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Peinliche Hämorrhoiden?

19.09.200508:24 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Peinliche Hämorrhoiden?
Hämorrhoiden
Hämorrhoiden

(openPR) Was sind eigentlich Hämorrhoiden?

In den Venen der Aftergegend können sich Blutgerinnsel oder Blutergüsse bilden.


Diese werden im allgemeinen Sprachgebrauch manchmal als "äußere" Hämorrhoiden bezeichnet. Ärzte sprechen hierbei nicht von Hämorrhoiden, sondern von Perianalthrombosen. Hämorrhoiden sind krampfaderartige Erweiterung der Venen im Übergang vom Mastdarm zum Enddarm. Diese Region ist sehr gefäßreich. Die Gefäße unterstützen die Muskulatur, um einen sicheren Verschluss des Afters zu garantieren. Hämorrhoiden sind eine relativ häufige Erkrankung. Laut Schätzungen leiden 50 Prozent der über 50-Jährigen an Hämorrhoiden.

Wie entstehen Hämorrhoiden?

Die Hauptursache ist chronische Verstopfung (Obstipation, wie sie oft durch unsere Essgewohnheiten mit ballaststoffarmer Ernährung verursacht wird. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr, eine sitzende Tätigkeit, Übergewicht und zu wenig Bewegung unterstützen diese Darmträgheit zusätzlich. Oft besteht zusätzlich eine Bindegewebsschwäche mit einer gleichzeitigen Neigung zu Krampfadern. Durch die kleinen Stuhlmengen wird der Enddarm nur mäßig gefüllt und die Darmwand dabei nur wenig gedehnt. Die Neigung, intensiver zu pressen, wird dadurch verstärkt. Dies wiederum führt zu einer Erhöhung des Druckes in den Darmblutgefäße und damit zur Erweiterung der Blutgefäße. Auch die Einnahme von Abführmitteln verändert den normalen Stuhlreflex. Die Erkrankung ist in Entwicklungsländern mit ballaststoffreicher, pflanzlicher Nahrung sehr viel seltener anzutreffen.
Bei Schwangeren kommt es durch die hormonelle Umstellung zu einer Bindegewebsauflockerung. Zusätzlich ist der Druck im Bauchraum erhöht. Diese Faktoren führen dazu, dass viele Schwangere an Hämorrhoiden leiden.

Woran erkennt man Hämorrhoiden?

Obwohl viele Personen Hämorrhoiden haben, bestehen oft keine Beschwerden. Manchmal kommt es zu Afterjucken nach dem Stuhlgang. Das häufigste Symptom ist hellrotes Blut, dem Stuhl aufgelagert, auf dem Toilettenpapier oder in der Toilette. Weitere Symptome sind Brennen, Nässen, schleimige Ausscheidung, Stuhlschmieren und Schmerzen. Komplizierend können Entzündungen, Ekzeme oder Geschwürbildung hinzukommen.
Wenn Sie Blutbeimengungen im Stuhl bemerken, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Auch wenn die Blutungen meist durch Hämorrhoiden bedingt sind, können sie manchmal auch Symptome anderer Erkrankungen des Darmtraktes, einschließlich des sein und müssen deshalb abgeklärt werden.

Wie werden Hämorrhoiden diagnostiziert?

Eine gründliche Abklärung und Diagnosestellung durch einen Arzt ist in jedem Fall angezeigt, vor allem wenn sich Blutbeimengungen auf dem Stuhl befinden. Folgende Untersuchungen werden von Ihrem Arzt durchgeführt:
Erhebung der Krankengeschichte (Fragen nach Beschwerden, Blutauflagerungen usw.)
Tastbefund mit dem Finger (Rektal-Palpation) zur Feststellung der Muskelspannung des Schließmuskels und tastbarer Knoten
Enddarmspiegelung (Rektoskopie): Inspektion des Analkanals und des unteren Mastdarmabschnitts mit einem kleinen Rohr.

Wie werden Hämorrhoiden behandelt?

Die Basis ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, um den Stuhl weicher zu machen. Die weitere Therapie von Hämorrhoiden ist abhängig von der Ausprägung der Erkrankung.
Medikamente (Salben, Zäpfchen): Sie wirken je nach Inhaltsstoff entzündungshemmend, örtlich betäubend oder stimulieren das Immunsystem. Diese Mittel bekämpfen hauptsächlich die Symptome der Hämorrhoiden.
Verödung (Sklerosierung): In mehreren Sitzungen werden Spritzen in die Hämorrhoiden verabreicht. Durch die eingebrachte spezielle Flüssigkeit kommt es zu einer Reizung mit einer nachfolgenden Vernarbung und Schrumpfung der Gefäße.
Abbinden mit kleinen Gummiringen (Ligatur): Dabei wird das erweiterte Gefäß an der Basis umschlungen. Nach einigen Tagen stirbt das Gewebe ab und wird mitsamt Gummiring abgestoßen.
Chirurgische Entfernung: Sie wird vor allem bei fortgeschrittenem Hämorrhoidalleiden angewendet.

Wie können Sie Hämorrhoiden vorbeugen?

Die wichtigste Maßnahme zur Vermeidung von Hämorrhoiden wie auch Voraussetzung jeder Therapie ist eine ballaststoffreiche Ernährung, um der chronischen Verstopfung vorzubeugen. Nehmen Sie dabei ausreichend Flüssigkeit zu sich, damit die Ballaststoffe quellen können (mind. 1,5-2,5 Liter).
Vorbeugend wirken: Vollkornbrot, Müsli, Weizenkleie, Sesam, Haferflocken, Obst mit Schale und Gemüse u.ä.
Vermeiden Sie: Weißbrot, Schokolade, Reis, Teigwaren, Kartoffeln, schwarzen Tee und Früchte ohne Schalen oder andere Nahrungsmittel, die zu Verstopfung führen.
Bewegen Sie sich ausreichend. Nehmen Sie gegebenenfalls ab.
Nehmen Sie sich Zeit beim Stuhlgang.
Vermeiden Sie zu starkes Pressen.
Abführmittel (auch so genannte natürliche oder pflanzliche Produkte) sind zu meiden.
Haben Sie Beschwerden, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber.
Hemmung und falsches Schamgefühl, über Ihre Probleme zu sprechen, verzögern den Beginn einer Behandlung und führen zu nicht notwendigen Komplikationen.

Prognose

Hämorrhoiden sind keine bedrohliche Erkrankung. Je früher die Therapie eingeleitet wird, desto einfacher sind Hämorrhoiden zu behandeln. Notwendig ist eine aktive Unterstützung der Therapie. Sie kann nur dann Erfolg versprechend sein, wenn Sie die Entstehung neuer Hämorrhoiden durch die oben genannten Maßnahmen vermeiden.


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