.hm.edu/allgemein/weiterbildung/master/master-ingenieurakustik.de.html

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