(openPR) Aus KrebsLeben:
Der Darm ist nicht nur der Vater aller Trübsal , sondern auch ein extrem spannendes Organ, das unsere Gesundheit um so viel mehr beeinflusst, als wir auch nur erahnen! Genau hier haben wir es in der eigenen Hand, unser Wohlbefinden zu fördern oder uns von Krankheiten zu trennen.
Stellen Sie sich vor, Sie breiten den Darm aus und legen sich darauf! Sie würden staunen, dass auch Sie etwa hundertmal (ja: 100 Mal!) da hineinpassen! Diese Größe sollte uns auch gleich ermahnen, denn hier kann sich einiges an Unrat verstecken! Obwohl er eine beeindruckende Größe und einen enormen Einfluss hat, so setzen wir uns dennoch nur selten mit ihm auseinander. Wer will sich schon um seinen Darm kümmern? Denn im Grunde ist es doch ganz simpel: Oben rein, unten raus! Mehr ist nicht relevant. Das stimmt - genau bis zu dem Tag, an dem wir eine Krankheit bekommen! Hautkrankheiten oder Asthma bringen wir aus reiner Unwissenheit nicht mit dem Darm in Zusammenhang. Bei chronischer Verstopfung oder Durchfällen wird es schon schwieriger, ihn zu ignorieren. Mit Krebs hat er bei den meisten Menschen nur dann etwas zu tun, wenn man Darmkrebs hat.
Ein kleines Beispiel soll Ihnen aber auch zeigen, an was wir gewöhnlich nicht denken, wenn es um unseren Darm geht:
Es geht um einen Versuch mit zwei Mäusen. Die eine Maus war sehr mutig und wählte auch gefährliche Wege, um an ihr Futter zu gelangen. Die andere war alles andere als mutig und verzichtete eher auf Nahrung, als einen gefährlichen Weg zu wählen. Dann tauschte man bei beiden Mäusen den Darm aus. Die mutige Maus bekam den der feigen Maus - und die feige Maus den Darm der mutigen Maus.
Ahnen Sie, was passierte?
Unglaublich aber wahr: Die feige Maus nahm nun plötzlich gefährliche und schwierige Wege auf sich, um an ihr Futter zu gelangen!
Daran erkennen wir, dass der Darm nicht nur unser Denken verändert, sondern auch unsere Emotionen. Nicht grundlos nehmen Menschen, die sich der Meditation oder einem höheren geistigen Level und dem bewussten Umgang mit ihren Gedanken widmen, oft eine spezielle und sehr simple Nahrung zu sich oder werden zu Asketen.
Wenn wir empfindlich sind, so wissen wir, dass uns das ein oder andere auf den Magen schlägt. Und der Darm? Der kann es dann ausbaden!
Nun, werden Sie sich im Zweifel denken, ich esse ja so gesund, was soll da schon sein? Oder, wie mir meine Freundin heute schrieb: „Jetzt hast Du mir das Fleisch madig gemacht, mir die Multivitamintablette gestrichen, und nun fängst Du auch noch mit dem Darm an? Also ich esse jetzt so gesund und achte auf meinen pH-Wert, da erholt er sich von alleine! Und außerdem hatte ich nie Schwierigkeiten mit ihm. Ich will mich jetzt mit Freunden treffen und Spaß haben!“
Richtig, aber es geht nicht nur darum, was wir aufnehmen, sondern auch wie. Ich werde jetzt hier nicht tiefer einsteigen, sondern mich sehr kurz halten, aber Ihnen dennoch eine kleine Idee der Problematik geben.
Sie haben also nun beschlossen gesund zu essen und meinen, damit hat sich alles erledigt. Da aber die Zeit knapp ist, reduzieren Sie das Kauen und spülen alles – gesund wie Sie sind - mit einem Kräutertee oder aber Basenwasser hinunter.
Nur, wer macht nun die Arbeit?
Der Magen hat keine Zähne und kann nicht für Sie einspringen. Eigentlich sollte bereits ein Brei im Magen ankommen! Dies liegt schon alleine daran, dass unsere Speiseröhre an Engstellen nur einen Durchmesser von 1,5 cm hat. Auch tut sich der Magen mit der ganzen Flüssigkeit schwer, die plötzlich seine Magensäure verdünnt hat. Die Magensäfte haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass wir die Nahrung auch richtig aufnehmen können, und diese aufzuschlüsseln. Die Enzyme und auch die Salzsäure mit ihrem Amt der Desinfektion werden aktiv. Es folgt die Denaturierung der Eiweiße und die Aufspaltung der Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße. Problematisch ist nun, dass wir einen halben bis dreiviertel Liter Flüssigkeit mit unserem Essen aufnehmen. Dadurch werden die Magensäure und alle Enzyme verdünnt und können auf diese Weise nicht mehr richtig funktio-nieren.
