(openPR) Wer von Whisky spricht, meint in der Regel die Erzeugnisse der "Big Four": Schottland, Irland, Kanada und die USA. Japan hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten als Produzent von Whisky ebenfalls von sich reden gemacht. Deutscher Whisky hingegen gilt als ein eher exotisches Getränk, was sich aber in den letzten Jahren langsam zu ändern begonnen hat. Bei "Die Whiskybotschaft", einem Whiskyfachgeschäft mit Onlineshop, können Sie die Spirituose aus heimischer Produktion in großer Auswahl probieren.
Eine lange Geschichte, die kaum erzählt wurde
Whisky in Deutschland gibt es bereits recht lange: Urkundliche Erwähnungen des Getränks stammen aus dem 17. Jahrhundert, was angesichts des Kontakts der Klöster in Europa untereinander im Grunde auch nicht verwundert. Im 19. Jahrhundert wurde dann der erste deutsche Whisky offiziell verkauft: Der "Brauner Bauernkorn" aus Schraml in der Oberpfalz war ein echter Whisky, der noch heute als "Stonewood 1818" vertrieben wird.
Aufschwung nach dem Krieg
Nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die alliierten Soldaten speziell aus den USA und Großbritannien den Whisky in die westliche Besatzungszone. Das Getränk fand auch unter den Deutschen, welche den Lebensstil der Sieger gerne annahmen, reißenden Absatz. 1958 kam daher der "Red Fox" auf den Markt: Ein deutscher Blend-Whisky. Der "Red Fox" wurde aus schottischem Malt Whisky und deutschen Kornbrand hergestellt und wurde ein spektakulärer Erfolg. 1958 wurden im noch armen Deutschland bereits 850.000 Flaschen des Getränks verkauft, 1967 avancierte der Blend mit 2,7 Mio verkauften Flaschen sogar zum Marktführer in Deutschland. Allerdings firmierte das Getränk hier nicht mehr als "Red Fox": Der Name hatte auf Druck der schottischen Whisky-Industrie abgegeben werden müssen. Es hieß und heißt bis heute stattdessen "Racke Rauchzart" und kann natürlich auch bei diewhiskybotschaft.de bezogen werden. Racke Rauchzart ist auch heute die Nummer 5 auf der deutschen Rangliste.
Echter deutscher Malt
1983 war ein weiteres bedeutendes Jahr für den Whisky aus deutschen Landen: Robert Fleischmann brachte den ersten deutschen Malt Whisky heraus. Die heute weltbekannte Destillerie "Blaue Maus" in Eggolsheim bei Bamberg begann ihre Produktion und war damit Wegbereiterin für heute mehr als 60 deutsche Destillerien (zum Vergleich: Schottland hat etwa 100). Produkte von "Die blaue Maus" lagern mindestens sechs bis acht Jahre lang in Holzfässern.
Deutscher Whisky ist weit davon entfernt, eine ernste Konkurrenz für die "Big Four" zu sein und möchte das auch gar nicht. Tradition lässt sich nicht aufholen, und so ist der Vorsprung etwa der Schotten vor allem im Bereich der edlen Whiskys gewaltig: Hier beginnt Whisky erst nach 12 bis 15 Jahren verkäuflich zu werden, - länger, als die meisten deutschen Brennereien überhaupt existieren...
Eine solide Zukunft
Dennoch kann Deutschland sich einen Platz unter den Whisky-Produzenten der Welt sichern, wenn auch keinen führenden Platz. Erzeugnisse wie Bio-Whisky, welche das hiesige Lebensgefühl treffen, können auch eine internationale Marktlücke schließen. Unter http://www.diewhiskybotschaft.de/WHISKY/INTERNATIONALER-WHISKY/Deutscher-Whisky-527/ finden Sie eine reichhaltige Auswahl an deutschen Produkten.












