(openPR) ? Aktien profitieren von zyklischen und strukturellen Veränderungen
Frankfurt am Main, 15. Dezember 2016 – Die neue US-Regierung dürfte der amerikanischen Konjunktur einen Schub geben und auch weltweit einen positiven Impuls bewirken, schreibt die Bethmann Bank in der heute veröffentlichten Investmentstrategie für das kommende Jahr mit dem Titel „Wachstumstreiber 2017“. Die Privatbank erwartet im kommenden Jahr eine Expansion der Weltwirtschaft um 3,4 %. Die politischen Risiken haben sich auf Europa verlagert: In drei der wichtigsten EU-Länder stehen 2017 Wahlen an. Dies kann an den Finanzmärkten kurzfristig zu mehr Volatilität führen, es kann aber auch positive Veränderungen bringen, die der aktuellen Erholung zugutekommen.
Bernhard Ebert, Leiter der Anlagestrategie und Vermögensverwaltung der Bethmann Bank, sagt: „Wir treten in eine neue Phase ein, in der starke fundamentale Trends wie ein besseres gesamtwirtschaftliches Umfeld, umfangreiche Konjunkturmaßnahmen, die in den USA zu erwarten sind, und der weltweite technische Fortschritt die Investmentgrundlage für 2017 bilden.“
Die Bethmann Bank ist im vierten Quartal 2016 zu einer optimistischeren Einschätzung von Aktien übergegangen und hat die Überzeugung bekräftigt, dass Aktien der Renditemotor eines Portfolios sein können. Bei den Unternehmen beginnt ein neuer Gewinnzyklus, und die Investoren ziehen Gelder aus Anleihen ab und reinvestieren sie in Aktien. Für 2017 erwartet die Privatbank weiterhin eine positive Entwicklung der Aktienmärkte. Sie rät ihren Kunden, zinsabhängige Positionen, zum Beispiel bei Versorgern, abzubauen, und den Schwerpunkt auf zyklische Aktien und IT-Unternehmen, die von der weltweiten Digitalisierung profitieren, zu verlagern. Investmentchancen sieht die Bethmann Bank bei Plattformen für soziale Medien und Online-Handel.
Anleihen sind in den Portfolios untergewichtet, weil in den USA 2017 steigende Renditen drohen und dies den weltweiten Anleihemarkt in Mitleidenschaft ziehen kann. Rohstoffe können als Absicherung gegen Inflation und Marktvolatilität dienen. Den Preis für Öl der Sorte Brent sieht die Bethmann Bank 2017 auf bis zu 60 US-Dollar pro Barrel ansteigen. Bei den Schwellenmärkten bevorzugt die Privatbank Asien, vor allem aufgrund der politischen und wirtschaftlichen Stabilisierung in China. An den Devisenmärkten rechnet die Bethmann Bank mit einer weiteren Aufwertung des US-Dollars. Die amerikanische Währung werde 2017 Parität mit dem Euro erreichen.
Das ausgewogene Musterportfolio der Bethmann Bank sieht 40 % Aktien, 30 % Anleihen, 5 % Hedgefonds, 4 % Rohstoffe und 6 % börsennotierte Immobilien vor, die verbleibenden 15 % werden als Liquidität gehalten.





