(openPR) Ausstellungseröffnung
zur OPEN ART | Freitag, 11. September 2015 | 18 – 21 Uhr
Ausstellung | 02. September – 02. Oktober 2015
Nach der Sommerpause lanciert BIG POND ARTWORKS eine weitere Ausstellungsreihe! Unter dem Titel “SCOOP“ werden zukünftig neue Positionen junger zeitgenössischer Kunst vorgestellt. Unser Engagement gilt talentierten Studenten und Studentinnen, die die Kunstwelt bereichern und erfrischen.
Den Anfang machen zur OPEN ART ausgewählte Positionen der Klasse Pia Fries von der Akademie der Bildenden Künste München. Die neun StudentInnen freuen sich sehr darauf sich vorzustellen und Sie persönlich kennenzulernen!
Mit Katharina Dietmaier, Valentina Eppich, Dana Greiner, Theresa Hecker, Aron Herdrich, Felix Klee, Andreas Steindl, Katharina Stumm und Andrea Zabric.
Konträre Positionen wie Stadt und Natur, Beständigkeit und Vergänglichkeit bilden eine Einheit in den Werken der Nachwuchskünstlerin Katharina Stumm. Zufällig Gefundenes findet durch Farbe und Feinstellung seine neue Form und Bedeutung. Orientierung erfährt der Betrachter durch die Beigabe von Titel und poetischen Kurztexten.
Zwei elementare Komponenten der Malerei stehen bei Andrea Zabric im Vordergrund: das Material und die Farbe. Ganz der Tradition der Farbflächenmalerei verpflichtet untersucht sie die divergenten Wirkungen des Malmittels und kreiert mit homogen gefüllten Farbfeldern Reaktionen eines vibrierenden Dialogs. Dana Greiner, Meisterschülerin von Prof. Pia Fries, sucht stets nach neuen Formeln und Prozessen der Malerei und experimentiert mit einem breiten Spektrum der ausgefallensten Materialien. Stilsicher gelingt ihr die Bewegung komplementärer Werke im eigenen Kosmos.
Bei Katharina Dietmaier wird vor allem das Spannungsfeld von Form und Fläche in seiner Vielfältig-keit präsentiert, was durch die skizzenhafte Malweise und dem offenen Malduktus visualisiert wird. Die Autonomie der Farben sowie deren Herstellung spielen dabei eine essentielle Rolle.
In einem ganz anderen Kontext findet Valentina Eppich ihre Inspiration in Anatomieatlanten. Einzelne Partien des menschlichen Körpers verfremdet sie bis ihr wissenschaftlicher Ursprung nicht mehr ersichtlich ist, doch gelingt es der Künstlerin einen organischen Charakter in den filigranen Gebilden beizubehalten.
Felix Klee will die Dinge – oft kleinformatige Details wie Filmstils – malerisch öffnen, um sie auszuhöhlen und wiederum mit Neuem zu füllen. Dabei versteht er sich als Taxidermist der Gegenstände, bei dem das Entstandene auf den Ausgangspunkt zurückweist. Klee verwendet Aquarellfarben, die diesen Prozess der Auflösung wesentlich unterstützen.
Theresa Heckers entführt in ihre Welt als Zuckerbäckerin. Die plastische Umsetzung der Konsistenz und der Farbigkeit der Zuckerobjekte werden anregend visualisiert und wecken haptische wie ursprüngliche Gelüste.
Aron Herdrich bewegt sich zwischen den Dimensionen und erzeugt mit seiner visuellen stark abstrahierten Bildwelt Spannungsmomente, die sich in der Räumlichkeit dem „Dazwischen“ nähern. Scheinbar zufällige Strukturen, entstanden durch bewusste Überlagerung der Farbe, sind für den talentierten Nachwuchskünstler dabei charakteristisch.
Andreas Steindl befasst sich in seinem künstlerischen Schaffen gleichermaßen mit der Relevanz von Farbe und Form. Im offenen Diskurs hinterfragt er ihren Sinn und möchte die eigene Malerei befreien – losgelöst vom eigenen Wunsch und Willen. Dabei spielt gerade die Diskrepanz zwischen der Immaterialität und dem Material des Malens eine wesentliche Rolle.
Vorbesichtigung für die Presse:
Am Mittwoch, 02.09. von 11- 15 Uhr laden wir Sie ein, sich die Ausstellung in Ruhe und geführt, durch die Galerieleitung anzusehen!













