(openPR) Wäre es nach Willy Brandt im Jahr 1965 zur 100-Jahr-Feier der Straßenbahn in Berlin gegangen, würde heute keine einzige gelbe Bahn mehr durch die Straßen der Spreemetropole rollen. Doch es kam anders und so konnte, trotz aktuellen Fahrermangels, in diesem Jahr das 150-jährige Jubiläum der ehemals liebevoll genannten „Elektrischen“ gefeiert werden.
Durch die verkehrspolitische Entwicklung in den 1950er und 1960er Jahren hat sich vor allem das Stadtbild des ehemaligen West-Berlins entscheidend verändert. Aus zweigleisigen Gleistrassen wurden begrünte oder zugeparkte Mittelstreifen, aber auch einfach weitere Fahrspuren für den Individualverkehr.
Und zukünftig? Da wird dann doch Stand hier und dort wieder eine Straßenbahn durch die Straßen in Moabit, Kreuzberg, Neukölln oder Charlottenburg flitzen.
Der Verkehrspolitische Informationsverein e.V. will mit Interessierten die jüngere Vergangenheit und die nahe Zukunft der Berliner Straßenbahn analysieren. Wie hat sich die Stilllegung in West-Berlin auf den Straßenraum ausgewirkt. Wie wirkt sich aber auch ein Neubau heute städtebaulich in der gesamten Stadt aus?
Preis für Mitglieder und Schüler/Studenten unter 25 Jahren: 10 Euro, Gäste zahlen 15 Euro, Verbindliche Anmeldung über www.vivev.de!

