(openPR) Nachdem die sibirische Arktikluft schon eine Woche im Osten lauert, sich nun nach Westen geschlichen und gestern mit minus 8 Grad Höchsttemperatur in Polen auf sich aufmerksam gemacht hat, wird sie nun von der Warmfront des Tiefs Jeanette zurückgedrängt. So muss der äußerste Osten entlang der Oder schon den ganzen Tag leichten Sprühregen über sich ergehen lassen. Bei Auftreffen auf den ausgekühlten Boden wird dort daraus sofort Eis, zumal die Werte im Grenzbereich zu der eisigen Arktikluft im Osten nur sehr mühsam von minus 6 Grad am Morgen auf nun -2 Grad gestiegen sind und damit klar im negativen Bereich liegen. Das berichten die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd.
Ganz anders im Westen:
Dort warten Orte wie Düsseldorf, Aachen und Köln mit den höchsten in diesem Jahr gemessenen Temperaturen zwischen +8,5 und +10 Grad auf.
Aber zurück zur Kälte:
Zwar kann sie ab Samstagnachmittag mit dem Durchzug von Tief Jeannette nach Südosten und dem Drehen der Strömung auf Ost wieder in den Osten zurückkehren, aber das neue Hoch Drago versperrt ihr durch Ostverlagerung über unseren Raum hinweg ab Sonntag den Weg nach Westen zu uns und kann so nur noch in letzten Fragmenten in den Westen unseres Landes einsickern, sodass sie sich einen anderen Weg suchen muss.
Den findet sie am Wochenende Richtung Süden zum Balkan. Schneestürme von Bulgarien bis Griechenland und im Nordwesten der Türkei dürften die Folge sein.
Trotzdem:
In Sicherheit können wir uns kaum wiegen. Zwar bekommt bei uns erst einmal nur der Osten die eisige Luft in abgeschwächter Form mit mäßigem bis strengem Dauerfrost zu spüren, doch die arktische Festlandsluft bleibt uns über Westrussland unter leichter Frostabschwächung weiter erhalten und wartet auf einen günstigen Moment, um auch uns - freilich in abgeschwächter Form - in einem zweiten Anlauf mit eisiger Kälte zu erwischen.
Über Deutschland könnte dann eine markante Luftmassengrenze entstehen und uns am kommenden Wochenende extreme Witterungsverhältnisse mit Eisregen in der Südwesthälfte bescheren, wenn der Vorstoß der Eisluft über Deutschland zum Stehen kommt, weil sie dort auf einen Warmluftvorstoß aus Südwesten trifft. Doch noch ist es nicht so weit, und bis dahin kann sich vieles ändern.
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V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
Niederlassung Deutschland