Die Salzsäure kann beispielsweise mögliche Würmer in unserem Sushi oder Tatar oder kleine Maden in unserem Salat nicht mehr desinfizieren, aber auch andere Erreger wie Bakterien und Viren nicht mehr abtöten. Daher sollten wir Essen und Trinken zeitlich versetzt tun. Eine halbe Stunde vor dem Essen kann man so viel trinken, wie man möchte - und dann wieder zwei Stunden nach dem Essen. Vor allem schwer verdauliche Produkte, wie Fleisch, benötigen im Magen allein über drei Stunden und brauchen die Hilfe der unverdünnten Salzsäure und die Aktivität der Enzyme. Wenn wir nun viel essen und viel trinken, dann wird der Magen so voll, dass, wenn er mit seiner Arbeit beginnt und sich - ähnlich wie bei einem Betonmischer – zu bewegen anfängt, zwei Dinge passieren können: Entweder drängt sich das Zuviel an Nahrung und Flüssigkeit samt der Magensäfte nach oben in die Speiseröhre – was wir als das äußerst unangenehme Sodbrennen kennen - oder es geht nach unten in den Zwölffingerdarm, für den der Nahrungsbrei jedoch nicht richtig vorbereitet ist. Aufgrund der verdünnten Salzsäure hat der Magen dann auch noch begonnen, mehr Salzsäure zu produzieren, so dass das Volumen des Mageninhalts noch größer wird - genauso wie die Schmerzen in der Speiseröhre.
Wenn Sie nun - entweder um das Sodbrennen zu behandeln, oder weil Sie mein Kapitel über den pH-Wert gelesen haben - die Basentabletten oder eventuell sogar das Natron (NICHT auf Dauer! Natron ist die schlechteste Variante!) vor dem Essen eingenommen haben, oder das Basenwasser zum Essen trinken - so wird noch mehr Magensäure produziert. Daher sollten Sie nichts, was den pH-Wert des Magens verändert, in einem Zeitraum von zwei Stunden vor oder nach einer Mahlzeit zu sich nehmen.
Die andere Möglichkeit ist, dass der Pförtner des Magens den Speisebrei, der noch nicht für den Zwölffingerdarm vorbereitet ist, trotzdem passieren lässt, da der Magen zu voll ist. Hier muss der saure Nahrungsbrei wiederum neutralisiert und für den Dünndarm vorbereitet werden. Das geschieht durch dem Gallensaft und über den Bauchspeicheldrüsensaft, damit die Enzyme, die nur im Basischen wirken, den Nahrungsbrei in kleinste Bau- und Nährstoffe zerlegen kann. Kommen hier aber zu große und unvorbereitete Brocken an, so wird verhindert, dass das basische Element wirken kann. Das heißt, die Eiweiße können nicht in Aminosäuren zerlegt werden, die Kohlenhydrate nicht in Glukosemonosaccharide, und die Fette nicht in Fettsäuren. Der Dünndarm, der diese feinen Nährstoffe aufnehmen soll, kann auf die falsche Vorverdauung dann nur noch so reagieren, dass er zu gären beginnt. Diese Gärung stellt allerdings wieder Säuren her, die wir gerade als Krebspatient nicht möchten. Der Dünndarm reagiert auf diese Säuren mit der Bildung von Glykoproteinen. Diese regen zu einer Art Schleimbildung an. Dieser Schleim soll den Dünndarm vor der Säure schützen, denn Schleim kann Säure neutralisieren. Dieser Schleim bleibt aber leider im Dünndarm und wird nicht ausgeschieden. Wenn wir also nur hin und wieder schlecht kauen, viel trinken und in Eile essen, so können wir damit gut leben. Wenn es aber ein Dauerzustand wird, so bildet sich immer mehr Schleim, und jede Schleimschicht lagert sich wiederum auf der vorherigen Schleimschicht ab.
