(openPR) Als genießender Leser fragen Sie sich wahrscheinlich, was beides miteinander zu tun hat? Beim Blick auf die Details, gibt es eine durchaus sinnvolle Verbindung zwischen "Whisky" und "Finanzen".
Als Whiskygenießer und erfahrener Finanzberater ist es mir wie vielen anderen Whiskyfans in den letzten Jahren ergangen. Die Preise für den geliebten Genuss steigen jährlich. Nun muss unterschieden werden, ob der Whisky gekauft wird, um ihn gleich zu trinken oder ihn später zu einer besonderen Gelegenheit zu öffnen bzw. ihn zu sammeln.
Was für Weinexperten längst Praxis ist, erscheint bei Whisky noch als Neuland. Die Investition in Hochprozentiges zur Erzielung einer Wertsteigerung.
Genau hier liegt die Verbindung zwischen Whisky und Finanzen.
Hier sind manche Whiskys "flüssiges Gold". Whiskys, die bestimmte Kriterien erfüllen, haben Potenzial in den nächsten Jahren an Wert zuzulegen. Natürlich, wie bei Finanzprodukten auch - ohne Garantie. Darum muss man auch hier genau hinschauen oder sich vom Fachmann seines Vertrauens beraten lassen. Der "Whiskyhype" der letzten Jahre hat dafür gesorgt, dass etliche limitierte Sonderabfüllungen auf den Markt kommen. Wie immer, wenn ein erkennbarer Trend da ist, versuchen Hersteller und Lieferanten auf den Zug aufzuspringen.
Ausgewählte Whiskys können echte Renditebringer sein!
Seit 2008, nach der Lehmann Pleite und dem Beginn der Finanzkrise, ist vielen Menschen klar geworden, dass Sie sich um Ihre Finanzen kümmern sollten. Auch der private Geldanleger schaut nach greifbaren alternativen Investments.
Immer mehr Menschen äußern Bedenken an unserem Finanzsystem, denn die Schuldenberge steigen weiter. Diese Angst spiegelt sich in den Preisen für Oldtimer, Kunstwerke, Immobilien (Betongold) aber auch in den Edelmetall- und Aktienkursen wieder. Der "Run" auf Sachwerte hält an. Ein Ende des "Nullzins", ist nicht absehbar. Zu viele Menschen lassen Ihr Geld, schlecht verzinst auf dem Sparbuch liegen, wie eine aktuelle Statistik zeigt.
In dieser Entwicklung hat auch Whisky als "Sammelobjekt und Vermögensanlage" eine große Nachfrage erlebt. "Groß" ist hier relativ, weil der Whiskymarkt im Gegensatz zu anderen Märkten kaum ins Gewicht fällt. Hier tummelt sich nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung, bekennende Whiskygenießer und Sammler.
Whisky hat bei Sammlern als "Vermögenswert" lange Tradition. War man früher aus reiner "Whiskyliebe" der Meinung, diese Flasche müsse für die Nachwelt erhalten bleiben, ist es seit einigen Jahren so, dass auch die Wertsteigerung durchaus als Priorität angesehen wird. Zum Beispiel kostete ein "Black Bowmore Final Edition" in 1995 ca. 250 DM. Einige Jahre später brachte er es auf stolze 3.500 - 4500 DM.
Ein Glen Grant 1936, G&M Abfüllung, war 1996 noch für umgerechnet 458 EUR zu haben. Schon 10 Jahre später wurde er für 1099EUR verkauft.
Die Zeiten ändern sich. Die Ursache für künftige Wertsteigerungen bleibt dieselbe: guter Whisky kann nicht beliebig nachproduziert werden. Bringt heute eine Destille eine Single Cask Abfüllung (aus einem Fass) heraus, dann sind dies 200 - 600 Flaschen. Größer sind die Fässer nicht und wenn diese 600 Whiskyflaschen weltweit verkauft werden, ist es Glück eine davon zu erhalten. Renommierte Whiskybars in Hotels, Whiskyclubs, Sammler und Genießer wollen diese Abfüllung. Jede geöffnete und ausgeschenkte Flasche ist unwiederbringlich. Destillen, die vor Jahrzehnten geschlossen haben und 1970 die letzte Flasche produziert haben, können nicht mehr "nachliefern".
Ehrwürdige Tradition
Mit einem alten Whisky halte ich Tradition, die Arbeit der Landwirte, des Mälzers und Master Distillers, Geschmäcker und Gerüche vergangener Zeiten in einer Flasche fest. Für einen Whiskyfan ist dies etwas "Ehrwürdiges", solch eine Flasche zu öffnen - oder zu verwahren.
Die Wertsteigerung ist ein netter Nebeneffekt. Heute eine Auswahl zu treffen, wenn ein Kunde für einen bestimmten Betrag in "alte Whiskys" investieren will, kommt dem Stock-Picking bei börsennotierten Unternehmen gleich!
Erfahrungswerte zum Unternehmen / zur Destille, Kursentwicklung der Vergangenheit, Auszeichnungen und Kritiken der Whiskys zählen bei der Auswahl.
Der Unterschied zur Aktie: Stellt sich die erhoffte Wertsteigerung der erworbenen Flasche nicht ein, bleibt immer noch der eigene Genuss.
Dem Kunden ein Event
Ein Informationsabend über Whiskys als Wertanlage für interessierte Anleger wird greifbar. Er kann sprichwörtlich spüren und erleben, in was er sein oft hart erspartes Geld investieren könnte. Ich würde keinem jungen Menschen mit Beginn des eigenen Verdienstes empfehlen, seine Altersversorgung mit monatlichen Whiskykäufen aufzubauen. Ist der Mensch offen für eine ergänzende Idee und passt seine Lebenssituation, warum nicht auch mal über "Whisky" nachdenken. Als "Vermögenspeicher" mit möglicher Wertsteigerung!
Gerne kann das Thema mit einem schmunzelnden Auge betrachtet werden. Allerdings: einen alten Mercedes kauft auch niemand, mit der festen Absicht daraus seine Versorgung im Alter darzustellen. Wie auch, das Auto in Teilen verkaufen? Vermögensplanung sollte immer eine Aufteilung in mehrere Bereiche sein.
Mit Whisky wird "Finanzplanung" zum Genuss - mit allen Sinnen.












