(openPR) Hämorrhoiden: ein Problem, das beinahe jeden zweiten Deutschen betrifft, aber unter einem Deckmäntelchen des Schweigens liegt. Zwar stellen sie keine gefährliche Bedrohung dar, dennoch schränken sie die Lebensqualität in erheblichem Umfang ein. Zu unangenehm die Gedanken an eine Behandlung an der Tabuzone Po. Gleichwohl gehören mögliche Beschwerden wie Brennen, Nässen, schleimige Ausscheidungen, Schmerzen oder hellrotes, dem Stuhl aufgelagertes Blut, wie auch Blut in der Toilette oder auf Toilettenpapier sofort in ärztliche Behandlung. Erste Anzeichen sind oft schwer zu erkennen und nur die wenigsten wissen, wann es eines Arztbesuches bedarf und welcher Arzt helfen kann. Prof. (MD) Dr. Dr. Stefan Hillejan, ärztlicher Leiter der Praxisklinik für Venen- und Enddarmerkrankungen in Hannover, rät: „Bei ersten Anzeichen einen Proktologen – Spezialist für Enddarmerkrankungen – aufzusuchen, um Beschwerden adäquat zu behandeln und andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen wie Fisteln, Fissuren, Darmkrebs oder Polypen auszuschließen“.
Anzeichen für Hämorrhoiden
Als Hämorrhoiden bezeichnet der Arzt angeschwollene knotenartige Verwölbungen des manschettenförmigen Schleimhautpolsters im Analbereich, welches aus Blutgefäßgeflechten besteht und den Feinverschluss des Afters steuert. Je nach Schweregrad der Hämorrhoiden unterscheiden sich ihre Beschwerden. Im Stadium eins empfinden Patienten möglicherweise Druck vor oder nach dem Stuhlgang – es kann zu Darmkrämpfen kommen. Zu diesem Zeitpunkt lassen sich Hämorrhoiden weder optisch erkennen noch ertasten. Indessen treten Hämorrhoiden zweiten Grades bei Stuhlentleerung heraus, ziehen sich aber von selbst wieder zurück. Betroffene leiden dann unter starkem Juckreiz, Brennen, Schleimabsonderungen und hellrotem Blut mit dem Stuhl. Im Stadium drei und vier bleiben Hämorrhoiden außerhalb des Afters, ohne das Vermögen sich selbstständig zurück zu ziehen. Damit gehen starke Schmerzen und Brennen einher, welche sich beim Sitzen verschlimmern. Darüber hinaus kommen Entzündungen der Analschleimhaut hinzu. Alle Beschwerden können individuell variieren.








