Roboter in der Pflege - Menschliche Zuwendung muss im Mittelpunkt stehen
(openPR) Roboter in der Pflege ... nein danke! - "Vom Roboter gepflegt werden? Für jeden Vierten vorstellbar". Roboter in der Pflege, Implantate für eine bessere Gedächtnisleistung – viele Deutsche haben wenige Berührungsängste, wenn es um visionäre Medizintechnik geht. Das geht aus der repäsentativen Befragung „ZukunftsMonitor“ hervor (Quelle: http://www.rechtsdepesche.de/aktuell/vom-roboter-gepflegt-werden-fuer-jeden-vierten-vorstellbar/ ). Dazu ist anzumerken: Die Befragten haben offensichtlich keine Ahnung davon, was Pflegebedürftigkeit bedeutet. Im Übrigen scheint die Befragung interessengeleitet zu sein und keineswegs repräsentativ. - Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk hat sich bereits mit einem Statement vom 04.03.2013 zu "Assistenzsysteme in der Pflege? – Menschliche Zuwendung muss im Mittelpunkt stehen" geäußert und deutlich gemacht, dass bei der Betreuung und Versorgung der pflegebedürftigen Menschen der Einsatz von Pflegepersonal im Vordergrund stehen muss. Der umfängliche Einsatz von Pflegerobotern kann die menschliche Zuwendung nicht ersetzen und muss daher als wenig hilfreich eingestuft werden. Trotz gegenteiliger Erklärungen würden im Zweifel solche Roboter auch dazu benutzt, um Personal einzusparen.
Werner Schell, Dozent für Pflegerecht und Vorstand von Pro Pflege - Selbsthilfenetzwerk
http://www.pro-pflege-selbsthilfenetzwerk.de
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Unabhängige und gemeinnützige Interessenvertretung
für hilfe- und pflegebedürftige Menschen in Deutschland
Vorstand: Werner Schell – Harffer Straße 59 – 41469 Neuss
Tel.: 02131 / 150779 – E-Mail:

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Über das Unternehmen
Das Netzwerk versteht sich als Lobby (Interessenvertretung) für pflegebedürftige und behinderte Menschen (Patienten) bzw. ihrer Rechtsvertreter / (pflegenden) Angehörigen und ist bei Bedarf um Beratung und Hilfe bemüht. Dabei nimmt die Selbsthilfe einen herausragenden Stellenwert ein. Die Unterstützung bzw. Veranlassung von entsprechenden Selbsthilfeaktivitäten, z.B. regelmäßige Pflegetreffs, Gesprächskreise und sonstige Gruppentreffen, ist eine wichtige Aufgabe. Dabei stellt das Netzwerk seine Aktivitäten vor allem auf die Bedürfnisse der dementiell erkrankten Personen (= geriatrische Einschränkungen) ab (vgl. u.a. §§ 20 SGB V und 45d SGB XI). Die demografische Entwicklung verdeutlicht, dass für dementiell erkrankte Menschen erheblicher Hilfe- und Unterstützungsbedarf besteht.
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