(openPR) - Fokus auf internationale Aktien
- Neues Interesse an europäischen unternehmensanleihen
Frankfurt am Main, 2. Dezember 2015 – Die Bethmann Bank hält im heute veröffentlichten Anlageausblick für das kommende Jahr mit dem Titel „2016 Erwartungen steuern“ an einer Übergewichtung von Aktien fest, empfiehlt aber eine Diversifizierung über Regionen, Unternehmensanleihen und Alternative Investments.
Die Privatbank bestätigt ihre Übergewichtung von europäischen, chinesischen und indischen Aktien, weist aber darauf hin, dass der inzwischen sieben Jahre alte Bullenmarkt weit fortgeschritten ist. Dies spricht für eine Diversifizierung mit Alternativen Investments (z.B. Rohstoffen, übergewichtet), weil diese Anlageklasse weniger anfällig für Marktschwankungen ist. Die Anleihemärkte (stark untergewichtet) sollten mit Ausnahme von ausgewählten Segmenten, die bei einem vertretbaren Risiko mehr Rendite als Liquidität bieten, am besten gemieden werden.
Bei Aktieninvestments favorisiert die Bethmann Bank 2016 die Sektoren Gesundheit und IT. Der Themenschwerpunkt liegt nächstes Jahr auf Unternehmen, die von Reisetrends profitieren, weil diese Firmen weniger vom Konjunkturzyklus abhängig sind.
Bernhard Ebert, Leiter der Anlagestrategie und Vermögensverwaltung der Bethmann Bank, sagt: „Eine Weltwirtschaft, die 2016 zu einem überzeugenderen Wachstum von rund 3 % zurückkehrt, und Notenbanker, die das Wachstum aktiv schützen, sorgen dafür, dass sich die Aktienmärkte besser entwickeln als andere Anlageklassen. Unterschiedliche Erwartungen zu den Zinserhöhungen in den USA und eine Trendwende an den Rohstoffmärkten werden Einstiegschancen bei Anleihen und in Schwellenländern schaffen.“
Deshalb sind im ausgewogenen Musterportfolio der Bethmann Bank Aktien übergewichtet (38 %) und Anleihen stark untergewichtet (30 %). Die Bank hat vor kurzem die Aktienquote um 5 % reduziert und die Erlöse in Investmentgrade- und Hochzinsanleihen reinvestiert, denn diese Titel sind attraktiver als Staatsanleihen. Eine erhebliche Übergewichtung von Hedgefonds (11 %), Rohstoffen (7 %) und ein Liquiditätspuffer (14 %) runden die auf Diversifizierung und Risikominimierung zielende Strategie ab.
Den US-Dollar beurteilt die Bank weiterhin positiv; sie geht davon aus, dass die Währung bis zur Parität mit dem Euro aufwertet. Der chinesische Renminbi dürfte in moderatem Tempo abwerten. Bei den Rohstoffpreisen erwartet die Bank 2016 eine Trendwende und einen durchschnittlichen Rohölpreis von 60 US-Dollar pro Barrel.





