(openPR) Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai 2008 - Albertinen-Herzzentrum: Rauchverzicht hilft auch dem Herzen!
Rauchen erhöht nicht allein das Risiko einer Krebserkrankung oder das eines Schlaganfalls erheblich, sondern ist auch ein wichtiger Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen. Darauf macht anlässlich des Welt-Nichtrauchertages das Albertinen-Herzzentrum aufmerksam. Priv. Doz. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen-Herzzentrums: „Wer raucht, riskiert die frühzeitige Entstehung einer Arteriosklerose (Arterienverkalkung), der Hauptverursacherin von koronaren Herzkrankheiten.“ Bei der Arteriosklerose verengen sich die Gefäßwände der Arterien in einem schleichenden Prozess durch Ablagerungen und schränken die Sauerstoffversorgung des Herzens immer stärker ein. Die mögliche Folge: Atemnot, stechende Schmerzen im Brust- und Armraum (Angina pectoris) oder gar ein Herzinfarkt, der oftmals tödlich verläuft.
Rauchen schädigt die Gefäße gleich mehrfach: Nikotin fördert die Freisetzung von Stresshormonen (Adrenalin und Noradrenalin), dies führt zu einer Verengung der Blutgefäße. Als Folge davon steigt der Blutdruck. Es behindert zudem den Transport von Sauerstoff mittels der roten Blutkörperchen und erhöht das Risiko von Blutgerinnseln durch eine verstärkte Klebrigkeit der Blutplättchen (Trombozyten). Der Körper muss in der Folge vermehrt rote Blutkörperchen bilden, um den Sauerstoffmangel auszugleichen. Dadurch wiederum wird das Blut zähflüssiger und fließt schlechter durch die ohnehin verengten Gefäße. Schließlich lässt das Nikotin im Körper auch sog. freie Radikale entstehen, die mit Cholesterin reagieren und dessen Schädlichkeit für den Körper noch erhöhen. So werden die Innenhäute der Blutgefäße durch die freien Radikale nachhaltig geschädigt und damit der Boden für die Arteriosklerose bereitet.
Rieß: „Auch aus Sicht der Herzmedizin gibt es also genug Gründe, sofort mit dem Rauchen aufzuhören oder besser noch gar nicht erst damit anzufangen. Das Aufhören lohnt sich: Bereits nach einem Jahr ohne Nikotin hat sich das Risiko für einen Herzinfarkt halbiert!“








