(openPR) München, September 2015 – Die Versorgungslage von Flüchtlingskindern in München steht kurz vor dem Kollaps. Ärzte der Kinder- und Jugendmedizin, der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Sozialpädiatrie fordern eine sofortige Verbesserung der medizinischen Versorgung für Flüchtlingskinder.
Aus diesem Anlass laden wir Sie zum Pressegespräch „Flüchtlingskinder: Medizinische Versorgungssituation spitzt sich zu“ am Freitag, den 18. September 2015, von 10.30 bis 12 Uhr in den PresseClub München e. V., Marienplatz 22, 80331 München, ein.
Ihre Anmeldung und Anfragen für ein Interview senden Sie bitte an Anna Fleischmann,
Experten auf dem Podium schildern die derzeit dramatische Versorgungssituation in München und stehen für Ihre Fragen zur Verfügung:
· Prof. Dr. med. Stefan Burdach, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Klinikum Schwabing, StKM GmbH und Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
· Prof. Dr. med. Franz Joseph Freisleder, Ärztlicher Direktor kbo-Heckscher-Klinikum München
· Prof. Dr. med. Peter Henningsen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
· Prof. Dr. med. Volker Mall, Ärztlicher Direktor kbo-Kinderzentrum München, Lehrstuhlinhaber Sozialpädiatrie an der Technischen Universität München
· Dr. med. Mathias Wendeborn, Initiator der Hilfsorganisation refudocs e. V.
Moderation: Dr. med. Margitta Borrmann-Hassenbach, stellvertretender Vorstand kbo (Kliniken des Bezirks Oberbayern), Leitung kbo-Vorstandsbereich Medizin und Qualitätssicherung
Mit der steigenden Anzahl an Flüchtlingen wächst auch der Bedarf an medizinischer Versorgung. Besonders dramatisch ist die Lage von Kindern und Jugendlichen. Eine aktuelle Studie belegt, dass knapp ein Viertel der Flüchtlingskinder unter einer manifesten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leidet. Weitere 16 Prozent haben ein hohes Risiko dafür.
Ob ambulant oder stationär – die existierenden Hilfsangebote stoßen bei solchen Bedarfen aufgrund personeller und infrastruktureller Ressourcen an ihre Grenze. Nur durch schnelles Handeln kann die Überlastung der Akutaufnahmeeinrichtungen im kinder- und jugendpsychiatrischen sowie pädiatrischen Bereich überhaupt noch verhindert werden.
Die Experten auf dem Podium diskutieren die zunehmend dramatische Versorgungssituation sowie Lösungsansätze und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.








