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Alte Systeme bremsen die digitale Strategie der Versicherungen

03.06.201518:58 UhrIT, New Media & Software

(openPR) London/München, 26. Mai 2015: Jede zweite große europäische Versicherungsgesellschaft sieht in veralteter Technologie das Haupthindernis für die Umsetzung ihrer digitalen Strategie. Viele wollen nun aktiv werden, wie eine aktuelle PAC-Umfrage zeigt.



Nicht knappe Budgets oder Daten- und Sicherheitsprobleme sind für Versicherer derzeit die größte Gefahr, um im digitalen Wettlauf zurückzufallen, sondern alternde Anwendungen. Dies belegt jetzt die Studie „Digital Transformation & the Legacy Challenge“ des IT-Beratungs- und Analystenhauses PAC (Pierre Audoin Consultants), für die IT-Leiter und Führungskräfte von 200 der führenden europäischen Versicherern befragt wurden.

Als Reaktion hierauf wollen 42 Prozent der Versicherungsunternehmen in den kommenden zwei Jahren die Modernisierung ihrer Systeme in Angriff nehmen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Anwendungen, die Kernprozesse wie Schadensbearbeitung oder Vertragsverwaltung unterstützen. Diesen Trend belegen auch Projekte zum Upgrade und zur Modernisierung von Software-Plattformen, wie sie in den letzten zwölf Monaten Versicherer wie Zurich Insurance Group, die Admiral Group und Delta Lloyd öffentlich bekannt gegeben haben.

Im Einzelnen beleuchtet die PAC-Studie „Digital Transformation & the Legacy Challenge“ die Ziele der digitalen Strategien europäischer Versicherer und deren Umsetzung aus Organisations- und Beschaffungssicht. Zugleich liefert sie weitere wichtige Erkenntnisse:

• Digitale Zielsetzung: 63 Prozent der Versicherungen nennen eine „bessere Kundenakquise“ als Hauptziel ihrer digitalen Strategie, während 61 Prozent vor allem auf einen „wirtschaftlicheren Betrieb“ abzielen.

• Entwicklung neuer Vertriebskanäle: 42 Prozent der Versicherer sind überzeugt, dass stationäre Filialen in den kommenden fünf Jahren an strategischer Bedeutung verlieren werden, während 66 Prozent davon ausgehen, dass mobile Geräte wichtiger werden.

• Mehrwert durch Analysen: 68 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Datenanalysen vor allem für die Risikokalkulation große Verbesserungen bringen. An zweiter Stelle steht das Kundenmanagement (55 Prozent), gefolgt vom Betrugsmanagement (45 Prozent).

• Externe Hilfe: Mit 94 Prozent der Befragten sind fast alle Versicherer der Ansicht, dass die Unterstützung durch IT-Dienstleister eine wichtige Rolle auf dem Weg ins digitale Zeitalter spielen wird. Damit rangieren IT-Dienstleister noch vor Digital-Agenturen (74 Prozent) und Cloud-Anbietern (69 Prozent).

• Soziale Medien: Die Führungskräfte glauben, dass die sozialen Medien erheblich zur Steigerung der Kundenzufriedenheit beitragen (63 Prozent). Als weitere Vorteile werden ein besseres Verständnis für das Kundenverhalten (56 Prozent) sowie die zielgenauere Ausrichtung neuer Angebote (40 Prozent) genannt.

Für Nick Mayes, Principal Analyst bei PAC und Co-Autor der Studie, sind die Veränderungen in der Branche nicht überraschend: „Versicherungsunternehmen sind von jeher vorsichtig, was die Umsetzung größerer Veränderungen sowohl in ihrer IT-Landschaft als auch bei ihren Kernprozessen betrifft. Die aktuelle Welle von Fusionen und Übernahmen in der europäischen Versicherungsbranche bietet ihnen jedoch eine gute Gelegenheit, den Konsolidierungsprozess als Plattform für echte digitale Innovationen zu nutzen.“

Sponsoren bestätigen PACs Einschätzung

Für Pierre-Louis Séguin, Group Senior Vice President, Global Financial Services Markets bei Atos, beleuchtet die Studie die vielfältigen Reaktionen der Versicherungsbranche auf die Welle digitaler Innovationen. Infrastruktur und Altsysteme müssen zeitgleich mit der Umsetzung von agilen Out-of-the-Box-Innovationen angegangen werden, die Big Data, angebundene Endgeräte und ein modernes Kundenerlebnis miteinander verbinden helfen. „Atos investiert zusammen mit seinen Kunden in all diesen strategischen Bereichen, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Wir sehen für die erfolgreicheren unter den digitalen Versicherern die Möglichkeit, unmittelbare Wettbewerbsvorteile zu erzielen und damit ihr Geschäftsergebnis zu verbessern.“

