(openPR) Mannheim. Eine soeben vorgestellte britische Studie aus dem Jahr 2000 und durchgeführt von einem Mitarbeiter des englischen Verteidigungs-Ministeriums soll wieder einmal eine "singuläre Einheits-Erklärung für UFOs" gefunden haben. Hiernach seien Beobachtungen von UFO-Lichter am Himmel, kurz gesagt, nichts weiter als "elektrische Gas-Entladungen durch Meteore in der Atmosphäre". Eine Art "Kugelblitz"-Phänomen also. Doch was hier so als die neueste "militärisch-wissenschaftliche" Lösung für viele UFOs inzwischen rund um den Globus geht, lässt den Mannheimer UFO-Skeptiker Werner Walter vom Centralen Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) müde lächeln, weil diese "Allgemein-Erklärung" schlichtweg alt, überholt und nicht mit der Wirklichkeit vereinbar sei.
"Sicher war es gut gemeint, aber eigentlich soll nur eine Art Ohmacht an oberster Stelle betreffs UFOs verdeckt werden und alle UFO-Alien-Fans der Erde werden sich darüber köstlich amüsieren und das britische Studien-Ergebnis als große Vertuschung betreffs >Fliegende Untertassen< nehmen", so Walter, der selbst seit 33 Jahre ganz alltägliche und banale Erklärungen ohne fantastische Elemente für die UFOs gefunden hat. Bereits Mitte der 60er Jahre hatte ein Luftfahrt-Journalist aus Amerika kurzfristig zu Beginn seiner UFO-Untersuchungen die Idee der Briten vertreten, später schwieg er lieber schamhaft über seine Voreiligkeit. In den 80er Jahren wurde gerade auch in England eine Alien-Alternativ-Erklärung von sozio-kulturell-orientierten UFO-Forschern in genau dieser Richtung vorgeschlagen und dadurch wurden aus den unidentifizierten Flugobjekten scheinbar "unbekannte in der Atmosphäre sich bewegende Phänomene" (UAPs) die man selbst halb-zweifelnd so genanntem "freiem Plasma" zuordnete, ohne genau zu wissen ob dies nun die sagenhaften Kugelblitze sind. Doch auch die Vertreter dieser Theorie erkannten schnell, sich hier verrannt zu haben, einfach weil sie die z.B. Miniaturheißluftballone nicht kannten und somit den Hauptauslöser für UFOs eben auch nicht erkannten.
Walter weiß dabei um die Mentalität, wenn solche "Notnagel"-Lösungen aufkommen. Schließlich waren er und seine Kollegen selbst aufgrund in Deutschland gemeldeten "UFOs", die sie nicht als Miniaturheißluftballone erkannten, in den 70er Jahren auf die "Kugelblitz"-Idee fälschlicher Weise gekommen. Ironisch und selbstkritisch gesteht er deswegen ein: "Da kommt man selbst nach längerer Überlegung auf Ideen, die in Wirklichkeit nur heiße Luft sind!" Im Zuge der letzten 60 Jahre gab es schon mehrfach "verrückte UFO-Allgemein-Lösungen" wie "chemoluminierende Industrieabgase", "Schwärme von Leuchtkäfern", "leuchtende Sandsturmwolken" oder "in der Hochatmosphäre lebende unbekannte Tiere".
Kontakt:
Centrales Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene, CENAP