Vom Dünndarm geht es dann in den Dickdarm, der die Aufgabe hat, Vita-mine zu produzieren, Mineralstoffe aufzunehmen und den Kot zu bilden. Den letzten beißen die Hunde - und so entstehen auch meist im Dickdarm die Probleme. Meist fängt hier zum Beispiel der Darmkrebs an. Da der Dickdarm - als letzter in der Reihe - mit all den Problemen zu kämpfen hat, die zuvor nicht behoben wurden, kann er nur mit Fäulnis reagieren - und damit beginnt ein ganz großes Problem! Durch Fäulnisgase und –prozesse werden weitere Säuren gebildet und wir haben genau das Problem, das jeder Patient hat. Da zu viele Säuren entstehen, können Nährstoffe, Mikronährstoffe und Vitamine weder gebildet, noch aufgenommen werden. All das, was der Patient für seine Gesundheit tut, kann also an einem nicht sanierten Darm scheitern. Wenn man keinerlei Probleme hat, nicht krank ist und sich fit und gesund fühlt, dann ist es ausreichend, sich gut zu ernähren, gut zu kauen, und nichts während der Mahlzeiten zu trin-ken. Wenn man aber ein Krebspatient ist, bei dem es bereits zu chronischen Entzündungsprozessen gekommen ist, so kommt man nicht umhin, seinen Darm zu reinigen und ihm wieder die Möglichkeit zu geben, die Stoffe, die man bewusst isst, um sich von seiner Erkrankung zu heilen, auch aufnehmen zu können, und die Vitamine, die der Körper benötigt, auch bilden zu können. Durch ein jahrelanges Fehlverhalten kann es auch zu einer derart starken Belastung des Darms kommen, dass sich kleine Löcher bilden (leaky gut). Diese lassen Giftstoffe durch den Darm und belasten den Körper.
Aus genau diesem Grund gehören zu den Diäten von Budwig und Gerson auch die Einläufe und die Darmsanierung, da beide Wissenschaftler er-kannt haben, dass eine ausreichende Nährstoff- und Vitaminaufnahme im Darm gewährleistet werden muss.
Der Schleim aber, der sich als Säureschutz im Darm gebildet hat, ist auch gleichzeitig Nährboden für Krankheitserreger, Parasiten und Würmer. Das schwächt unseren Körper und unser Immunsystem. Es wird also Zeit aufzuräumen! Wir müssen das Problem beheben und nicht weiter Symptome bekämpfen. Durch diese Prozesse, die ständig in unserem Darm ablaufen, vergiften wir uns kontinuierlich und übersäuern. Über die Wichtigkeit eines ausgeglichenen pH-Werts auf die Krebszelle - und das von ihr bevorzugte saure Milieu - habe ich schon geschrieben.
Die Nährstoffe, die Sie vielleicht sogar bewusst einnehmen, um Ihre Zellen zu stärken, zu schützen, oder die Krebszellen zur Aptose zu bewegen, können aber nur dann vom Körper aufgenommen werden, wenn der Darm für die Leber eine gute Vorarbeit leisten kann. Wenn nicht, sind Ihre Bemühungen schön, aber lange nicht so erfolgreich, wie Sie es sich wünschen. Denn statt der Nährstoffe nimmt die Leber nun auch die Fäulnisgase und Säuren auf und vergiftet dadurch den Körper.
Was nun? Und schon wieder spreche ich von Arbeit, denn nun ist es Ihre Aufgabe, all die Schleimschichten wieder abzubauen. Dies erfolgt über eine Darmwäsche oder Darmeinläufe. Man kann eine professionelle Colon-Hydro-Therapie machen, die in etwa sieben Tage dauert, oder man macht selbst Darmeinläufe und nimmt Zusatzstoffe, wie zum Beispiel Zeolith, Bentonit, Ocupaca D3 oder Leinsamen mit Kefir. Grapefruitsaft und Zitrone sind auch vorteilhaft. Bei einer professionellen Darmsanierung kön-nen zwischen einem bis fünf Kilogramm Schleim und alte Materialablagerungen herausgeholt werden. Es sind jedoch genau diese Ablagerungen, die viele gute Therapien blockieren! Durch eine Darmsanierung sorgen Sie für eine bessere Durchblutung Ihres Darmes und somit auch für einen Abbau von Schadstoffen und die Aufnahme von Nährstoffen. Eine bessere Durchblutung erreichen Sie durch Vitamin C oder OPC. Probiotische Kräuter bauen Ihre Darmflora wieder auf. Eine Fastenkur mit Darmspülungen reinigt auch Ihren Darm.
Auch wenn es wieder Arbeit bedeutet, so lohnt es sich, denn der Darm stellt 80% unseres Immunsystems dar.
KrebsLeben. Die Kombination der Möglichkeiten erzählt die Geschichte einer 8-Wochen-Prognose zur Vollremission mit der Erläuterung von alternativen und schulmedizinischen Krebstherapien, um sich als Patient im Dschungel der Möglichkeiten zurechtfinden zu können.













