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Stoppt Tabakwerbung jetzt!

31.05.201619:35 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Rauchen gehört zu den vermeidbarsten Gesundheitsrisiken überhaupt. Aufklärung und Prävention sind das A und O im Kampf gegen die Folgen des Tabakkonsums. Die Lungenklinik Gauting engagiert sich seit Jahren in der Tabakprävention.

Gauting, 31. Mai 2016. Tabakwerbung wirkt, leider. Ein Außenwerbeverbot für Tabakprodukte kann dazu beitragen, den Anteil der Raucherinnen und Raucher in Bevölkerung zu senken. Die Asklepios Lungenklinik Gauting unterstützt die Forderung des Aktionsbündnisses Nichtrauchen und warnt: Rauchen senkt die Lebensqualität erheblich.



Am 31. Mai 2016 ist Welt-Nichtrauchertag. Das Motto in diesem Jahr lautet „Kein Platz für giftige Botschaften: Stoppt Tabakwerbung jetzt!“. Als Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V., eine von elf Organisationen im Aktionsbündnis Nichtrauchen, unterstützt die Lungenklinik Gauting diese Forderung an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Tabakwerbung verführt nachweislich Jugendliche zum Rauchen, normalisiert den Konsum und erschwert Raucherinnen und Rauchern, damit aufzuhören.

Nicht Rauchen – der wichtigste Schritt um Lungenkrebs zu verhindern
„Die Verringerung des Tabakkonsums und ein möglichst umfassender Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens müssen weiterhin ein gesundheitspolitisches Ziel bleiben, denn Rauchen, auch Passivrauchen, ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs – einer der häufigsten und aggressivsten bösartigen Tumore“, so Prof. Dr. Jürgen Behr, Ärztlicher Direktor der Asklepios Fachkliniken München-Gauting. „Männliche Raucher haben ein zwanzig- bis dreißigmal so hohes Risiko an Lungen-krebs zu erkranken wie Nichtraucher, bei Raucherinnen ist das Risiko neunmal so groß.“ Dabei gilt: Je früher die Lunge belastet wird, desto höher ist das Risiko für die Gesundheit. „Ein Nichtraucher verliert pro Jahr etwa 30 Milliliter Lungenvolumen, bei einem Raucher sind es bis zu 80 Milliliter – also mehr als doppelt so viel. Große wissenschaftliche Studien zeigen, dass Menschen mit einem kleinen Lungenvolumen früher sterben“, erklärt der Experte für Lungenheilkunde. Und genau deshalb engagieren sich die Ärzte der Lungenklinik in der Aufklärung und Prävention.

Gesundheitsunterricht zum Anfassen
„Jeden Tag sehen wir Lungenkrebspatienten, bei denen die Heilungschancen gering sind“, berichtet Dr. Jürgen Sklarek, Oberarzt der Thoraxchirurgie in Gauting. „In unseren wöchentlichen Lungentumorkonferenzen werden alle onkologischen Fälle interdisziplinär besprochen, um den Patienten die bestmögliche Therapie und – im ungüstigsten Fall – eine palliativmedizinische Begleitung zukommen zu lassen, aber die Notwendigkeit der Prävention ist unübersehbar.“ Der Thoraxchirurg und sein Team bieten deshalb seit Jahren Präventionskurse für Schüler an. „Mit einem spannenden Unterricht in der Klinik, im Labor oder in der Schule direkt schärfen wir das Bewusstsein für das Thema Gesundheit“, so Dr. Sklarek. Ob Grundschule oder weiterführende Schulen, das Interesse in der Region ist seit Jahren ungebrochen. Der nächste Kurs findet für die Grundschule Gauting in der Lungenklinik am 15. Juni statt.

Hintergrundinformation Welt-Nichtrauchertag
Der Welt-Nichtrauchertag wurde zum ersten Mal am 31. Mai 1987 von der WHO ausgerufen. Seit-her wird der letzte Tag im Mai jeden Jahres weltweit genutzt, um verstärkt auf die Gefahren des Rauchens aufmerksam zu machen. Aufklärung und Prävention spielen dabei eine zentrale Rolle. In Deutschland koordinieren das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe die Aktivitäten rund um den Weltnichtrauchertag 2016. Jedes Jahr steht der Weltnichtrauchertag unter einem anderen Motto. Heuer lautet es: „Kein Platz für giftige Botschaften. Stoppt Tabakwerbung jetzt!“

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