(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Endlich ist es soweit: Morgen steht uns in der Südwesthälfte unseres Landes einigerorts - bevorzugt entlang des Oberrheins - der erste Sommertag in diesem Jahr bevor. Als Sommertag werden Tage bezeichnet, an denen die Tageshöchsttemperatur die 25-Grad-Marke Celsius erreicht oder überschreitet. Darauf machen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd Hoffnung.
Die Ursache ist in dem Warmluftvorstoß an der Südwestseite von Hoch Paul über Nordosteuropa zu suchen. Dabei wird Luft subtropischen Ursprungs über dem westlichen Mittelmeer angezapft Diese ist auf der Ostseite eines Tiefs mit Kern über dem Norden Algeriens nach Norden und Nordwesten in Bewegung gesetzt worden und erreicht morgen die Südwesthälfte.
Abermals wird uns morgen - wie schon heute - ein zweiter Temperatursprung von rund 5 Grad in frühsommerliche Temperaturverhältnisse hinein versetzen - die Kälte vom Wochenende gehört der Vergangenheit an.
Auch im Norden und Osten bekommen wir im Flachland - abgesehen von der Küste - Werte oberhalb der 20-Grad-Marke geboten.
Doch nach wie vor wackelt dieser Frühlingsvorstoß. Zum Einen ist Hoch Paul zu weit von uns entfernt und zum Anderen erlahmt die Warmluftzufuhr ab Freitag. Gleichzeitig breitet sich am Freitag ein Gewittertief von Spanien und dem westlichen Mittelmeer nach Nordosten über Frankreich hinweg Richtung Südwestdeutschland aus. Infolgedessen bröckeln an den Folgetagen die Temperaturen, und auch die Sonne ist ab Freitag im Süden und Westen nicht mehr ungestört. Im Gegenzug werden die Nächte dank feuchterer Luft und Wolkenfelder etwas milder und liegen ab dem Wochenende verbreitet im zweistelligen Bereich.
Einzelne Gewitterschauer im Südwesten müssen am Freitag im Tagesverlauf bis in die Nacht hinein daher einkalkuliert werden. Am Wochenende sind dann einige Wolkenfelder unterwegs, und das Temperaturniveau pendelt sich bei 22 Grad im Süden und in der Mitte und 19 Grad im Norden ein.
Über die Neigung zu Gewitterschauern lässt sich dabei allerdings noch wenig Konkretes sagen. Das Wetter am Wochenende steht auf des Messers Schneide. Bleiben die verbreiteten Gewitterschauer nicht über Ostfrankreich hängen, sondern ziehen weiter nordostwärts, dann müsste zumindest die Südwesthälfte mit einer Dusche rechnen. Die Modelle sind sich darüber bisher jedenfalls noch nicht im Klaren.
Erst einmal sollten wir daher die Zeit bis zum Freitag genießen. Die Freibäder können endlich ihre Pforten öffnen und die ersten Gäste begrüßen - ein hoffnungsvoller Saisonanfang.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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