(openPR) - Konjunkturelle Abkühlung in China ist Thema, aber keine Gefahr für weltweites Wachstum
- Vorübergehende Korrekturen eröffnen Einstiegschancen
Frankfurt am Main, 2. September 2015 – Die Bethmann Bank favorisiert weiterhin Investments in Aktien, Hedgefonds und Rohstoffe. Dies geht aus dem heute veröffentlichten Investmentausblick mit dem Titel „Balance behalten“ hervor. Demnach lenkt die kurzfristige Marktvolatilität die Anleger vom tatsächlichen Wert der Branchenführer ab. Gleichzeitig sprechen die jüngste Korrektur an den Märkten und die guten Aussichten in den Industrieländern dafür, Positionen in Sektoren aufzubauen, die vom Wirtschaftswachstum profitieren. Dazu zählen zum Beispiel – insbesondere in Europa – die Bereiche IT und Gesundheit.
Entgegen der vielfach nach unten korrigierten Wachstumsprognosen für die USA sowie China und weitere Schwellenländer bekräftigt die Bethmann Bank ihre Erwartung, dass in den letzten Monaten des laufenden Jahres eine zyklische Aufwärtsbewegung stattfinden wird. Ein wesentlicher Grund wird die steigende Nachfrage in der EU und in den USA sein. Die Privatbank rechnet damit, dass sich der niedrige Ölpreis bereits auf die Energieproduzenten auswirkt und für den weiteren Abbau des Überangebots sorgen wird. Unterdessen führen die niedrigeren Rohstoffpreise zur Kaufkraftsteigerung und verbessern die Margen und Gewinne der Unternehmen. Eine leichte konjunkturelle Beschleunigung und die Wachsamkeit der Notenbanken werden unterstützend auf die Kurse von Aktien und Anleihen wirken.
Bernhard Ebert, Leiter der Anlagestrategie der Bethmann Bank: „Es ist an der Zeit, sich nicht von der kurzfristigen Marktvolatilität beirren zu lassen, die den Blick für aussichtsreiche Werte trübt, und Positionen bei den Branchenführern aufzubauen. Die konjunkturelle Erholung in den USA und in Europa sowie die niedrigen Energiepreise werden die nachlassende konjunkturelle Dynamik in China ausgleichen. Die Zentralbanken werden weiterhin wachsam agieren, und die US-Notenbank wird bei ihren Zinserhöhungen vorsichtig vorgehen.“
Die Asset-Allokation der Bethmann Bank konzentriert sich mit einer Übergewichtung von Aktien – die Anlageklasse macht derzeit 43 % des Musterportfolios aus – mehr auf die stabileren Wirtschaftsdaten als auf die kurzfristige Marktvolatilität. Seit Juni sind die Rohstoffpreise um 7 % gefallen. Die Privatbank wertet die erhebliche Korrektur nicht als Deflationssignal. Weitere Maßnahmen der Bank umfassen eine Ausweitung von Hedgefonds mit Long/Short-Aktien- und CTA-Strategie (11 %), um zyklische Risiken abzufedern. Diese Aufstockung wurde durch Verkäufe von börsennotierten Immobilieninvestments und eine Verringerung der Barquote auf 14 % finanziert. Die Anleiheallokation liegt bei einer Mindestgewichtung von 25 %.
Der US-Dollar wird wieder an Stärke gewinnen, wenn die Aussicht auf höhere Zinsen in den USA an den Märkten greifbar wird. Die Abwertung des chinesischen Renminbi betrachtet die Bank als logischen Schritt in Richtung einer Internationalisierung der Währung.






