(openPR) Frankfurt, 20. August 2015. Was auf dem ersten Blick nach einem neuen Management-Trend klingt, ist leider die nicht so schöne Realität in vielen deutschen Betrieben. Führungskräfte ignorieren Konflikte oder erwarten von ihren Mitarbeitern, Streitigkeiten gefälligst selbst aus der Welt zu schaffen. Ob verstrichene Deadline, verschlepptes Projekt oder fehlende Absprache: Probleme in der Zusammenarbeit können tagtäglich entstehen.
Solche ‚Kleinigkeiten‘ ernst zu nehmen, mag banal klingen. Doch ignoriert man sie, erhöht sich der betriebliche Input erheblich: Durch ineffizientes Arbeiten und kontraproduktives Verhalten sinkt die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens!
Darüber hinaus können Konflikte auch zu einem geringeren Output führen und somit hohe Kosten verursachen. In KMUs können Konfliktkosten bis zu 19% der Gesamtkosten ausmachen, ein Mobbing-Fall kostet das Unternehmen im Durchschnitt 60.000 Euro - von der Auswirkungen auf die betroffenen Mitarbeiter und dem Betriebsklima ganz zu schweigen. Dies sind nur zwei von zahlreichen Kostenpositionen, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG in zwei Konfliktkostenstudien (2009 und 2012) untersucht hat.
Und diese Kosten sind spürbar, auch wenn sie nicht unmittelbar im Jahresabschluss auftauchen: Konfliktkosten entstehen in den Organisationseinheiten eines Unternehmens und haben direkten Kostenstellenbezug!
Das Unternehmen "Isman und Partner" hat einen Vortrag zu dem Thema Konfliktkosten und Folgen der Ignorierung von Konflikten konzipiert (Management by Kamikaze) und sucht interessierte Unternehmer und Verbände, um sich über das Thema intensiv auszutauschen. Ziel ist es auch, Unternehmen dafür zu sensibilisieren, dass die bisherige Strategie im Umgang mit Konflikten in Betrieben kostenintensiv und kontraproduktiv ist.
Im Rahmen des Vortrages wird anhand verschiedener Praxisfälle aus dem Alltag unterschiedlicher Wirtschaftsbetriebe aufgezeigt, welche Einsparpotenziale Unternehmen ohne viel Aufwand nutzen können. Im Gegenzug ist "Isman und Partner" daran interessiert, welche Erfahrungen die Unternehmen mit Konflikten in ihren Betrieben gemacht haben, ob und wie diese gelöst wurden, etc.
