„Die Ergebnisse dieser Studie spiegeln das wider, was wir seit rund zwölf Monaten am Markt beobachten“, kommentiert Kelly Fegan, Global Head of Insurance bei Endava, die Lage. Immer mehr neue Kunden suchten einen digitalen Partner, der ihnen bei der Bewältigung ihrer komplexen Herausforderungen hilft. „Wir beobachten bei den Unternehmen eine zunehmende Verlagerung weg von großen, kostenintensiven firmeneigenen Teams für die Umsetzung von Veränderungen hin zur Zusammenarbeit mit einem strategischen Partner mit Branchenwissen und digitaler Kompetenz.“ Dieser Strategiewechsel ermögliche es Unternehmen, die durch Legacy-Plattformen ausgebremst werden, ihre digitale Transformation ohne enorme Vorabinvestitionen oder Fixkosten voranzutreiben. So seien sie wettbewerbsfähig gegenüber neuen Akteuren in ihrer Branche und könnten neue Produkte und Dienstleistungen schneller auf den Markt bringen und über neue digitale Kanäle vertreiben.

„HP beobachtet das Entstehen einer neuen Art von Versicherungsträgern“, meint Andrew Davison, Insurance Practice Lead bei HP für EMEA. „Diese Organisationen nutzen die Flexibilitätsvorteile moderner Technologien und die Leistungsfähigkeit hoch entwickelter Analytik, um die Möglichkeiten der digitalen Revolution auszuschöpfen.“ HP-Kunden versuchten, Preisrisiken mit neuen Methoden einzuschätzen, neue Produkte zu konzipieren sowie ihre Kernprozesse bei der Schadensabwicklung und der Neuakquise effektiver zu managen. „Sie sind jetzt außerdem in der Lage, die Anforderungen bestehender und potenzieller Kunden wirklich zu verstehen und schnell auf sie einzugehen.“

„Die Erneuerung eines Versicherungs-Kernsystems ist keine triviale Aufgabe“, mahnt Morten B. Steiner, COO von TIA Technology. „Sie ist schwierig, komplex und teuer. Aber es ist ein notwendiger Sprung nach vorne, wie diese Untersuchung unterstreicht!“ Vielen Versicherungsunternehmen brenne die Modernisierung ihrer IT-Systeme unter den Nägeln – sie müssten aktiv werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Je länger sie warten, desto schwieriger wird es, nicht den Anschluss zu verlieren!“

„CGI hat gerne zu dieser Studie zum Thema digitale Transformation in der europäischen Versicherungsbranche beigetragen“, sagt Jamie Rodgers, Vice President Consulting Services, Global Insurance Marketing bei CGI. Als führender Anbieter von Business- und IT-Dienstleistungen für europäische Versicherer sei es für CGI wichtig, Informationen zu Markttrends aus verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten, so dass man die eigenen Services und Lösungen so positionieren könne, dass sie unseren Kunden zu langfristigem Erfolg verhelfen.“

Informationen zur Studie

Die Studie basiert auf einer Befragung, die im ersten Quartal 2015 stattfand und von Atos, CGI, Endava, HP und TIA als Sponsoren unterstützt wurde. Befragt wurden Führungskräfte aus dem IT-Bereich sowie aus betroffenen Geschäftsbereichen (Leiter digitale Strategie, CxO-Ebene) bei großen Versicherungsunternehmen (über 500 Mitarbeiter). Die Mehrheit der befragten Unternehmen hat ihren Hauptsitz in den größten europäischen Versicherungsmärkten: Frankreich (27 Prozent), Großbritannien (24 Prozent) und DACH (15 Prozent). Die Hauptgeschäftsfelder der Befragten waren Versicherungen für Firmenkunden (32 Prozent), Lebensversicherung (31 Prozent), Personenversicherung (18 Prozent), Krankenversicherung (11 Prozent) und Rentenversicherung (8 Prozent).

Die Executive Summary der Studie sowie die zugehörige Infografik finden Sie zum kostenfreien Download unter: https://www.pac-online.com/digital-transformation-legacy-challenge

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