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Magen-Darm-Probleme: Gefährliche Selbstdiagnosen

25.06.201520:11 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Magen-Darm-Probleme: Gefährliche Selbstdiagnosen

Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen – das kann nur eine Nahrungsmittel-Intoleranz sein! Oder vielleicht doch nicht? Selbstdiagnosen bergen zahlreiche Gefahren.

Magen-Darm-Probleme beeinträchtigen die Lebensqualität massiv. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Diagnosen von Nahrungsmittel-Intoleranzen gestiegen. Doch bei Selbstdiagnosen ist Vorsicht geboten.


„Nicht alle Darmprobleme sind auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten zurückzuführen“, sagt Michael Zechmann, Präsident der Gesellschaft für Öffentliche Gesundheit und Gründer des Portals für Nahrungsmittel-Intoleranz. „Deshalb sollte der erste Weg unbedingt zum Arzt führen.“ Vor allem das eigenständige Weglassen bestimmter Nahrungsmittel kann zu deutlichen Einbußen bei der Lebensqualität und sogar zu Mangelerscheinungen führen.

Wer an sich beobachtet, dass der Verzehr von bestimmten Nahrungsmitteln Beschwerden verursacht, sollte sie nicht einfach weglassen, sondern vorher eine etwaige Intoleranz abklären lassen. „Bei Patienten mit einer Zöliakie kann nur eine eindeutige Diagnose gestellt werden, wenn sie sich vorher lange Zeit glutenhaltig ernährt haben“, erklärt Edburg Edlinger, Diätologin in Innsbruck. Eine laktosefreie Ernährung dagegen könne bei nicht laktoseintoleranten Patientinnen und Patienten die Entwicklung einer Laktoseintoleranz verursachen.

Symptomtagebuch bei Beschwerden
Ein erster Schritt für alle, die eine Nahrungsmittelintoleranz oder –allergie vermuten, ist das detaillierte Protokollieren von Nahrung und Beschwerden. Bei einem so genannten Symptomtagebuch wird genau aufgeschrieben, welche Nahrungsmittel verzehrt wurden und welche Beschwerden auftraten. „So ein Symptomtagebuch ist ein wichtiges Instrument für den Arzt, um die korrekten Folgeuntersuchungen anzuordnen“, erklärt Zechmann.

Ist die Diagnose gestellt, folgt der Gang zu einem/einer Diätologen/Diätologin. „Wer ohne Begleitung mit der Therapie beginnt, verzichtet oft zu lange auf zu viele Nahrungsmittel. Beispielsweise ist bei Fruktosemalabsorption und Laktoseintoleranz nach einer Karenzphase die langsame Wiedereinführung von Fruktose bzw. Laktose wichtig. Denn Betroffene haben eine individuelle Toleranzgrenze und müssen äußerst selten völlig auf diese Zucker verzichten. Durch diese Karenz verbessert sich oft die Verträglichkeit. Ohne diätologische Begleitung werden hier aber häufig viele Fehler gemacht“, sagt Edlinger, „außerdem muss darauf geachtet werden, dass die Ernährung ausgewogen bleibt, selbst wenn man auf manche Nahrungsmittel verzichten muss.“

Von Selbsttests aus dem Internet raten die beiden Experten ab. Diese Tests führen häufig nicht zur richtigen Diagnose, sondern nur zu großer Verunsicherung. Auch die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie spricht sich gegen diese IgG-Tests aus.
Magen-Darm-Beschwerden sollten also von einem Arzt abgeklärt werden – dann kann auch die richtige Therapie schnell Besserung bringen.

Zusatzinfo:
Für Android-Handys gibt es seit kurzem eine Symptomtagebuch-App, die das Protokollieren von Nahrungsmitteln und Beschwerden erleichtert. Das Symptomtagebuch kann als PDF exportiert, ausgedruckt und zum Arzttermin mitgenommen werden (www.symptom-tagebuch.com)

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