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Medikation in der Schwangerschaft

06.08.201519:24 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Verbindung von Mutter und Kind in der Schwangerschaft
Schon in der Schwangerschaft wird eine starke emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind erzeugt. Prägend für die Gesundheit des Kindes ist aber vor allem die physische Verbindung von Mutter und Baby. Ein Großteil der Nährstoffe, die die Mutter aufnimmt, wird neun Monate lang an das Baby weitergegeben.


Auch deshalb ist eine gesunde Ernährung in der Schwangerschaft besonders wichtig. Frisches Obst und Gemüse sind wichtige Vitamin- und Nährstoff-Lieferanten. Qualität ist hier wichtiger als Quantität, denn der Kalorienbedarf erhöht sich in der Schwangerschaft bloß um 200 bis 300 Kilokalorien pro Tag. Neben möglichst frisch zubereiteter Kost sollte Fastfood vermieden und viel Flüssigkeit zugeführt werden. Bestimmte Vitamine wie Folsäure und Eisen haben eine besondere Wichtigkeit in der Schwangerschaft.

Folsäure und Eisen in der Schwangerschaft
Folsäure ist für eine gesunde Entwicklung des Kindes sehr wichtig. Ein Mangel an Vitamin B kann zu Fehlbildungen des Ungeborenen führen und das Nervensystem schädigen. Einem solchen Mangel kann man durch entsprechende Ernährung vorbeugen. Tomaten, Vollkorn oder Sojabohnen sind wichtige Vitamin-B-Lieferanten.
Eisen ist in der Schwangerschaft ebenfalls wichtig. Die Auswirkungen eines Mangels sind Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und ein erhöhtes Infektionsrisiko. Um das zu vermeiden, hilft vollwertige Ernährung. Brokkoli, Spinat und Vollkornprodukte wirken hier vorbeugend. In Kombination mit Vitamin C kann der Stoff besser aufgenommen werden.

Die Naturheilpraxis für Frauen und Kinder
Frau Osterhage, die Leiterin der Naturheilpraxis (www.naturheilpraxis-osterhage.de ) für Frauen und Kinder, spezialisiert sich in Ihrer Praxis vor allem auf Frauen und Kinder. Von Homöopathie über Allergien bis hin zu Schulschwierigkeiten von Kindern hat sie ein vielfältiges Repertoire. Sie begleitet ihre Patienten durch alle Lebensphasen von der Pubertät bis hin zur Schwangerschaft und spricht so Frauen jedes Alters an. Auch die jahrelangen Erfahrungen in diesem Bereich zeichnen sie aus. Durch Therapie und Beratung hält sie stets persönlichen Kontakt zu ihren Patienten.

Interview mit Diana Osterhage

Frau Osterhage berichtet über Zusatzmedikationen in der Schwangerschaft und wie Unterstützung auch auf natürliche Weise möglich ist.

WUP: Wie sollen Medikamente wie Folsäure, Magnesium und Eisen, die die Schulmedizin empfiehlt, schwangeren Frauen helfen?
Frau Osterhage: Die Schulmedizin definiert die Frage, ob solche Medikamente eingenommen werden sollen oder nicht, zum Beispiel über die Blutwerte. Es werden Blutwerte abgenommen und daraufhin wird bestimmt, ob Mangelerscheinungen vorliegen. Sobald bestimmte Werte unterschritten werden, ist das in der Schulmedizin ein Indikator dafür, dass die Eisenversorgung schlecht ist und zusätzlich Vitamine eingenommen werden sollten. Dadurch sollen bestimmte Mangelzustände vermieden werden.
Die Frage ist, ob ein Eisenmangel durch einen einfachen Blutwert erkennbar ist. Der Mangel zeigt sich durch Symptome, die die Frau bekommt, wenn beispielsweise ein Eisenmangel vorliegt. Und auch eine Schwangere mit niedrigen Laborwerten muss keine Eisenmangelsymptome zeigen, hingegen kann eine Frau schon Beschwerden haben, obwohl der Labortwert noch grenzwertig ist. Stattdessen wird nur ein Laborwert angesehen und etwas eingenommen, wenn der entsprechende Wert niedrig ist. Viele andere Zusammenhänge werden bei dieser Betrachtung außer Acht gelassen.

