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Demenz – keine Erkrankung des ‚hohen‘ Alters

30.06.201516:06 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Demenz – keine Erkrankung des ‚hohen‘ Alters
Nicht nur ältere Menschen erkranken an Demenz
Nicht nur ältere Menschen erkranken an Demenz

(openPR) Demenz ist keine Krankheit, die ausschließlich im hohen Alter auftritt. Zwar ist es vergleichsweise ungewöhnlich, aber nach Angaben der DAG (Deutschen Alzheimer Gesellschaft) leben in Deutschland etwa 24.000 Menschen, die noch keine 65 Jahre alt sind und dennoch an Demenz erkrankt sind.



Großer Bedarf an Therapie und Beratung
Bislang haben Mediziner gegen Alzheimer kaum Mittel gefunden. Umso wichtiger wäre hier eine gute Beratung. Aber „gerade in strukturschwachen Regionen fehlen die Anlaufstellen“, kritisiert Frank Jessen (Uniklinik Köln, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen). Ebenso mangele es im ganzen Land an speziellen Heimen oder Tagespflege, unterstreicht Sabine Jansen (Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft) das Manko.

Ursachen für Demenz
Zumindest bei einem Teil der jüngeren Betroffenen sind nach Frank Jessen genetische Ursachen ausschlaggebend. Neben familiär ‚begünstigten‘ Erkrankungen seien Jüngere aber auch oft von der FTD (frontotemporalen Demenz) betroffen. Das Absterben von Nervenzellen im Gehirn beginnt dabei in den Regionen des Gehirns, die Gefühle und das Sozialverhalten steuern.

Hilfe für Demenz-Kranke
Im Rahmen des EU-Projektes „Rhapsody“ vergleichen Experten seit rund einem Jahr wie sich verschiedene Länder auf die Bedürfnisse der vergleichsweise jungen Patienten einstellen. Nach Angaben von Rhapsody gibt es nämlich jedes Jahr 4.800 neue Fälle, wo Patienten mit 45, 50 oder 60 an Demenz erkranken. Ein Ziel des Projektes ist es, ein E-Learning-Programm einzurichten, das Angehörige in der Krankheitsbewältigung schult.

Heilung von Demenz in der Zukunft
HBOT oder „hyperbare Sauerstofftherapie“ heißt die erhoffte Heilungsmöglichkeit für Demenz. Das Prinzip dahinter ist recht einfach: Sauerstoff regt die Neubildung von Blutgefäßen und Gehirnzellen an. Nach Schlaganfällen konnte durch eine solche Behandlung bereits verlorene Fähigkeiten wie Gehen oder Sprechen wieder ‚zurückgewonnen‘ werden.

Patienten atmen in einer Überdruckkammer über einen Zeitraum von zwei Monaten jeden Tag mehrere Stunden reinen Sauerstoff ein. Je mehr Sauerstoff das Gehirn erreicht, desto stärker vermehren sich vorhandene Stammzellen. Daher ‚hofft‘ man, dass die Therapie eine beginnende Demenz bekämpfen kann. Vorangetrieben wird die Behandlungsmethode besonders von Shai Efrati (Neurologe und Leiter des weltweit größten Zentrums für hyperbare Sauerstofftherapie in Tel Aviv).

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