(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Es ist die schwache Warmfront des sich abschwächenden Sturmtiefs Quenna, die heute Früh im südwestlichen Rhein-Main-Raum die letzten Zuckungen des Winters in Form letzter Flocken gebracht hat und am Vormittag hartnäckigerweise noch immer etwas hinterließ: Leichten Niesel- und Sprühregen. Hingegen war es sonst fast überall trocken, aber vor allem im Westen trüb. Dies vermelden die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd.
Doch Quenna hat bereits einen Nachfolger: Reineke. Es entwickelt sich südwestlich von Island zum Sturmtief und wandert ostwärts ins Seegebiet nordwestlich von Irland. Seine Fronten erreichen morgen Vormittag die Westhälfte unseres Landes, abends den Osten. Ein zeitweise frischer bis starker Südwestwind im Süden und ein starker bis stürmischer Süd- bis Südwestwind im Norden treibt im Lauf des Vormittags dunkle Regenwolken aus Südwesten über das Land. Sie öffnen ihre Schleusen mit teils ergiebigen und länger andauernden Regenfällen und bringen von Südwesten milde Atlantikluft mit.
Am Donnerstag lädt dessen wellende Kaltfront über dem Süden unseres Landes weiteren Regen ab und die Südwesthälfte kommt dabei in den Bereich noch milderer Luft. An den Folgetagen bleibt es wechselhaft, denn über dem Ostatlantik entstehen an der Grenze von subtropischer Warmluft im Süden und sich über dem Nordatlantik erwärmender Meeresluft im Norden Wellenstörungen, die sich zu neuen Sturmtiefs entwickeln und vor die irische Küste ziehen.
Damit wächst die Gefahr von Hochwasser durch Schneeschmelze und Regenfälle vor allem im Süden und Südwesten weiter, denn zwischenzeitlich erreichen am Wochenende zumindest die Südhälfte voraussichtlich noch mildere Luftmassen, Ausläufer der subtropischen Luft im Süden. Dabei steigt die Schneefallgrenze auf 1500 Meter an.
Erst mit dem Beginn der neuen Woche wird es vorübergehend kälter und die noch fallenden einzelnen Schauer gehen in Lagen oberhalb von etwa 400 - 500 Meter in Schnee über. Das dürfte dann endlich die ersehnte Entlastung für die bis dahin stark gestiegenen Flusspegel bringen.
Es bleibt zu hoffen, dass der niedrige Wasserstand der großen Flüsse und die zu erwartende Wetterberuhigung in der nächsten Woche eine dramatische Zuspitzung der Lage an den Flüssen weitgehend verhindert.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
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Herr Florian Hirschmann
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