WUP: Wann sollten solche Vitamine zusätzlich eingenommen werden und wann nicht?
Frau Osterhage: Grundsätzlich sollte immer eher auf eine zusätzliche Medikation verzichtet werden, da der Organismus sich selbst reguliert. Eingenommen werden sollten sie, wenn tatsächlich Symptome vorhanden sind, wie sie zum Beispiel bei einem Eisenmangel auftreten. Dann ist es sinnvoll, den Hämoglobinwert zu bestimmen - allerdings sollte man sich dann auch den Eisenspeicher ansehen. Ist dieser nämlich gut gefüllt, kann der Hämoglobinwert niedrig sein, ohne dass es schädlich ist.
Mein erster Schritt wäre zu versuchen, den Körper homöopathisch anzuregen, selbst besser Eisen aus den Nahrungsmitteln aufzunehmen. Erst wenn das nicht klappt, kann man über eine Eiseneinnahme nachdenken.

WUP: Welche Auswirkung hat eine Übermedikation von Eisen auf das ungeborene Kind - kann dies Schäden verursachen?
Frau Osterhage: Ja, denn für Eisen gibt es einen Gegenspieler im Blut, das Kupfer. Es kann nicht beides gleich viel im Blut vorhanden sein, sondern es besteht ein Ungleichgewicht: Entweder man hat viel Eisen und wenig Kupfer oder wenig Eisen und viel Kupfer im Körper.
Zum Ende der Schwangerschaft steigt physiologisch der Kupferwert an. Die kindliche Leber hat beispielsweise ein großes Speicherorgan für Kupfer, was die Schwangere und das Kind zum Ende der Schwangerschaft brauchen. Wenn ich also bis zum Ende der Schwangerschaft viel Eisen einnehme, dann halte ich den Kupferspiegel damit niedrig. Das kann zu Schwierigkeiten während der Endbindung führen, aber auch zu Krampfanfällen und Atemproblemen beim Kind.

WUP: Welche Alternativen gibt es und wie unterstützen Sie Ihre schwangeren Patientinnen?
Frau Osterhage: Eine Alternative ist immer eine gesunde, ausgewogene Ernährung, möglichst frisch, ohne Fertigprodukte, mit biologisch angebautem Obst und Gemüse. In der Regel ist das ausreichend, damit der Körper mit allem versorgt ist, was er braucht.
Wenn es Beschwerden gibt, dann hat die Frau Symptome. Zum Beispiel Symptome, die durch einen Eisenmangel hervorgerufen werden - Müdigkeit, Schwindelgefühle, Konzentrationsschwäche, Atemnot bei Belastung, brüchige Haare und Ähnliches. Da wäre der erste Schritt, zu schauen, ob man den Körper nicht auch homöopathisch anregen kann, und das zu verwerten, was über die gesunde Ernährung angeboten wird. Erst wenn das nicht funktioniert, kann man über eine zusätzliche Einnahme nachdenken.

WUP: Was halten Sie von eugenischen Kuren?
Frau Osterhage: Eugenische Kuren halte ich für sehr gefährlich, weil da pauschal ohne eine Erstanamnese zu bestimmten Zeitpunkten der Schwangerschaft homöopathische Mittel als Hochpotenzen gegeben werden - unabhängig davon, ob die Frau das überhaupt braucht und ob es sich überhaupt um das richtige Mittel handelt.
Eine solche Behandlung in der Schwangerschaft hat auch immer Auswirkungen auf das Kind. Das ist etwas, das unbedingt vermieden sollte. Ich versuche in der Schwangerschaft nur zu behandeln, wenn es nicht anders geht. Dann pauschal eine so hohe Menge an Mitteln zu geben, verursacht mehr Schaden, als es nützt.

WUP: Vielen Dank für das Gespräch.

Kontakt Naturheilpraxis für Frauen und Kinder
Heilpraktikerin Frau Osterhage
Bonifatiusplatz 16
30161 Hannover

Tel.: 0511 37 085 430
E-Mail: E-Mail
Web: www.naturheilpraxis-osterhage.de

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