(openPR) EU-Projekt EDI führte „Polnische Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.“ durch halb Europa
„EDI war für mich ein Motor, das gemeinsame Europa zu erkunden, und seine Kultur,
Geschichte und Vielfalt kennenzulernen“, antwortet Ula P. aus Hamburg. Während
Karina K. aus Berlin vor allem beeindruckt, „was für vorbildliche Europäer die Polen
doch sind: Egal, in welchem europäischen Land sie leben, immer sind sie sehr gut in
die jeweilige Gesellschaft integriert, ohne aber dabei ihre eigene Sprache und Kultur
zu vergessen.“
Zwei Jahre lang hatten die beiden Frauen gemeinsam mit ihren Kolleginnen vom
Verein „Polnischen Frauen in Wirtschaft und Kultur e.V.“ Gelegenheit, im Rahmen
des EU-Projektes "Mnozenie Przez Dzielenie – Edukacja Dla Integracji“ - EDI
(Multiplizieren durch Teilen – Bildung zur Integration) nach Polen, in die Niederlande,
nach Litauen, Lettland, Schweden, Griechenland, Tschechien und Frankreich zu
reisen. Und sich dort mit polnischstämmigen Teilnehmern aus insgesamt neun EULändern
gegenseitig über ihre Integrationserfahrungen auszutauschen.
Im Mittelpunkt dieses Projektes zur Erwachsenenbildung, das mit Mitteln der
Europäischen Kommission im Rahmen des „Programms für lebenslanges Lernen –
Grundtvig Lernpartnerschaft“ realisiert wurde, stand die Absicht, durch gegenseitige
Treffen und Workshops das Verständnis für die Vielfalt Europas zu schärfen:
Negative Haltungen und Verhaltensweisen gegenüber Minderheiten oder
benachteiligten Gruppen sollten abgebaut, Stereotype und Vorurteile überwunden
und ein Recht auf eine eigene Identität praxisnah befördert werden.
„Das ist auch wunderbar gelungen“, bestätigt die Koordinatorin Marta C. aus Berlin:
„Durch dieses Projekt wurde mir erst die Rolle der Bildung für die Integration und
Völkerverständigung auf europäischer Ebene bewusst: Man erweitert den eigenen
Horizont, man wird toleranter, verständnisvoller gegenüber Minderheiten, wenn man
mehr darüber weiß. Die Kontakte, die sich zwischen den Teilnehmern entwickelt haben,
wollten wir auch für eine zukünftige Zusammenarbeit nutzen.“









