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Rauchen ist Gift für die Blutgefäße

29.05.201514:47 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Rauchen ist Gift für die Blutgefäße
Univ.-Professor Dr. med. Hubert Schelzig, Universitätsklinikum Düsseldorf
Univ.-Professor Dr. med. Hubert Schelzig, Universitätsklinikum Düsseldorf

(openPR) +++ Rauchen ist Gift für die Blutgefäße +++
Uniklinik informiert zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2015

Düsseldorf, 28. Mai 2015 – Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes raucht fast jeder dritte Deutsche täglich oder gelegentlich (27,6%) . Dabei riskieren Raucher durch den Konsum von Tabak massiv ihre Gesundheit. Zahlreiche medizinische Studien belegen neben einem erhöhten Krebsrisiko den Effekt von Zigaretten auf das Gefäßsystem. Kommt es in Folge der gestörten Gefäßfunktion zu Gefäßverschlüssen drohen Durchblutungsstörungen, die sich als Schlaganfall, Herzinfarkt oder aber kompletter Beininfarkt äußern. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung spricht von über 90.000 Herzinfarkten in Deutschland, die auf das Rauchen zurückzuführen sind. Anlässlich des Weltnichtrauchertages empfehlen Gefäßspezialisten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD) einen Gefäß-Check für Raucher und eine Beratung zur Rauchentwöhnung. Man weiß heute, dass die Beendigung des Nikotinkonsums für die Betroffenen eine erhebliche Risikoreduktion bedeutet.

+++ Giftige Substanzen in jeder Zigarette lassen Arterien durch eine Entzündung verkalken +++

„Tabakrauch enthält knapp 5.000 chemische Substanzen, für die der menschliche Körper nicht gemacht ist“, erklärt Prof. Dr. Hubert Schelzig, Leiter des Gefäßzentrums am UKD. „Nikotin sorgt mit jedem Zigaretten-Zug dafür, dass sich die Blutgefäße verengen und der Blutdruck steigt. Das Herz schlägt schneller. Langfristig entstehen Ablagerungen an den Gefäßen und führen zu einer gefährlichen Verengung.“ Häufig sind mehrere Organe von einer arteriellen Durchblutungsstörung (Arteriosklerose) betroffen. Ein Patient, der eine Durchblutungsstörung der Beine hat, hat auch ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden. Dabei wird die Gefäßerkrankung oft im frühen Stadium nicht bemerkt. Die Mediziner des Gefäßzentrums empfehlen daher einen regelmäßigen Gefäß-Check für Raucher. "Für die Therapie einer Gefäßverengung ist es wichtig, möglichst genau zu wissen, wie gut die Qualität der Durchblutung an den unterschiedlichen Stellen des Körpers ist", erklärt Schelzig. Dafür gibt es am UKD ein schonendes Verfahren, mit dem die Sauerstoffkonzentration in der Haut gemessen werden kann – ein Indikator für die Bewertung des Durchblutungszustandes. "Wir bekommen ein besseres Bild über den Zustand der Zellen", sagt Schelzig. Nach heutigem medizinischem Wissen kann eine fortgeschrittene Arteriosklerose nicht rückgängig gemacht werden. Aber man kann ihre Weiterentwicklung verlangsamen oder stoppen und die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen um Symptome zu lindern oder sogar vollkommen zu überwinden.

+++ Eine gesunde Lebensführung hält Gefäße fit +++

„Eine gesunde Ernährung, Cholesterin- und Blutdruckwerte im Normalbereich und Bewegung wirken sich positiv auf die Gefäßgesundheit aus“, erläutert Prof. Schelzig. „Ich empfehle auch jüngeren Rauchern, regelmäßig ihre Werte überprüfen zu lassen und ihre Lebens- und Ernährungsgewohnheiten mit dem Hausarzt zu besprechen. Förderlich ist eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst, Gemüse und Fisch. Salziges und fettes Essen sowie Zucker sind für den Blutkreislauf eher schädlich.“ Das Team des Düsseldorfer Gefäßzentrums am UKD plädiert ganz klar für einen sofortigen Rauchstopp. Unmittelbar nach der letzten Zigarette regeneriert sich der Körper, bereits nach 20 Minuten sinken Puls und Blutdruck auf Normalwerte, die Durchblutung verbessert sich. „Darüber hinaus empfehlen wir für eine gesunde Lebensführung regelmäßige sportliche Aktivität. Bewegung stärkt den Körper, verbessert die Sauerstoffversorgung und sorgt für eine bessere Elastizität der Gefäße. Auch in der Nachsorge machen unsere Patienten, die an der Gefäßsportgruppe teilnehmen, sehr gute Fortschritte“, so Prof. Schelzig. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Patienten einer erneuten Gefäßoperation unterziehen müssen oder gar eine Amputation droht, wird ganz erheblich reduziert.


+++ Bitte beachten Sie die Aktionshotline: 0211/ 94629187 +++

(Hier erhalten Patienten Informationen zu Untersuchungsmöglichkeiten, zur Gefäßsportgruppe oder können einen Beratungstermin vereinbaren.)


Weitere Informationen:
www.uniklinik-duesseldorf.de/gefaesschirurgie

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